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Kinderrechte Foto: Pixabay/geralt BERLIN (kobinet) Zum Start der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026, die vom 16. März bis 29. März unter dem Motto "100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stattfindet, appelliert das Deutsche Kinderhilfswerk an Staat und Zivilgesellschaft, sich angesichts des weiteren Erstarkens nationalistischer und rechtspopulistischer Bewegungen konsequenter als bisher für die Wahrung der Menschenwürde und gegen Rassismus einzusetzen. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation braucht es dafür auch eine verstärkte Antirassismus-, Menschenrechts- und Kinderrechtebildung zur Stärkung der Demokratie in Deutschland. Diese Bildungsarbeit muss nach Einschätzung des Kinderhilfswerkes mit dem Ausbau des antirassistischen Engagements von frühkindlichen und schulischen Bildungsinstitutionen einhergehen. Wie diese Organisation fordert so müssen sich Staat und Zivilgesellschaft insgesamt konsequenter als bisher für Kinderrechte, die Wahrung der Menschenwürde aller Menschen und gegen Rassismus einsetzen.
geld Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors HANNOVER (kobinet) Wer heutzutage einen Psychotherapie-Platz sucht, muss häufig monatelang warten, weil es zu wenig Therapeutinnen und Therapeuten gibt. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist die Lage dramatisch: Jeder oder jede Fünfte im Alter unter 18 Jahren hat mit psychischen Problemen zu kämpfen. Jetzt hat der Bewertungsausschuss auf Initiative des GKV-Spitzenverbands eine Honorarkürzung um 4,5 Prozent bei ambulanten Psychotherapien beschlossen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht darin ein fatales Signal angesichts des ohnehin schon großen Versorgungsengpasses bei Psychotherapien. Er fordert eine Rücknahme der Kürzungen. Das Ziel, im Gesundheitswesen Kosten einzusparen, dürfe nicht zulasten derjenigen umgesetzt werden, die dringend Hilfe benötigen, so der SoVD.
Mit Sonnenblume diskret um Hilfe bitten Foto: Illias Teirlinck KÖLN (kobinet) Eurostar ist heute der Initiative Hidden Disabilities Sunflower beigetreten, einem weltweit anerkannten Programm zur Unterstützung von Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen. Eurostar ist damit das erste Bahnunternehmen in Deutschland, das sich dem Sunflower-Programm anschließt. Das Sunflower-Symbol ermöglicht es Menschen auf diskrete und freiwillige Weise zu zeigen, dass sie eine nicht sichtbare Behinderung, Erkrankung oder neurodivergente Besonderheit haben und möglicherweise zusätzliche Unterstützung, Verständnis, Zeit oder Raum benötigen. Diese einfache, nonverbale Form der Kommunikation hilft Betroffenen, sich im Arbeitsalltag und im öffentlichen Raum sicherer zu bewegen und trägt zu einem inklusiveren und verständnisvolleren Umfeld bei. Das privat geführte internationale Unternehmen mit Hauptsitz im Vereinigten Königreich ist heute in zahlreichen Ländern aktiv.
Logo des Team Deutschland der Special Olympics Deutschland Foto: SOD FRECHEN (kobinet) "Unsere Bilanz fällt positiv aus. Acht Athletinnen und Athleten haben die 17 Medaillen gewonnen, dazu die zahlreichen weiteren Top-Ergebnisse. Das zeigt, dass wir hier ein starkes Team am Start hatten, wenngleich wir uns natürlich noch mehr Platzierungen auf dem Podium und auch Ausreißer nach ganz oben gewünscht hätten", sagt Marc Möllmann, Vorstand Leistungssport im Deutschen Behindertensportverband und erstmals Chef de Mission des Team D Paralympics. "Wir blicken aufgrund der Ergebnisse zuversichtlich in die Zukunft", betont Möllemann.
Lucienne und Nico Mindermann bei ihrer Hochzeit Foto: privat Saarbrücken (kobinet) kobinet-Redakteur Nico Wunderle heißt nun Mindermann mit Nachnamen. Denn er und Lucienne Mindermann, die ebenfalls immer wieder Beiträge für die kobinet-nachrichten schreibt, haben am Wochenende Ja zueinander gesagt und geheiratet. "'Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt' Wir haben uns getraut! Wir sind verheiratet! Seit gestern heißen wir offiziell @lucienne_mi28 und Nico Mindermann." So heißt es im Facebook-Post von Nico Mindermann vom 15. März 2026. Vor nicht allzu langer Zeit sind die beiden aus München ins Saarland gezogen. Die Redaktion der kobinet-nachrichten gratuliert dem jungen und engagierten Paar und wünscht ihnen viele spannende Richtungen, in die sie gemeinsam blicken können.
Bild von der Gründung des Verein jumemb Foto: jumemb Uder (kobinet) Seit drei Jahren treffen sich junge Menschen mit verschiedenen Behinderungen im Alter zwischen 12 und 27 Jahren bundesweit, um sich in politische Diskussionen zur Umsetzung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland einzubringen. Sie haben in Gremien verschiedener Bundesministerien über notwendige Gesetzesänderungen diskutiert, bei Tagungen von verschiedenen Fachverbänden der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe Vorträge gehalten, Workshops moderiert, Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht und sich immer wieder auch mit anderen Selbstvertreter*innen wie den Careleavern und dem Kindernetzwerk ausgetauscht. Vom 13. -15. März 2026 fand bereits das 7. jumemb-Treffen in der Bildungsstätte Eichsfeld in Uder statt. 16 junge Menschen mit Behinderung haben ihre Erfahrungen aus der Selbstvertretung auf Bundesebene ausgetauscht, Erfolge gefeiert und neue Ziele gesteckt. Und vor allem haben sie nun ihren eigenen Verein gegründet. Jumemb ist also eine Abkürzung für die Selbstvertretung behinderter Menschen, die man sich merken kann.