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Paragraphen zeigen, dass etwas geregelt wird Foto: Pixabay/geralt BERLIN (kobinet) Zum 31. Januar 2026 endete das Förderprogramm Respekt*land und damit auch die "Fachstelle für Antidiskriminierungsberatung behinderter Menschen" – ein gemeinsames Projekt des ISL e.V. mit akse e.V.. Um dennoch eine ableismussensible Antidiskriminierungsberatung nachhaltig zu fördern, wurde im Rahmen des Projekts das neue Praxisbuch "(Antidiskriminierungs-)Beratung ohne Ableismus" veröffentlicht. Mit der Veröffentlichung werden die im Projekt entwickelten fachlichen Erkenntnisse langfristig gesichert und für die Beratungspraxis auch über das Projektende hinaus zugänglich gemacht. Das Praxisbuch steht ab sofort als barrierefreies PDF auf der Webseite der Fachstelle zum Download bereit.
Anna-Lena Forster gewinnt die Gold Medaille im Sitting Competition.. Foto: picture alliance" (Maya Fügenschuh) FRECHEN (kobinet) Vom 6. bis 15. März werden in Mailand, Cortina, Tesero und Verona die 14. Winter-Paralympics zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder in den europäischen Alpen stattfinden. Insgesamt 40 Sportlerinnen und Sportler sowie acht Guides reisen dann als Team Deutschland Paralympics nach Italien. Damit wird es die zweitgrößte deutsche Mannschaft in der Geschichte der Paralympics sein. Nur in Lillehammer waren es im Jahr 1994 noch drei Athleten mehr. Hinzu kommen 49 Personen aus dem Funktionsteam.
Cover des IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Februar 2026 Foto: IGEL-Media Bad Segeberg / Kassel (kobinet) "Im Sturm der Reformen – Community kämpft weiter für Teilhabe", so hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Februar 2026 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im Februar 2026 bestimmt haben. Nicht fehlen darf dabei natürlich nicht der am 11. Februar 2026 vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes und die massive Kritik behinderter Menschen und ihrer Verbände.
Logo der hessenschau Foto: hr FRANKFURT (kobinet) Nach einer Meldung der "Hessenschau" will der Landeswohlfahrtsverband Hessen als der zentrale Geldgeber für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung zu Lasten von Menschen mit Behinderungen Geld einsparen. Ein geplantes Sparprogramm sorgt gegenwärtig für Streit mit Leistungserbringern wie der Diakonie. Kritiker befürchten mehr Arbeitsbelastung und niedrigere Standards. Rund 40 Prozent der hessischen Leistungserbringer sind mit dem Sparprogramm nicht einverstanden. Der vollständige Bericht der "Hessenschau" ist im Internetnachzulesen.
Wahl Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors Stuttgart/Mainz (kobinet) Vor einigen Wochen sahen die Wahlumfragen die CDU sowohl in Baden-Württemberg als auch in Rheinland-Pfalz weit vorne. Die neuesten Umfragen deuten jedoch sowohl in Baden-Württemberg durch die Grünen als auch in Rheinland-Pfalz durch die SPD eine Aufholjagd und knappe Ergebnisse, wer stärkste Kraft wird, an. Sowohl bei diesen Landtagswahlen, als auch bei den Kommunalwahlen in Bayern und Hessen, zeichnen sich knappe Wahlausgänge ab und wieder einmal gilt das Sprichtwort "Jede Stimme zählt" besonders. Gerade für behinderte Menschen, ihre Angehörigen und Verbündeten geht es bei den Kommunal- und Landtagswahlen um einiges, denn die Diskussionen um Kürzungen bei der Eingliederungshilfe haben in den letzten Monaten an Fahrt aufgenommen und mit der Behindertenpolitik auf Bundesebene sind viele behinderte Menschen wegen des schlechten Entwurfs für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz äußerst unzufrieden mit dem massiven Entgegenkommen an die Wirtschaft. Für Baden-Württemberg, wo die Landtagswahl am 8. März 2026 stattinfet, hat der Partitätische Wohlfahrtsverband einen Wahlaufruf unter dem Motto "Geh wählen - für einen starken Sozialstaat" veröffentlicht.
Logo Liga Selbstvertretung Foto: Liga Selbstvertretung Berlin (kobinet) Der Sprecher der LIGA Selbstvertretung, einem bundesweiten Zusammenschluss von Organisationen behinderter Menschen, die von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen selbst geführt, verwaltet und vertreten werden, hat sich an eine Reihe von Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU und SPD gewandt. In einer Mail an die Mitglieder der Fraktionsvorstände und der Ausschüsse für Wirtschaft sowie für Arbeit und Soziales kritisiert Ottmar Miles-Paul den am 11. Februar 2026 vom Bundeskabinett verabschiedeten "Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes", der erhebliche Nachteile bringt und eine völlig unzeitgemäße und unakzeptable Botschaft verbreitet. Er fordert vor allem die Streichung des in § 7 Absatz 3, Nummer 3 des Gesetzesentwurfs gewählte Formulierung der Bundesregierung. Demnach wird "Unternehmern, die der Öffentlichkeit Güter und Dienstleistungen" anbieten, ein Freibrief zur Diskriminierung ausgestellt. Dort gelten nach der derzeitigen Formulierung nämlich "alle baulichen Veränderungen, sowie Änderungen an Gütern und Dienstleistungen als unverhältnismäßige und unbillige Belastung".