Wir nutzen Cookies und andere Technologien.
Diese Website nutzt Cookies und vergleichbare Funktionen wie Session IDs zur
Verarbeitung von Endgeräteinformationen und personenbezogenen Daten.
Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der statistischen Analyse/Messung,
der personalisierten Werbung sowie der Einbindung sozialer Medien. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und an
Dritte in Ländern in denen kein angemessenes Datenschutzniveau vorliegt z.B. die USA und von diesen verarbeitet. Ihre Einwilligung
ist stets freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und kann jederzeit abgelehnt oder widerrufen werden. So ist die hier
verwendete Session ID zur Nutzung des Warenkorbes und funktioneller Seiteninhalte notwendig während andere uns helfen unser Onlineangebot
zu verbessern und wirtschaftlich zu betreiben. Weitere Infos finden Sie unter dem Link Datenschutz rechts unten.
Kurz vor der sommerlichen Reisezeit hat sich die Europäische Union auf neue Rechte für Fluggäste geeinigt, die auch wesentliche Verbesserungen für Reisende mit Behinderungen einschließen. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählt, dass Fluglinien künftig die vollen Kosten erstatten müssen, wenn Hilfsmittel wie Rollstühle verloren gehen oder beschädigt werden. Auch bei Verletzungen von Assistenzhunden sind Entschädigungen vorgesehen. Das ist ein großer Fortschritt gegenüber der bisherigen Rechtslage, bei der die Haftung meist auf rund 3.000 Euro begrenzt war – ein Betrag, der für Reparatur oder Ersatz vieler Hilfsmittel bei Weitem nicht ausreicht. Wenn Hilfsmittel verloren gehen oder beschädigt werden, müssen Fluglinien außerdem kostenlos einen vorübergehenden Ersatz bereitstellen. Auch bei verletzten Assistenzhunden ist eine Entschädigung vorgesehen.
Dennis Petschner (34) wurde am 27. März 2026 von den Abgeordneten der Fraktionen des Thüringer Landtags zum neuen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in Thüringen gewählt.In den zurückliegenden Monaten traf Dennis Petschner mit Vertreter*innen der fünf Fraktionen im Thüringer Landtag zu Gesprächen zusammen.Bei den Terminen ging es u.a. um das Teilnahmerecht des Landesbeauftragten an Ausschusssitzungen im Landtag, wie es im neuesten Newsletter des Landesbehindertenbeauftragten von Thüringen heißt.
Bild eines Mannes an einem Bankautomat Foto: Pixabay/Mohamed_hassan
MARBURG (kobinet)
Die Europäische Blindenunion (EBU) arbeitet derzeit intensiv am Thema der nicht-barrierefreien Zahlungsterminals. Hintergrund ist, dass immer mehr Bankautomaten- und Zahlungsterminals im Handel über Touchscreens bedient werden. Für blinde und sehbehinderte Menschen bedeutet das insbesondere dann eine erhebliche Barriere, wenn zusätzlich keine taktilen Tasten, keine Sprachausgabe oder kein verlässlicher Barrierefreiheitsmodus vorhanden sind. Eine neue Arbeitsgruppe bringt Vertreter und Vertreterinnen der EBU, nationaler Blindenorganisationen sowie Akteure und Akteurinnen aus der Industrie zusammen.
Der Unmut in der SPD wächst angesichts der derzeitigen Pläne und Aktivitäten der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD zu Kürzungen und Verschlechterungen im sozialen Bereich, so auch bei Selbst Aktiv, der AG von Menschen mit Behinderungen in der SPD Hessen-Süd, wie Julia Maiano den kobinet-nachrichten mitteilte. Die hessischen Arbeitsgemeinschaften der SPD ASG, AG Selbst Aktiv, AG 60+, Jusos, SPD Frauen, SPD Queer und AfA haben gemeinsam einen offenen Brief an die SPD-Bundestagsfraktion und den Parteivorstand veröffentlicht. Darin fordern sie eine klare Kurskorrektur gegen Sozialabbau und für eine Politik, die soziale Sicherheit, Gesundheit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit stärkt. Besonders kritisiert werden Einschnitte bei Pflege, Unterhaltsvorschuss, Elterngeld, Eingliederungshilfe, BGG, Wohngeld, Gesundheitsversorgung sowie Arbeitnehmerrechten.
260726_ADA_1990_Unterzeichnung Foto: Cerebral Palsy Foundation
Washington, D.C. USA (kobinet)
Die Verabschiedung des Americans with Disabilities Act (ADA), der oft auch als das US-amerikanische Antidiskriminierungsgesetz bezeichnet wird, setzte nicht nur in den USA ein klares Zeichen gegen die vielfältigen Diskriminierungen behinderter Menschen, sondern bot weltweit den Rahmen für eine Vielzahl von Gleichstellungsgesetzen, weil darin vor allem auch das Recht auf einen barrierefreien Zugang im privatwirtschaftlichen Bereich geregelt wurde. Das Konzept der angemessenen Vorkehrungen, mit dem sich die Politik in Deutschland bei der derzeitigen Beratung der Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) so schwer tut, ist im ADA beispielsweise recht klar geregelt. Am 26. Juli 2026 wurde in den USA an die Unterzeichnung des Gesetzes vor 36 Jahren, also am 26. Juli 1990 mit über 3.000 Gästen auf dem Rasen des Weißen Hauses in Washington und an die Bedeutung des Gesetzes für die Rechte behinderter Menschen in den USA erinnert.
Anlässlich des gestrigen sechsten Welttages der Großeltern und Senioren hatte Eva Welskop-Deffaa, die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes e.V., Rahmenbedingungen für gutes Aufwachsen, stabile Familien und Versorgungssicherheit in jedem Lebensalter gefordert. "Das gelingende Miteinander von Alt und Jung ist eine gesellschaftliche Superkraft. In der Großeltern-Enkel-Beziehung kann dies besonders deutlich werden: Wenn Teenager-Enkel beim Einrichten des neuen Smartphones helfen, ebenso wie wenn Großeltern den Kita-Schließtag mit einem Ausflugstag überbrücken." hatte Eva Welskop-Deffaa festgestellt und betont: "Wir sehen die Politik in der Pflicht, Rahmenbedingungen für gutes Aufwachsen, stabile Familien und Versorgungssicherheit in jedem Lebensalter zu schaffen. In einer Gesellschaft des langen Lebens braucht es besondere Aufmerksamkeit, damit Begegnungen, Erfahrungsaustausch und Solidarität der Generationen füreinander gelingen." Nach ihren Worten hat die aktuelle Debatten über Einsparungen beim Elterngeld Unsicherheiten geschürt. Die Caritas-Präsidentin forderte in dem Zusammenhang: "Anstatt die Leistung zu kürzen, sollte überlegt werden, ob die bislang als Ausnahmeregelung konzipierte Großelternzeit ausgeweitet werden kann, um die Sorge für die Kinder auf die Schultern mehrerer Generationen zu verteilen."