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In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen auch im Ruhestand: 2025 waren 14 Prozent der Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren erwerbstätig, 2024 lag ihr Anteil noch bei 13 Prozent. Auf die Zahlen des Statistischen Bundesamts, die das belegen, verweist der Sozialverband Hessen / Thüringen. Den neuen Daten zufolge arbeiteten 73 Prozent als abhängig Beschäftigte, knapp zwei Drittel (65 Prozent) davon waren in einem Mini- oder Ein-Euro-Job geringfügig tätig. Der größte Teil (40 Prozent) ging einer Beschäftigung bis zu 10 Stunden pro Woche nach, für 13 Prozent hatte die Arbeitswoche aber sogar mehr als 40 Stunden.
Bei der Übergabe der Badekappen an der Lindenschule Bautzen am 20.08.2026 Foto: Landkreis Bautzen
SENFTENBERG (kobinet)
Tourismusverband Lausitzer Seenland unterstützt Schwimmunterricht und hat 1.460 Badekappen für Förderschulen im Landkreis Bautzen übergeben. Die blaue Badekappe war das prägende Symbol der 5-Seen-Challenge zur Eröffnung des schiffbaren Seenverbundes im Lausitzer Seenland am 29. Juni 2026. Nun erhalten die Badekappen einen nachhaltigen Nutzen. Die blaue Badekappe war während der 5-Seen-Challenge zentrales Erkennungsmerkmal aller Teilnehmenden. Sie sorgte für eine bessere Sichtbarkeit im Wasser und erhöhte damit die Sicherheit während der Veranstaltung. Gleichzeitig wurde sie zum Symbol für Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Verbundenheit mit dem Lausitzer Seenland. Auch im Schulalltag bieten Badekappen zahlreiche Vorteile. Sie erleichtern Lehrkräften und Aufsichtspersonen die Orientierung im Wasser, da Kinder schneller erkannt und im Blick behalten werden können. Darüber hinaus tragen sie zum Wärmeschutz bei und schaffen durch einheitliche Regeln zusätzliche Struktur und Sicherheit. Mit der Übergabe der Badekappen setzt der Tourismusverband Lausitzer Seenland ein Zeichen für Schwimmförderung, Sicherheit und Teilhabe. Gleichzeitig lebt der Gedanke der 5-Seen-Challenge weiter: Menschen miteinander zu verbinden und die Begeisterung für das Lausitzer Seenland zu teilen.
Querung durchs Kopfsteinpflaster baut Barrieren ab Foto: Zeynep Ipek
HANNOVER (kobinet)
Am 6. September 2026 findet in Hannover eine Demonstration für Barrierefreiheit statt. Das Projekt "Babys für Barrierefreiheit" von Sick People e.V. lädt um 11.00 Uhr am Kröpcke zur Kundgebung ein. Mit dabei sind Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen, Rollatoren oder Laufrädern sowie alle, die sich für eine inklusive Gesellschaft engagieren.
Logo Lebenshilfe Berlin Foto: Lebenshilfe Berlin e.V.
BERLIN (kobinet)
Das geplante Pflegeneuordnungsgesetz könnte für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien deutliche Verschlechterungen bringen. Besonders kritisch sieht die Lebenshilfe Berlin den geplanten Wegfall der Verhinderungspflege und Einschränkungen beim Entlastungsbetrag. Diese Leistungen ermöglichen heute unter anderem betreute Reisen, Freizeitangebote und stundenweise Unterstützung. Die Folgen könnten erheblich sein: Reisen und Freizeitangebote für Menschen mit Assistenzbedarf könnten reduziert werden oder ganz wegfallen. Gleichzeitig würden Familien wichtige Möglichkeiten zur Entlastung verlieren. Auch pflegende Angehörige wären betroffen: Geplante Änderungen bei den Rentenbeiträgen könnten ihre Rentenansprüche spürbar verschlechtern und das Armutsrisiko erhöhen. Dabei wird ihr gesamtgesellschaftlicher Beitrag schon heute massiv unterschätzt. Schlussfolgernd daraus stellt die Lebenshilfe Berlin fest: "Wir lehnen diese Kürzungen ab. Menschen mit Behinderungen brauchen mehr Möglichkeiten zur Teilhabe – nicht weniger. "
Prof. Dr. Sigrid Arnade ist aus ihrem Urlaub zurück und hat die kobinet-nachrichten nicht nur darauf hingewiesen, dass Karin Klingen heute, am 22. August 2026, ihren 60. Geburtstag feiert, sondern hat einen Gratulationsbeitrag mitgeliefert, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen. Karin Klingen arbeitet als Präsidentin des Landesrechnungshofs Berlin und erhebt seit Jahren mahnend ihre Stimme, wenn Berlin über seine Verhältnisse lebt und unterbreitet Vorschläge zum besseren Umgang mit Steuergeldern.
Marco Herbst im Spiel gegen Dänemark Foto: Florian Schwarzbach / DBS
FRECHEN (kobinet)
Der Traum vom Viertelfinale bei der Rollstuhlrugby-Weltmeisterschaft ist geplatzt: Die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft unterliegt Dänemark im letzten Vorrundenspiel mit 51:57 und verpasst den Einzug in die K.o.-Runde der Weltmeisterschaft. Die Mannschaft ist in diesem Spiel unterlegen, hat jedoch ihr Potenzial gezeigt. Als Fünfter der Gruppe geht es für das Team von Cheftrainer Christoph Werner nun in die Platzierungsspiele. Der knappen Niederlage zum Trotz sieht Werner viel Potenzial in seiner Mannschaft und ruft bereits ein neues Ziel aus.