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Das Handbuch Gesundheit Foto: LAG SELBSTHILFE NRW MÜNSTER (kobinet) Das "Handbuch der Selbstbestimmung – Gesundheit" gibt Antworten und Ratschläge auf alle Fragen, die mit der Gesundheit und Besuchen beim Arzt zusammenhängen. In die kostenlose Publikation sind die wertvollen Erfahrungen und das fundierte Wissen von über 250.000 Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen eingeflossen, die die LAG Selbsthilfe NRW als Dachverband von rund 130 Mitgliedsorganisationen vertritt. Neben praktischen Tipps für die ambulante Versorgung, den Klinikaufenthalt und die Rehabilitation gibt es beispielsweise auch Checklisten und Tabellen für eigene Notizen, um alle Informationen zum Behandlungsverlauf an einem Ort sammeln zu können und stets griffbereit zu haben. Durch einen Nachdruck steht die 2. überarbeite Auflage jetzt auch wieder als Printversion im Materialshop der LAG Selbsthilfe NRW auf der Webseite zur Verfügung. Nachschub gibt es ebenso für die Version in Leichter Sprache.
"krankes Amerika" Folge 3 in kobinet Storytelling Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen Staufen (kobinet) Folge 3 in kobinet-Storytelling
Und ehrgeizig. Und von heute aus rückblickend auf den inzwischen chronifizierten Kankheitszustand ziemlich illusionär. Zu glauben, ein am schnöden Eigentumsegoismus seiner Besitzbürger, an deren Profitgier und rücksichtsloser Naturbemächtigung, an demokratischer Auszehrung öffentlicher Institutionen und Umschlagen der Demokratie in Plutokratie, an imperialer Hybris und nicht zuletzt am religiösen Sendungswahn seiner Siedlerkolonisatoren der fundmentalistischen Pilgerväter und ihrer heutigen Nachfolger erkranktes Amerika therapieren zu können mittels Bürgerrechtsbewegung und Gegenkultur, Basisdemokratie plus fernöstlicher Weisheit oder Meditationspraxis. Einen ressourcenverbrauchenden und selbstzerstörerischen Konsumrausch mit "simplify your life" und "small ist beautiful" zu kurieren; den egogesellschaftlichen Krieg aller gegen alle durch "love and peace", durch "awareness" pazifizieren. Dieser therapeutische Optimismus und die mit ihm einhergehenden politischen Hoffnungen sind nicht in Erfüllung gegangen, konnten in ihrer Überschwänglichkeit vielleicht auch nur enttäuscht werden.
Cover des IGEL-Podcast zum Thema Mitreden Foto: IGEL-Media Bad Segeberg (kobinet) "MITREDEN - Soziale Selbstverwaltung ist auch Teilhabe", so lautet der Titel der 26 Minuten langen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), die vor kurzem veröffentlicht wurde. "Inklusion bedeutet nicht nur Barrierefreiheit im Alltag – sie bedeutet auch Mitbestimmung dort, wo wichtige Entscheidungen getroffen werden. Doch wer weiß eigentlich, dass Versicherte selbst Einfluss auf die Arbeit ihrer Krankenkassen nehmen können? Genau dieser spannenden Frage geht der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, in dieser Episode nach. Gemeinsam mit seiner Gästin Anke Fritz öffnet er die Tür zu einem Bereich, der für viele ein unbekanntes Kapitel ist: der sozialen Selbstverwaltung.
Logo: Selbst Aktiv Foto: AG Selbst Aktiv Magdeburg (kobinet) Zu einer Sternfahrt nach Magdeburg unter dem Motto "Wir sind Da, wir wollen hierbleiben, wir wollen nicht nur im Landtag in Sachsen-Anhalt, sondern bundesweit, politisch präsent sein" ruft Selbst Aktiv, die Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD, für den 25. Juli 2026 auf. Um 12:00 Uhr soll an diesem Tag auf dem Willy-Brandt-Platz in 39104 Magdeburg-gegenüber vom Hauptbahnhof eine Kundgebung in Magdeburg stattfinden. "Selbst Aktiv befindet sich klar auf der Linie von Selbstbestimmung, Selbstvertretung - und eben selbst Aktivsein und nicht passiv zu Hause bleiben. Der Bundesvorstand von Selbst Aktiv fordert alle Aktiven zu einer Sternfahrt nach Magdeburg auf. Hier wollen wir vor dem Landtag unseren politischen Willen äußern. Es geht darum, die politischen Ziele der Menschenrechtskonvention bundesweit zu platzieren und nochmals in alle Bundesländer zu tragen. Deutlich soll dies durch kurze Redebeiträge aus den Ländern mit kommenden Landtagswahlen werden. Kommt nach Magdeburg", heißt es im Aufruf von Selbst Aktiv.
Infozeichen Foto: Susanne Göbel Kaiserslautern (kobinet) Mehr als 200 Künstler*innen aus elf Ländern bringen Tanz, Straßentheater, Konzerte, Akrobatik und trubelige Walk-Acts nach Rheinland-Pfalz. Merkwürdige Wesen bevölkern dann die Straßen der Innenstadt von Kaiserslautern: "Freut euch auf Riesenkrabben, übergroße Fliegen oder die rätselhaften Slinkys. Drei besondere Tage und Nächte für euch in diesem Sommer, so verwunschen und magisch, dass man sie nicht vergisst", heißt es in der Ankündigung des diesjährigen Alles Muss Raus Theater Musik Fest, das vom 17. – 19. Juli 2026 in der Innenstadt von Kaiserslautern stattfindet. Darauf hat die Lebenshilfe gGmbH Kunst und Kultur hingewiesen.
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. HANNOVER (kobinet) Die finanzielle Belastung für Menschen, die in einem Pflegeheim leben, wird immer größer. Mittlerweile müssen sie in Niedersachsen monatlich 3.008 Euro dazu bezahlen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt und fordert das Land auf, endlich die Investitionskosten zu übernehmen und Betroffene so zu entlasten. Wer in ein Pflegeheim kommt, muss im ersten Jahr über 3.000 Euro monatlich selbst bezahlen. Das geht aus einer Erhebung des Verbands der Ersatzkassen hervor. Damit erhöht sich der sogenannte Eigenanteil im Vergleich zu 2025 noch einmal um über 200 Euro. "Die Kosten für einen Pflegeheimplatz steigen ins Unermessliche. Das kann sich kaum noch jemand leisten", sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen. Das erleben die SoVD-Berater*innen auch in ihrem Alltag. "Zu uns kommen meistens die Angehörigen, die nicht mehr weiterwissen und finanziell am Limit sind. Wir beantragen dann Hilfe zur Pflege, obwohl die Pflegebedürftigen oft ihr Leben lang gearbeitet. Das ist wirklich unwürdig", betont Kortylak.