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Logo: Frankfurter Rundschau Foto: FR Berlin / Frankfurt (kobinet) Nachdem der Gesetzentwurf für Änderungen am Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) am 11. Februar 2026 vom Bundeskabinett verabschiedet und in den Bundestag eingebracht wurde, haben sich nur wenige Medien die Mühe gemacht, hinter die verschönte Darstellung der Bundesregierung zu blicken. Die Frankfurter Rundschau (FR) hat am nun sowohl einen inhaltlichen Beitrag Anna Laura Müller sowie einen Gastbeitrag von Raul Krauthausen zur Kritik am Gesetzentwurf, der massive Ausnahmen für Unternehmen vorsieht, veröffentlicht. "Solange Barrierefreiheit nicht als selbstverständlicher Standard gilt, sondern als Aufgabe für später, bleibt sie genau das: ein Versprechen. Und kein eingelöstes Recht. Andere Länder, etwa Österreich, sind hier mindestens zehn Jahre weiter. Deutschland verliert innerhalb Europas den Anschluss", heißt es beispielsweise im Beitrag von Raul Krauthausen in der Frankfurter Rundschau. "'Schlechter Witz': Gesetzesentwurf zur Barrierefreiheit bekommt heftige Kritik" hat Anna Laura Müller ihren Beitrag in der FR getitelt, beide stehen zum Nachlesen im Internet zur Verfügung.
Statue Justitia Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay Oldenburg (kobinet) Das Sozialgericht Oldenburg hat nach Informationen des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) ein Urteil mit Signalwirkung für Menschen mit hohem Assistenzbedarf gefällt: Nach fast neun Jahren Rechtsstreit wurde dort entschieden, dass ein Sozialamt die Kosten für eine zusätzliche Wohnung zur Unterbringung von Assistenzkräften in diesem Fall übernehmen muss. Für Susanne Steffgen, Leiterin der BSK-Kontaktstelle in Ganderkesee (Niedersachsen), ist das ein wichtiger Teilerfolg – und ein Beispiel dafür, dass sich ein langer Atem lohnen kann, wie es auf der Internetseite des BSK heißt.
Logo des Landesverband Bayern der Gehörlosen Foto: Landesverband Bayern der Gehörlosen München (kobinet) Anlässlich des 10. Bayerischen Landestreffens in Würzburg veröffentlicht der Landesverband Bayern der Gehörlosen (LVBYGL) eine Stellungnahme mit dem Titel "Gute Pflege dahoam – auch in Gebärdensprache? Wege zur gebärdensprachfreundlichen Pflegelandschaft in Bayern". Obwohl die bayerische Pflegestrategie "Gute Pflege. Daheim in Bayern" die Stärkung des häuslichen Umfelds und soziale Quartierskonzepte forciert, bleibt die Realität für Gehörlose oft einsam. "Ein Pflegeheimplatz ohne Gebärdensprache ist für unsere Senioren wie eine Isolationshaft", macht Daniel Büter, politischer Referent des LVBYGL, deutlich. "Für unsere sprachliche Minderheit wie die Gehörlosen ist der geografische Nahraum oft ein Raum des Schweigens, da dort kaum jemand ihre Sprache – die Deutsche Gebärdensprache – beherrscht."
Fragezeichen Foto: Susanne Göbel Kassel (kobinet) Auch wenn es derzeit nicht einfach ist, zu unterscheiden, was wahr und nicht wahr ist, haben die meisten kobinet-Leser*innen schnell erkannt, dass bei den Berichten der kobinet-nachrichten vom 1. April 2026 zwei Aprilscherze eingebaut waren. Auch wenn seit dem Beschluss des Gesetzentwurfs zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetz durch das Bundeskabinett am 11. Februar 2026 aufgrund der großen Kritik sprichwörtlich der Bär los ist, so hat sich kein echter Bär im Büro der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland in Berlin eingenistet. Und Prof. Dr. Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden sind auch nicht in den Untergrund gegangen, sondern nur nach down under gereist, also nach Australien. Auch wenn die Behindertenpolitik in Deutschland den beiden derzeit kräftig auf den Geist geht. Die Aprilscherz-Beiträge vom 1. April 2026 in den kobinet-nachrichten enthalten also auch einen gewissen Wahrheitsgehalt.
Cover des IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im März 26 Foto: IGEL-Media Bad Segeberg / Kassel (kobinet) "Lasst uns Merz in den April schicken und Teilhabe leben lassen", so hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im März 2026 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im März 2026 bestimmt haben. Ein Thema ist die Antworten von Friedrich Merz auf die Fragen von Heike Heubach im Plenum des Bundestags zur Behindertenpolitik. Aber es gibt auch einige gute Nachrichten zur Inklusion.
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel Berlin (kobinet) Der Koordinierungsstelle für Inklusion und Diversität in den Freiwilligendiensten ist es wichtig, eine intersektionale Perspektive in die Freiwilligendienste zu integrieren und Träger, Einsatzstellen sowie Fachkräfte für Diversität zu sensibilisieren. "In enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteur*innen wird über Verbandsgrenzen hinweg und bundesweit sichergestellt, dass Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen gleichermaßen von den Freiwilligendiensten profitieren", heißt es in einer Information der Koordinierungsstelle. Durch die neu erschienene Broschüre "Diversität und Vielfalt in den Freiwilligendiensten" möchte die Koordinierungsstelle Fachkräfte in den Freiwilligendiensten unterstützen, sich vertieft mit unterschiedlichen Formen von Diskriminierung sowie mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen auseinanderzusetzen.