Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


Sie befinden sich hier »
Kobinet Nachrichten

Gleichberechtigte Teilhabe darf keine Frage des Geldbeutels sein 03 Aug 2026 08:41:18

Logo des Deutschen Schwerhörigenbundes
Logo des Deutschen Schwerhörigenbundes
Foto: DSB

HAMBURG (kobinet)

Gesetzlich Krankenversicherte zahlen bei Hörgeräten besonders hohe Beträge aus eigener Tasche. Nach einem Bericht des Deutschen Ärzteblatts vom 27. Juli 2026 entfallen rund 62 Prozent aller von Versicherten getragenen Mehrkosten bei Hilfsmitteln auf Hörhilfen. Durchschnittlich zahlten Betroffene 1.656,99 Euro zusätzlich. Für den Bund der Schwerhörigen e. V. Hamburg werfen diese Zahlen grundsätzliche Fragen zur Qualität und Ausgestaltung der Hörgeräteversorgung auf. "Wer hören will, muss zahlen? Gleichberechtigte Teilhabe darf keine Frage des Geldbeutels sein. Hörbehinderte Menschen benötigen Hörgeräte nicht als Komfortprodukt, sondern um kommunizieren, arbeiten und am gesellschaftlichen Leben "gleichberechtigt" teilnehmen zu können", erklärt Jörg Winkler vom Hörberatungs- und Informationszentrum des Bund der Schwerhörigen e. V. Hamburg.

Quelle

Petition für öffentliche Bundestagsanhörung zu Werkstätten für behinderte Menschen 03 Aug 2026 07:51:14

Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
Paragraphenzeichen unter einer Lupe vor rosafarbenem Hitnergrund
Foto: H. Smikac

REUTLINGEN (kobinet)

Christian Sackmann, der Vorsitzende des Werkstattrats der BruderhausDiakonie, hat die Bundestagspetition 198637 eingereicht. Ziel dieser Petition ist, eine öffentliche Anhörung im Deutschen Bundestag zur Zukunft der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) zu erreichen. Der Bundestag sei für die gesetzlichen Rahmenbedingungen zuständig und müsse notwendige Änderungen anstoßen, so Sackmann. In der Petition wird auf die Studie "Nachhaltiges und transparentes Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt" verwiesen. Zudem wird der Koalitionsvertrag genannt, der eine Verbesserung des Werkstattentgelts ankündigt. Auch die Kritik der Vereinten Nationen am deutschen Werkstattsystem im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) findet Erwähnung. Für Menschen, die nicht online unterschreiben können, steht auf der Internetseite der BruderhausDiakonie eine Unterschriftenliste zum Download bereit.

Quelle

SoVD Niedersachsen fordert kostenfreies Basiskonto für Menschen mit geringem Einkommen 03 Aug 2026 07:44:09

Logo Sozialverband Deutschland
sovd
Foto: Sozialverband Deutschland

Hannover (kobinet)

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen fordert die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für ein kostenfreies Basiskonto einzusetzen und die niedersächsischen Sparkassen in die Pflicht zu nehmen. Anlass ist der Anstieg der Girokontogebühren, die für viele Menschen im Leistungsbezug oder mit geringem Einkommen zur Belastung werden. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact sind die Gebühren für jede fünfte Person in Deutschland innerhalb des vergangenen Jahres gestiegen. Fast jede*r Vierte zahlt inzwischen mindestens 100 Euro jährlich, unter Sparkassenkund*innen sogar mehr als ein Drittel.

Quelle

SoVD-Forderungspapier: Primärversorgung neu gestalten 03 Aug 2026 06:01:04

Logo Sozialverband Deutschland
sovd
Foto: Sozialverband Deutschland

Berlin (kobinet)

Die ambulante Gesundheitsversorgung ist für viele Menschen schwer zugänglich und unübersichtlich. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert deshalb eine Primärversorgung, die Patient*innen zuverlässig begleitet, medizinische Angebote besser koordiniert und bestehende Barrieren abbaut. Zusätzliche Gebühren, verpflichtende Einschreibungen oder andere Zugangshürden lehnt der Verband ab." So heißt es auf der Internetseite des SoVD, auf der auch das Forderungspapier des Verbands mit dem Titel "Primärversorgung neu gestalten – Orientierung geben, Zugänge sichern, Versorgung stärken" heruntergeladen werden kann.

Quelle

Am Boden: Von der unsichtbaren Wand und meinen Einwänden gegen manche „Norm“ 03 Aug 2026 05:42:51

Franz-Josef Hanke auf seinem Balkon
Franz-Josef Hanke auf seinem Balkon
Foto: privat

Marburg (kobinet)

"Am Boden: Von der unsichtbaren Wand und meinen Einwänden gegen manche 'Norm'", so hat der blinde Journalist Franz-Josef Hanke seinen Beitrag für die kobinet-nachrichten getitelt, in dem er auf seine Erfahrungen mit epileptischen Anfällen und dem zunehmenden Erblinden blickt. Vor allem schreibt er darüber, was es für ihn, der Stress reduzieren sollte, bedeutet, wenn er durch Barrieren, durch Ignoranz und mangelnden Respekt gegenüber seiner ganz individuellen Behinderung gestresst wird.

Quelle

Ina Fischer: Mit Volldampf als Erlanger Stadträtin eingestiegen 03 Aug 2026 05:21:09

fischer ina 2026
fischer ina 2026
Foto: Unbekannt

Erlangen (kobinet)

Am 8. März 2026 wurde Ina Fischer, die sich beim Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen u.a. für Inklusion und die Rechte behinderter Menschen einsetzt, bei den Kommunalwahlen in den Stadtrat von Erlangen gewählt. Wie sich die blinde Aktivistin für Inklusion auf diese neue Aufgabe vorbereitet hat, für welche Bereiche sie nun für ihre Fraktion zuständig ist und welche Tipps sie für andere behinderte Menschen hat, die sich auch politisch engagieren wollen, dazu führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul das folgende Interview mit Ina Fischer.

Quelle

Links

Kontakt

Für Spenden und Beiträge bis zu 300,00 € (bis 31.12.2020 200,00 €) reicht eine vereinfachte Zuwendungsbestätigung.

 

Login

 
Hilfe
Impressum 










All Rights Reserved by ForseA

copyright © Thomas Kappel -> TK CMS & Shopsoftware


Banner und Link www.assistenzjobonline.de

copyright © 2018 mobile & more gmbh. All rights reserved

?>