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Logo VdK Niedersachsen-Bremen Foto: VdK Niedersachsen-Bremen
HANNOVER (kobinet)
Dass sich im Rentensystem etwas ändern muss, ist klar. Allerdings kann sich die Bundesregierung derzeit nicht einigen, wie genau die Reformen aussehen müssen. Mit seinem Fachtag "Arbeit, Alter, Gerechtigkeit – die Zukunft der Rente" lädt der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen deshalb alle Interessierten dazu ein, gemeinsam zu diskutieren, wie die gesetzliche Rente so gestaltet werden kann, dass sie unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird – heute und in Zukunft. Der SoVD-Fachtag findet am Montag, 16. November 2026, von 9.45 bis 16.00 Uhr im Veranstaltungszentrum Rotation in den ver.di-Höfen (Goseriede 10, 30159 Hannover) statt. Eine Anmeldung ist bis zum 5. November 2026 unter dieser Internet-Adresse möglich.
"Im Ernstfall mitgedacht? Menschen mit Behinderung im Katastrophenschutz", so lautet der Titel der 3. Folge der Serie "Berlin und seine Behindertenpolitik" mit der Landesbehindertenbeauftragten von Berlin, Christine Braunert-Rümenapf, im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). "Was passiert, wenn der Strom ausfällt – und mit ihm Aufzüge, Hilfsmittel und wichtige Informationswege? In Episode 353 des IGEL-Podcasts geht es um Katastrophenschutz, der Menschen mit Behinderungen erreicht", heißt es in der Ankündigung des Podcast. Sascha Lang und Christine Braunert-Rümenapf besprechen dabei u.a. Lehren aus dem Berliner Stromausfall Anfang 2026.
Diejenigen, die einen Verein gründen, in einem Vereinsvorstand aktiv sind oder Projekte beantragen und verwalten, müssen einiges wissen. Auf der Internetseite vom Haus des Stiftens werden Webinare mit 60-minutigen Vorträgen, gehalten von Expertinnen und Experten aus der jeweiligen Branche für Non-Profit-Organisationen angeboten. "Sie sind kostenfrei und bieten einen ersten Überblick über relevante Themen aus den Bereichen IT, Kommunikation, Fundraising und mehr. Nach dem Vortrag ist Zeit für ausgewählte Fragen", heißt es dazu auf der Internetseite des Haus des Stiftens, auf die Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Hans-Willi Weis in nachdenklicher Pose, weiß gekleidet mit weißer Baskenmütze Foto: Hans-Willi Weis
Staufen (kobinet)
Ich bin so "frech und frei" wie Udo Sierck die historische Krüppelbewegung nannte, an frühere Beiträge von mir nochmal zu erinnern, wenn sie in den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Kontext passen.
Hapticguide unterstützt beim Orientieren Foto: Kreye Siebdruck GmbH
KOBLENZ (kobinet)
Für blinde und sehbehinderte Menschen ergeben sich beim Betreten von Räumen immer die Fragen: Wo befindet sich jetzt genau was? Wo sind, zum Beispiel in einer Toilette, Waschbecken und weitere Einrichtungen genau? Wie ist der Raum aufgebaut? Und wie lässt sich all das herausfinden, ohne sich im Beisein anderer Menschen erst vorsichtig tastend orientieren zu müssen? Die Fragen berühren einen wesentlichen Aspekt selbstbestimmter Teilhabe: die Möglichkeit, alltägliche Wege möglichst eigenständig, sicher und ohne unnötige Bloßstellung bewältigen zu können. Hier setzt HapticGuide an. Er ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen, sich bereits vor dem Betreten einer öffentlichen WC-Anlage mit deren räumlicher Struktur vertraut zu machen. Das Herzstück ist ein tastbarer Grundrissplan, der die Anordnung der Einrichtungen räumlich erfahrbar macht. Eine Legende in Braille- und Pyramidenschrift erläutert die dargestellten Elemente. Ergänzend kann eine Audiofunktion den Grundrissplan erklären und damit eine weitere Form der Informationsaufnahme anbieten. Weitere Einzelheiten sind dazu auf dieser Internetseite zu erfahren.