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Bild vom Freedom Drive mit protestierenden behinderten Menschen Foto: ENIL
Brüssel (kobinet)
Bereits zum zwölften Mal findet vom 29. September bis zum 1. Oktober der ENIL Freedom Drive in Brüssel statt. Das Europäische Netzwerk zum selbstbestimmten Leben behinderter Menschen (ENIL) führt in dieser Zeit eine Reihe von Veranstaltungen und Demonstrationen in Brüssel statt, um ihren Forderungen für Gleichstellung und Selbstbestimmung Nachdruck zu verleihen. Im Jahr 2003 fand der erste Freedom Drive in Strassburg statt.
Von vielen kobinet-Leser*innen aufgrund des weitgehend reibungslosen Ablaufs unbemerkt, fand am 17. Juli 2026 bei den kobinet-nachrichten eine Systemumstellung mit einigen Neuerungen vor allem für die interne Redaktionsarbeit statt. Die größte Entlastung dürfte dabei für die rein ehrenamtlich Aktiven bei den kobinet-nachrichten der neue kobinet Auto-Redakteur sein. Eine verbesserte Technik sowie die Nutzung Künstlicher Intelligenz ermöglichen es zukünftig hoffentlich mehr Nachrichten schneller zu veröffentlichen. Tom Kallmayer, der unermüdliche kobinet-Tüfftler und Techniker beschreibt in Beiträgen, die vom kobinet Auto-Redakteur gestaltet werden, was es damit auf sich hat.
Eine Petition gegen geplante Kürzungen bei der Schulbegleitung in Hamburg hat innerhalb kurzer Zeit über 70.000 Unterstützer*innen gewonnen. Initiatorin Nicole Singh verweist in einem Update auf change.org auf wachsenden Protest in der Stadt: Eltern, Lehrkräfte und Betroffene wehren sich gegen die Pläne. So berichte die Mutter Sandra Brunner im ZDF, dass künftig eine FSJ-Kraft drei Kinder gleichzeitig betreuen solle – statt wie bisher eines. Das bedeute nur noch ein Drittel der bisherigen Unterstützung.
"Egal ob Theater, Messen oder Fachausstellungen: Barrierefreiheit ist wichtig, damit alle Menschen an Veranstaltungen teilhaben können. Wie das funktioniert, zeigt Ninia LaGrande im Video! Was ist für euch wichtig? Mehr Infos gibt es in unseren Barrierefreiheit‑Checklisten: https://www.bmas.de/DE/Soziales/Teilhabe-und-Inklusion/Bundesinitiative-Barrierefreiheit/Checklisten/checklisten.html", so heißt es in einem Video mit Ninia LaGrande, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf Facebook gepostet wurde.
Unter dem Titel "Hessen hört zu: Pflege – Was sagen Sie?" hat das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege zwischen November 2025 und Januar 2026 eine landesweite Befragung der Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Diese Umfrage diente dazu, konkrete Verbesserungsvorschläge zu ermitteln sowie die Einschätzungen und Erfahrungen der Bevölkerung mit den aktuellen Beratungs- und Pflegeangeboten in Hessen zu erfassen. Die Ergebnisse stehen ab sofort auf der Website des Ministeriums als Download bereit.
Rote Weste mit schwarzem Herz und schwarzen Händen, die das Herz halten Foto: Pixabay/Alexas_Fotos
BERLIN (kobinet)
Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, verweist anlässlich der Veröffentlichung seines Jahresberichts 2025 darauf hin, dass sich Deutschland zunehmend aus seiner internationalen Verantwortung zurückzieht, während die Zahl der Menschen in humanitärer Not weltweit steigt. Trotz einer anhaltend hohen privaten Spendenbereitschaft musste das Hilfswerk seine Unterstützung für 436.000 Menschen einstellen, weil staatliche Fördermittel deutlich zurückgegangen sind.