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Blindenstock-Gürteltasche Foto: Janine Vater FRANKFURT (kobinet) Vom 27. bis 29. Mai öffnet die SigtCity, die größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel, wieder ihre Tore im Kap Europa in Frankfurt. In diesem Jahr können Besucherinnen und Besucher die Messe erneut in einem hybriden Format vor Ort im Kongresshaus Kap Europa in Frankfurt am Main als auch digital über eine Plattform erleben. Auch "Blind sonar", ein junges Münchner Startup im Bereich Blindenhilfsmittel wird vertreten sein. Blind Sonar stellt ein Stirnband vor, das Hindernisse auf Kopf- und Oberkörperhöhe über Vibrationen am Kopf rückmeldet. Viele interessante Angebote also zu denen bei blista die Einzelheiten zu erfahren sind.
Emoji 2 Sportler Foto: Aktion Mensch FRECHEN (kobinet) Barrierefreie Sportstätten sind eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe im Sport. Mit dieser klaren Botschaft hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) seinen zweiten "InclusionTalk" im Bistro Marie im Deutschen Bundestag durchgeführt. Unter dem Titel "Teilhabe beginnt beim Zugang – Inklusive Sportprojekte beginnen bei barrierefreien Sportstätten" diskutierten Vertreter*innen aus Politik, Sport und Zivilgesellschaft über notwendige strukturelle Veränderungen und die Bedeutung moderner, zugänglicher Infrastruktur.
Statue Justitia Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay Köln (kobinet) Das Landesarbeitsgericht Köln hat in einem Urteil von Dezember 2025 festgestellt, dass ein Arbeitnehmer mit einer wirksamen, krankheitsbedingten Kündigung rechnen muss, wenn er über drei Jahre hinweg jährlich mehr als sechs Wochen krank ist und zudem wiederholt betriebliche Eingliederungsmaßnahmen ablehnt. Auf diese Entscheidung hat Henry Spradau die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht und einen entsprechenden Bericht verfasst.
Fragezeichen Foto: Susanne Göbel Berlin (kobinet) Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag lädt für den 11. Juni 2026 von 18:00 bis 19:30 Uhr zu einem Online-Fachgespräch mit dem Titel "Wie geht es weiter mit dem Teilhabegesetz?" mit einem input aus dem Roman "Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion" ein. "Was bedeutet 'Selbstbestimmung' im Jahr 2026 wirklich? Wo stehen wir aktuell in Sachen Teilhabe? Während die Politik im 'Dialogprozess Eingliederungshilfe' über gesetzliche Änderungen am Bundesteilhabegesetz (BTHG) verhandelt, und die Bund-Länder AG 'Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen' im Auftrag des Kanzleramts eine Streichliste im Sozialbereich vorlegt, wächst bei vielen Betroffenen die Unsicherheit. Sie stellen sich auch vor dem Hintergrund der angedrohten Kürzungsvorschläge der Bundesregierung die dringende Frage: Gelten unsere hart erkämpften Rechte überhaupt noch? Gemeinsam mit Corinna Rüffer MdB und dem Aktivisten und Autor Ottmar Miles-Paul wollen wir einen Blick in die Zukunft wagen, dabei aber auch über den aktuellen Stand der Behindertenpolitik diskutieren, und laden Sie herzlich zum Fachgespräch ein", heißt es in der Ankündigung der kostenfreien Online-Veranstaltung, bei der die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Britta Haßelmann, die Teilnehmenden begrüßen wird.
Logo: WDR Foto: omp KÖLN (kobinet) In Nordrhein-Westfalen steht eine Veränderung der Landesbauordnung an. In der gegenwärtigen Fassung heißt es unter Paragraf 59 derzeit, dass bei Sanierungen oder Umbauten "angemessene Regelungen zur Barrierefreiheit" zu treffen seien. Die Landesbauordnung soll jetzt aber weiter vereinfacht werden. Weniger Bürokratie und mehr Tempo beim Bauen wird gefordert. Der Bauausschuss im Landtag Nordrhein-Westfalen hat am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, einem neuen Gesetzentwurf mehrheitlich zugestimmt. Anstatt mit der geplanten Gesetzesänderung für mehr Barrierefreiheit zu sorgen, soll aber wohl nun der entsprechende Paragraf (siehe oben) ersatzlos gestrichen werden. Die Entscheidung ist noch nicht endgültig. Es folgen weitere Beratungen im Landtag NRW. Mehr ist darüber auch aus einem Beitrag des Westdeutschen Rundfunks zu erfahren.