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Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen Foto: LB Bremen Kassel (kobinet) Und wieder übergibt die bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf heute am 25. Februar 2026 einen Förderscheck an eine Werkstatt für behinderte Menschen. Dieses Mal gehen 3,9 Millionen Euro an die Donau-Ries-Werkstätten GmbH in Nördlingen für die Modernisierung und für weitere Plätze in der Werkstatt. Dies hat nicht nur Kritik bei behinderten Menschen ausgelöst, die sich für Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen wie beispielsweise das Budget für Arbeit engagieren, ausgelöst, wie von Nancy Frind. Es wirft auch die Frage auf, ob der im August 2023 von Ottmar Miles-Paul veröffentlichte Roman über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen dazu mit dem Titel "Zündeln an den Strukturen" noch so aktuell wie eh und je ist. kobinet-Redakteur Hartmut Smikac hat sich mit der Kritik von Nancy Frind an der erneuten Förderung einer Werkstatt in Bayern beschäftigt und sprach mit Ottmar Miles-Paul über die Aktualität seines Romans und warum die Entwicklung bei der Reform des Werkstättensystems eine Schnecke zu sein scheint.
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel Berlin (kobinet) "Manche politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erschweren Gleichberechtigung und Inklusion von Menschen, die mit einer Behinderung leben. Auf einer Veranstaltung der Schader-Stiftung stand daher im Dezember 2025 die Frage im Mittelpunkt: Welche politischen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Behinderungen? Darüber diskutierten Sozialministerin Heike Hofmann, Prof. Dr. Sigrid Arnade von der Alice Salomon Hochschule, der Journalist Simon Dörr und Dr. Thorsten Hinz von der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie." Darauf hat der Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Andreas Winkel, in seinem Newsletter aufmerksam gemacht und auf den Link des Mitschnitts der Veranstaltung auf YouTube hingewiesen.
Bild mit Schere am Gebäude mit der Aufschrift SRG SSR Foto: BIZEPS/ChatGPT Wien / Bern (kobinet) In der Schweiz steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Am 8. März 2026 stimmt die Bevölkerung über die sogenannte Initiative: "200 Franken sind genug! (SRG-Initiative)" ab. Umgangssprachlich heißt sie: Halbierungsinitiative. Die Vorlage betrifft direkt die Finanzierung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG SSR) – also jenes Unternehmens, das Radio-, Fernseh- und Onlineangebote im öffentlich-rechtlichen Auftrag für alle Sprachregionen in der Schweiz bereitstellt. Dass davon die Barrierefreiheit der öffentlich-rechtlichen Angebote und behinderte Menschen direkt betroffen sind, das macht Martin Ladstätter in seinem Kommentar für den österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS deutlich.
Fragezeichen Foto: Susanne Göbel Köln (kobinet) Am 2. März 2026 demonstrieren Eltern zum 15. Mal vor dem Kölner Schulausschuss – für die Schülerbeförderung im Gemeinsamen Lernen und für die Verbesserung inklusiver Bildung in Köln. Auch Schulen werden zur Demo kommen, weil die Rahmenbedingungen im Gemeinsamen Lernen immer schlechter werden. Aus Sicht der Eltern ist der Handlungsdruck hoch: Im aktuellen Bericht zur inklusiven Entwicklung an Kölner Schulen zeigt sich in den Zahlen, was Familien seit Langem beklagen – im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung werden wieder mehr Schüler*innen an Förderschulen angemeldet. Als Ursache benennen Eltern die in den vergangenen Jahren deutlich schlechter gewordenen Rahmenbedingungen für inklusive Beschulung. Vierzehn Mal haben Eltern deshalb schon vor dem Kölner Schulausschuss demonstriert. Seit zwei Jahren warten sie nach eigener Aussage vergeblich auf tragfähige Lösungsvorschläge aus Politik und Verwaltung.
begutachtet das ableistische Menschenbild Tei 2 Foto: Hubertus Thomasius Staufen (kobinet) Ich fahre fort mit meinen Ausführungen zu Ralph Milewskis grundsätzlichem Nachdenken, über den die Zeiten und die Systeme überdauernden Ableismus und das ihn leitende Menschenbild. Ergebnis meiner vorangehenden Überlegungen war, dass die ideengeschichtlich auf Kants Aufklärungsphilosophie zurückgehende universalistische Moral es bis heute nicht vermocht hat, das ableistische Menschenbild Schachmatt oder außer Kraft zu setzen. Gerade in unserer neoliberalen Gegenwart scheinen die sozioökonomischen Strukturen und die sich aus ihnen ergebenden prägenden Orientierungen und Verhaltensmuster das ableistische Menschenbild erneut zu plausibilisieren und zu einem handlungsleitenden Schema "abzudaten". – Was also tun?
Fragen sollen zu Antworten werden Foto: ht WITTEN (kobinet) Dass Eingliederungshilfe auch Betroffene etwas angeht, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Aber dem ist nicht immer so. Da wird, wie ein Bürgerreporter in "WItten aktuell" berichtet, Anfang Märze eine Wanderausstellung zum Thema "Das Persönliche Budget - mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung" eröffnet. Der Veranstaltungsort ist jedoch für Betroffene schwer erreichbar - es gäbe wohl geeignetere Räumlichkeiten. Bürgerreporter Carsten Rensinghoff fragt nach und bekommt zur Auskunft: "...dass die Wanderausstellung zum Persönlichen Budget hauptverantwortlich von der Inklusionsbeauftragten des Ennepe-Ruhr-Kreises organisiert wird. Außerdem, so Heucken, seien Leistungen der Eingliederungshilfe Sache des Kreises und des Landschaftsverbandes Westfalen/Lippe. Kreisangehörige Städte sind mit dieser Sache nicht befasst. " Der Bericht des Bürgerreportes Carsten Rensinghoff ist auf dieser Seitenachzulesen.