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Wappen Bundesland Freistaat Bayern Foto: Gemeinfrei, public domain
MÜNCHEN (kobinet)
Das Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gibt weitere 1,5 Millionen Euro für 168 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in Schwabmünchen aus. Die Werkstätten sollen Menschen mit Behinderung dann eine an ihren individuellen Stärken und Fähigkeiten orientierte berufliche Bildung und Beschäftigung ermöglichen. Mit der Modernisierung der Ulrichswerkstätten in Schwabmünchen im Landkreis Augsburg können 168 Arbeitsplätze an zeitgemäße Standards angepasst und damit die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten mit Behinderung wesentlich verbessert werden. Menschen mit Behinderung sollen so zielgerichtet unterstützt und die Weiterentwicklung gefördert werden.
Das Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) bietet mit "Buddy-Klettern" ein innovatives Freizeitangebot für die Region Köln, Bonn. Das Projekt bringt Menschen mit und ohne Behinderungen in Kletter-Tandems zusammen, um gemeinsam den Sport zu erleben, Vertrauen aufzubauen und soziale Barrieren abzubauen. Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll: Ein "Buddy-Team" besteht aus einer Person, die Unterstützung benötigt, und einer, die diese geben kann. Im Vordergrund steht dabei nicht ein therapeutischer Aspekt, sondern die gemeinsame Freude an der Bewegung und das gemeinschaftliche Erfolgserlebnis in der Kletterhalle. Für das "Buddy-Klettern" werden ab sofort interessierte Menschen mit und ohne Behinderungen aus der Region gesucht. Klettererfahrung ist nicht erforderlich.
Wie die jüngste Analyse der Bertelsmann Stiftung belegt, kommen die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes für soziale und kulturelle Teilhabe auch 15 Jahre nach ihrer Einführung kaum bei den jungen Anspruchsberechtigten an. Demnach erhalten bundesweit mehr als acht von zehn anspruchsberechtigten Kindern und Jugendlichen, die Grundsicherung nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen, den monatlichen Teilhabebetrag von 15 Euro nicht. Nach den Berechnungen der Stiftung nehmen von den 6- bis unter 15-jährigen Betroffenen lediglich rund 18 Prozent die Leistung in Anspruch. In Hessen und Thüringen ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die den Teilhabebetrag tatsächlich nutzen, sogar noch geringer. Dieser Verband hat sich die aktuelle Lage in beiden Bundesländern angesehen und veröffentlicht dazu folgende Einschätzung:
Jürgen Dusel beim Gesundheitskongress bei den Special Olympics Nationalen Saarland 2026 Foto: SOD/ Sascha Klahn
FRECHEN (kobinet)
Der Behindertenbeauftragter der Bundesregierung Jürgen Dusel bezeichnet sich selbst als großer Fan von Special Olympics in Deutschland und international. Im Gespräch mit Hartmut Augustin erklärt er, dass er bei der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung Handlungsbedarf sieht.
Bei den Vorrunde im Spiel der KJF Werkstätten Straubing gegen die Regener Werkstätten der Lebenshilfe Deggendorf Foto: Lebenshilfe Bayern - Andreas Schmittner
MÜNCHEN (kobinet)
Am 1. August 2026 ist um 10.30 Uhr auf dem Sportgelände des 1. FC 1920 Sand am Main in Unterfranken Anpfiff für das bayerischen Finale des landesweiten Fußballturnier 2026 für Menschen mit Behinderungen. Das Fußballturnier startete im Mai, Juni und Juli mit Vorrunden in Ruhmannsfelden, Hammelburg und Ursberg. Daran haben rund 35 Teams aus ganz Bayern teilgenommen. In den Vorrunden haben sich jeweils die ersten beiden Teams der verschiedenen Ligen für das Finale qualifiziert. Das findet nun mit 12 Teams in Sand am Main statt.
Logo Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg Foto: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Baden-Württemberg e.V.
MANNHEIM / STUTTGART (kobinet)
Der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel hatte gestern die Individualhilfe INDi e. V. in Heidelberg besucht und sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zugunsten von Menschen mit Behinderungen gemacht. Im Mittelpunkt des Besuchs standen dabei auch die geplanten Änderungen im Bereich der Eingliederungshilfe, insbesondere die drohende Umkehr des Regel-Ausnahme-Verhältnisses sowie Einschränkungen beim Wunsch- und Wahlrecht. Vertreterinnen und Vertreter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg, von INDi sowie der Bundesbehindertenbeauftragte selbst bezogen deutlich Position.