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Ableismus jenseits der Systeme Foto: Ralph Milewski / KI
Fladungen (kobinet)
Warum ist unser Menschenbild so, wie es ist?
In meinem Essay "Ableismus jenseits der Systeme" bin ich der Frage nachgegangen, ob sich die fortdauernde Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung tatsächlich aus einem bestimmten politischen oder wirtschaftlichen System erklären lässt. Der historische Vergleich macht eine solche Erklärung schwierig. Menschen mit Behinderung wurden in kapitalistischen Gesellschaften separiert, aber ebenso im Realsozialismus. Sie wurden unter konservativen, sozialdemokratischen und sozialistischen Regierungen in Sonderstrukturen verwiesen. Rechte Ideologien haben ihre Abwertung bis zum Äußersten radikalisiert. Aber sie haben sie nicht erfunden.
Blaue Hand, Finger bilden die Buchstaben HI, rechts daneben handicap international Foto: HI
BERLIN / KATMANDU (kobinet)
Eine verheerende Flut aus Eis, Schlamm und Geröll hat im Norden Nepals ganze Dörfer zerstört und zahlreiche Menschenleben gefordert. Zu den Helfern gehört auch Handicap International (HI), gegenwärtig Nothilfemaßnahmen vorbereitet, um die betroffene Bevölkerung schnell zu unterstützen. Unter anderem wird mit Rollstühlen und Krücken sowie Hilfsgütern wie Decken, Kleidung, Küchenutensilien und Seife geholfen werden. Sie sollen zunächst an rund hundert besonders betroffene Haushalte verteilt werden. Besonders wichtig ist dabei, dass die Hilfe alle Menschen erreicht - auch Menschen mit Behinderung oder Ältere. "Unsere Nothilfe muss inklusiv sein. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen und andere besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen müssen von Anfang an mitgedacht und gezielt unterstützt werden", Rajesh Chandra, Leiter des Nepal-Programms von Handicap International.
Landkarte Lage Saarland in Deutschland Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
BERLIN / SAARBRÜCKEN (kobinet)
Das vom Landtag beschlossene "Gesetz zur verbesserten Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Saarland" ist ein wichtiger Meilenstein. "Wir begrüßen, dass das Saarland sich mit dem neuen Gesetz vornimmt, nicht nur die öffentlich zugänglichen Bereiche der Dienstgebäude barrierefrei zu machen, sondern auch die nicht-öffentlichen Bereiche", sagt Leander Palleit, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte. "Damit wird ein wichtiger Schritt hinsichtlich der Barrierefreiheit von Arbeitsstätten unternommen, der sich bundesweit sehen lassen kann."
Mehrere Paragraphenzeichen auf einem Blatt Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet)
Mit einer Petition beim Deutschen Bundestag hat Christian Sackmann, Vorsitzender des Werkstattrats der BruderhausDiakonie, Forderungen nach einer Reform des Entgeltsystems in Werkstätten Nachdruck verliehen. Werkstattbeschäftigte in Deutschland warten seit vielen Jahren auf eine spürbare und nachhaltige Verbesserung ihrer Einkommenssituation. Die BAG WfbM begrüßt Christian Sackmanns Initiative. Der Verband und seine Mitglieder setzen sich ebenfalls für ein auskömmliches, faires und nachvollziehbares Entgelt in Werkstätten ein. Die Petition von Christian Sackmann ist aus Sicht des Verbandes deshalb ein deutliches Zeichen, dass es endlich Entscheidungen auf politischer Ebene braucht – so wie im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD angekündigt. Mehr zur Petition zum Werkstattentgelt beim Deutschen Bundestag gestartet - BAG WfbM .
"Das AGG schützt viele Menschen nur auf dem Papier", so lautet der Titel eines Sharepics für die Kampagne zur Unterstützung der Petition für eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), die diesen Namen verdient hat. Weiter heißt es in Bezug auf die Petition zum bereits in der Beratung des Bundestages befindlichen Gesetzentwurfs der Bundesregierung vonseiten des Bündnis AGG Reform Jetzt!: "Nach 20 Jahren soll das AGG reformiert werden. Doch der aktuelle Gesetzentwurf reicht nicht aus. Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam Druck machen. Für ein AGG, das Menschen wirklich schützt: Jetzt Petition unterschreiben!
Flagge Bundesland Bayern Foto: Gemeinfrei, public domain
MÜNCHEN (kobinet)
Der Bayerische Arbeitsmarktfonds (AMF) fördert zwei Projekte in Schwaben mit insgesamt rund 302.000 Euro. Dies gab Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf am 27. August 2026 bekannt. Die Projekte richten sich an Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf auf dem Arbeitsmarkt, darunter junge Erwachsene mit Startschwierigkeiten, Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, Ältere, Frauen mit belastenden Lebensumständen, Menschen mit Behinderungen und Langzeitarbeitslose.