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Katrin Fey Foto: Katrin Fey Berlin (kobinet) Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, ein inklusives Schulsystem zu schaffen. Eine aktuelle bundesweite Studie des Deutschen Institut für Menschenrechte macht jedoch deutlich, dass dieses Ziel noch immer in weiter Ferne liegt. Dazu hat sich die Bundestagsabgeordnete Katrin Fey, Obfrau im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages zu Wort gemeldet und bekräftigt, dass Deutschland trotz der Verpflichtung der Vereintan Nationen weiterhin an echter Inklusion scheitert. "Die Ergebnisse der Studie sind eine schallende Ohrfeige für die Inklusionspolitik in Deutschland. Mehr als 15 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention wird Kindern mit Behinderungen noch immer das Recht auf gleichberechtigte Bildung verwehrt - nicht aus Mangel an Wissen, sondern weil der politische Wille fehlt", betonte Katrin Fey, die seit März 2025 Mitglied des Deutschen Bundestags in der Fraktion Die Linke. und Sprecherin für Bürger- und Menschenrechte ist.
Logo der BAG Inklusionsfirmen Foto: bag if Potsdam (kobinet) Mit ihrer Jahrestagung unter dem Motto "Inklusionsunternehmen: MehrWirkung – MehrWert" haben die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) und die FAF GmbH am 23. und 24. Juni 2026 ihre Jahrestagung im Kongresshotel Potsdam rund 300 Gäste aus Politik, Praxis und Verwaltung zusammengebracht. Im Vorfeld der Jahrestagung wählte die Mitgliederversammlung Prof. Dr. Helga Seel zur neuen 1. Vorsitzenden der bag if. Sie löst Ulrich Adlhoch ab, der sechs Jahre lang die bag if prägte.
"Geliebtes Amerika" Folge 2 in kobinet Storytelling Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen Staufen (kobinet) Diese Folge (Folge 1 erschien am 26.06.2026) beginnt mit einem Rückblick auf das "making off", das Werden jenes Amerikas, dem ich in meiner Kindheit (den 1950er und frühen 1960er Jahren) begegnete und das ich von da an lieben sollte. Nach einem historischen Datum oder Ereignis gefragt, das für so etwas wie die Geburtsstunde meines "geliebten Amerikas" stehen könnte, wäre meine Antwort: Zum einen in gesellschaftlicher Hinsicht die Präsidentschaft von Franklin D. Roosevelt mit dem Wirtschafts- und Sozialprogramm des "New Deal". Zum anderen politisch der Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Aus dieser Periode datieren die USA als jenes gesellschaftliche Fortschrittsmodell, das insbesondere für die junge Generation im Nachkriegsdeutschland eine außerordentliche Anziehungskraft besaß. Sie verkörperten das Land der "Freien und Gleichen", in dem ein exemplarisch geführter Kampf für Bürgerrechte möglich war. Das wirtschaftliche Prosperität und Massenwohlstand bot. Dessen liberale Kultur und freiheitlicher Lebensstil die weltweit ausstrahlende Jugend- und Popkultur der 1960er. Und nicht zuletzt das Amerika eines Demokratieversprechens, das nicht von vornherein oder zur Gänze ideologieverdächtig erschien.
Prof Dr. Theresia Degener Foto: omp Bochum (kobinet) Die gegenwärtigen Verhandlungen über eine Konvention zur Verhütung und Bestrafung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei den Vereinten Nationen lässt nach Informationen von Prof. Dr. Theresia Degener wieder einmal behinderte Menschen aussen vor. "Das wäre das dritte Mal in den letzten 100 Jahren, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit die behinderte Personen adressier(t)en ignoriert und damit rechtlich verschwiegen werden. Weder urteilten die Nürnberger Prozesse nach 1945 über T 4 als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, noch wurden behinderte Menschen in die Römischen Statuten, die den Internationalen Strafgerichtshof 1998 schufen, aufgenommen. Die nun von der Völkerrechtskommission entworfene Konvention soll bis spätestens 2029 verhandelt und verabschiedet werden. Es bleibt nicht viel Zeit, um die deutsche Regierung an ihre historische Verantwortung zu erinnern", berichtet Prof. Dr. Theresia Degener und verweist auf einen aktuellen Blogbeitag zum Thema.
Die Neue Norm Foto: BR München (kobinet) In der aktuellen Ausgabe Nummer 76 des Podcast Die Neue Norm geht es um das Thema Werkstätten für behinderte Menschen. In der Ankündigung des knapp einstündigen Podcasts heißt es u.a.: "In dieser Folge unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen über Werkstätten für behinderte Menschen – und darüber, warum dieses System dringend grundlegend verändert werden muss. Zu Gast ist Wolfgang Raczkowsky, ein Kollege bei den Sozialheld*innen, der über 30 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet hat und erzählt, wie er dorthin kam, welche Arbeit er dort gemacht hat, wie wenig Geld er verdiente und warum er während der Corona-Zeit schließlich kündigte."