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Bild eines Mannes an einem Bankautomat Foto: Pixabay/Mohamed_hassan
Karlsruhe (kobinet)
"Erleichterungen für Blinde und Sehbehinderte bei der Erledigung ihrer Bankgeschäfte", so lautet der Titel einer Petition, die in das Petitionsportal des Deutschen Bundestages eingestellt wurde und noch bis zum 22. September 2026 mitgezeichnet werden kann. "Mit der Petition werden Erleichterungen für Blinde und Sehbehinderte bei der Erledigung ihrer Bankgeschäfte mithilfe einer bedienungsfreundlicheren und barrierefreien Ausstattung an Geldautomaten der Banken gefordert. Insbesondere wird um eine gleichgerichtete, vorderseitige und richtungsorientierte - vor allem unkomplizierte - Ausgabe des Geldes gebeten", heißt es im Text zur Petition.
Ein neues Literaturprojekt in Berlin bringt Autor*innen, Übersetzer*innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringer Literalität zusammen. Ziel ist es, Literatur verständlicher zu machen ohne dass sie an künstlerischer Qualität verliert. Das Projekt "Literaturküche" startet mit zwei Werkstätten und zwei öffentlichen Veranstaltungen. Rund 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben Schwierigkeiten, komplexe Texte zu lesen. Das zeigt die LEO-Studie aus dem Jahr 2018. Gleichzeitig hat laut der UN-Behindertenrechtskonvention jeder Mensch das Recht, am kulturellen Leben teilzuhaben – auch an Literatur. Genau hier setzt die "Literaturküche" an: mit Raum für Experimente rund um inklusive Literatur, in dem gemeinsam erforscht wird, wie Literatur für Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen und Lernvoraussetzungen zugänglich gestaltet werden kann.
Wahlurne aus welcher oben Wahlzettel herausschauen Foto: Pixabay/ArtRose
Berlin (kobinet)
Zum gemeinsamen Verbringen des Wahlabend am 20. September 2026 lädt die Selbstbestimmt Leben Bürogemeinschaft für Sonntag, den 20. September 2026, ab 16:00 Uhr in die Zimmerstraße 26/27, Eingang C, 2. OG in 10969 Berlin ein. "Wir wollen uns gemeinsam die Wahlergebnisse der Berliner Abgeordnetenhauswahl sowie der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern anschauen. Uns ist wichtig, an diesem Abend nicht allein zu sein. Wir möchten schon vor den ersten Ergebnissen Zeit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen, uns auszutauschen und gemeinsam auf den Wahlabend zu schauen. Auch während und nach den Ergebnissen möchten wir miteinander diskutieren, Gedanken teilen und füreinander da sein. Wir möchten es uns dabei gemütlich machen. Bringt deshalb gerne ein paar Snacks zum Teilen und vielleicht das eine oder andere Getränk mit. Für Wasser und Kaffee ist gesorgt. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden", heißt es in der Ankündigung.
Wenn junge Menschen mit Behinderung von echter Arbeit und echter Teilhabe träumen und jenseits von Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten möchten, dann müssen sie um Inklusion und Gleichberechtigung kämpfen. Wie Arbeit ohne Barrieren gelingen kann, das diskutiert und zeigt ein Bericht der ARD.
Wissenschaftliche Studie belegt, dass Eltern behinderter Kinder Inklusion wünschen, aber kein gutes Angebot für ihre Kinder vorfinden. So entsprechen auch die hohen Anmeldezahlen an Förderschulen in Nordrhein-Westfalen dem Elternwillen. Das hat eine wissenschaftliche Befragung des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) jetzt auch mit einer Sonderauswertung für NRW ergeben. An der Befragung haben 2.315 Sorgeberechtigte im Land teilgenommen (bundesweit rund 7.500). Demnach lehnen rund 81 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen eine getrennte Beschulung von Kindern mit Förderbedarf ab.
Logo Sozialverband VdK Saarland e. V. Foto: Sozialverband VdK Saarland e. V.
Berlin (kobinet)
Der Sozialverband VdK Saarland begrüßt die von der CDU- und SPD-Fraktion im Sozialausschuss ausgearbeiteten Änderungen am Gesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Saarland. Der Landtag berät das Gesetz heute, am 26. August 2026, in zweiter Lesung.