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Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Barrierefreiheit für alle – auch in der Privatwirtschaft: Sie wissen es und tun es nicht 23 Oct 2026 05:32:11

Bild zur Petition von René Schaar für die Pflicht zur Barrierefreiheit
Bild zur Petition von René Schaar für die Pflicht zur Barrierefreiheit
Foto: René Schaar

Hamburg (kobinet)

"Sie wissen es. Und tun es nicht", so bringt René Schaar, der entscheidend an der Organisation der Proteste für eine echte Reform des Behindertengleichstellungsgesetz und vor allem für die konsequente Verankerung einer Pflicht zur Barrierefreiheit privater Unternehmen mitgewirkt hat, seine Frustration zum Ausdruck. Denn seit der Anhörung des seiner Meinung nach miserablen und unakzeptablen Gesetzentwurfs der Bundesregierung am 22. Juni 2026 im Bundestag hat sich nichts vorwärts entwickelt. Auf Facebook schriebe Renè Schaar daher: "Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft? Der Bundeskanzler hat sich bewusst dagegen entschieden. Begründung: zu hohe Kosten für Unternehmen. Gleichzeitig wird gekürzt. Eingliederungshilfe. Sozialhilfe für die Pflege. Unterhaltsvorschuss. Jugendhilfe. Getroffen werden die, die ohnehin schon am Limit sind. Dabei liegt alles auf dem Tisch. Konzepte. Stellungnahmen. Kompromissvorschläge. Wir sind pragmatisch. Wir wollen Lösungen. Was fehlt, ist der politische Wille. Respekt zahlt keine Assistenz. Teilhabe ist kein Kostenfaktor. Teilhabe ist ein Menschenrecht. Über 166.000 Menschen fordern mit uns: Barrierefreiheit für alle. Auch in der Privatwirtschaft. Unterschreiben und teilen: innn.it/bgg".

Link zum Facebook-Seite von René Schaar und zu einem Video von ihm

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Bayerischer Landtag befasst sich erstmals mit Gebärdensprachverbot 23 Oct 2026 05:21:38

Logo des Landesverband Bayern der Gehörlosen
Logo des Landesverband Bayern der Gehörlosen
Foto: Landesverband Bayern der Gehörlosen

München (kobinet)

Der Bayerische Landtag hat sich am 22. Oktober 2026 erstmals mit dem Leid gehörloser Menschen auseinandergesetzt, denen als Kinder die Gebärdensprache verboten wurde. Anlass war ein Fachgespräch im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie, an dem 26 Gäste des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen (LVBYGL) teilnahmen. Rund 270 Menschen verfolgten die Veranstaltung per Livestream mit Gebärdensprachdolmetschung. Alle Sachverständigen unterstützten die Forderungen des LVBYGL, wie es in einer Presseinformation des Verbands heißt. Wie Daniel Büter, Politischer Referent des LVBYGL, in seinem Eingangsstatement darlegte, galt in bayerischen Schulen für Gehörlose ab 1891 ein "von Höchster Stelle genehmigter" Lehrplan, der "als Unterrichtsmittel nur das gesprochene Wort" vorsah.

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Simone Fischer: SPD-Ankündigung zu Pflegeneuordnungsgesetz muss mit Entlastungen folgen 23 Oct 2026 05:12:26

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Berlin (kobinet)

Anlässlich der Ankündigung der SPD-Bundestagsfraktion vom 22. Oktober 2026, das Pflegeneuordnungsgesetz im parlamentarischen Verfahren nachzubessern, fordert Simone Fischer, pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, konkrete Maßnahmen. Pflegebedürftige und ihre Familien könnten sich keine weiteren Verzögerungen leisten, betonte Fischer. Notwendig seien eine wirksame Begrenzung der Pflegekosten und eine gerechte Finanzierung der Pflege.

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Wie viel Macht hat Journalismus? Theo Koll im Aufzug mit Raul Krauthausen 23 Oct 2026 03:11:00

Titelbild des Podcast: Im Aufzug mit Raul Krauthausen
Titelbild des Podcast: Im Aufzug mit Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet)

Wie viel Macht hat Journalismus? Darüber hat Raul Krauthausen mit Theo Koll in seinem Podcast "Im Aufzug" gesprochen. "Als ehemaliger Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios und Moderator von "Berlin direkt" weiß der versierte Journalist um die Verantwortung, die den Medien zukommt, wenn es um unsere Demokratie geht – und um die Vermittlung von Wahrheit in Zeiten von KI und Fake News. Als Kuratoriumsvorsitzender der Aktion Mensch befasst sich Theo auch intensiv mit dem Thema Teilhabe und mit der Frage: Wie schaffen wir eine Gesellschaft, in der wirklich alle mitgenommen werden?" heißt es im aktuellen Newsletter von Raul Krauthausen zur aktuellen Podcastfolge.

Link zum kürzeren YouTube-Video zum Podcast

Link zur Langversion des Podcast

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„Und was ziehe ich jetzt an?“ – Kleidung, die Menschen mit Stoma zurück in den Alltag begleitet 23 Oct 2026 03:06:00

Stomagürtel für Herren in schwarz
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Foto: SIIL Ostomy

Madrid (kobinet)

Die spanische Marke SIIL Ostomy entwirft Stomagürtel, Unterwäsche und Bademode für Menschen mit Stoma – damit Schwimmbad, Sport, Arbeit und Ausgehen wieder selbstverständlich werden. In Deutschland leben Schätzungen zufolge mehr als 100.000 Menschen mit einem Stoma, viele von ihnen nach einer Darmkrebserkrankung oder einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Wer mit einem Stoma aus der Klinik nach Hause kommt, erhält viele Informationen zur Versorgung – und kaum welche zur Kleidung. Hosenbünde sitzen oft genau auf Höhe des Stomas, dünne Stoffe zeichnen den Beutel ab, und Badekleidung gibt ihm keinen Halt. Aus Sorge, dass man den Beutel sieht, verzichten viele auf das Schwimmbad, den Sport oder einen Abend mit Freunden. Hier setzt SIIL Ostomy an. Das von Elena Gea und Santiago Collado gegründete Unternehmen aus Madrid entwirft Kleidung für Menschen mit Colostoma, Ileostoma oder Urostoma.

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Willis Zwischenruf zu Israelkritik und Antisemitismus 22 Oct 2026 13:04:31

Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
Vorn ein Findling mit Inschrift Willis Blick, dahinter Bäume im Sonnenlicht im hellen Grün.
Foto: Hubertus Thomasius

Staufen (kobinet)

Zwei Paar Schuhe? Aber gewiss doch! - Der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, der Jurist und Publizist Philippe Sands, nannte die Zurückhaltung der offiziellen deutschen Politik mit Kritik bezüglich Israel und Gaza-Krieg "unanständig". Diesem Urteil schließe ich mich an. Ohne deshalb vorschnell zu urteilen, die Regierung Israels begehe an den palästinensischen Einwohnern des Gazastreifens "Genozid", betreibe dort Völkermord. Dies zu beurteilen, sehe ich mich nicht imstande.

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