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"Geliebtes Amerika" Folge 2 in kobinet Storytelling Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen Staufen (kobinet) Diese Folge (Folge 1 erschien am 26.06.2026) beginnt mit einem Rückblick auf das "making off", das Werden jenes Amerikas, dem ich in meiner Kindheit (den 1950er und frühen 1960er Jahren) begegnete und das ich von da an lieben sollte. Nach einem historischen Datum oder Ereignis gefragt, das für so etwas wie die Geburtsstunde meines "geliebten Amerikas" stehen könnte, wäre meine Antwort: Zum einen in gesellschaftlicher Hinsicht die Präsidentschaft von Franklin D. Roosevelt mit dem Wirtschafts- und Sozialprogramm des "New Deal". Zum anderen politisch der Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Aus dieser Periode datieren die USA als jenes gesellschaftliche Fortschrittsmodell, das insbesondere für die junge Generation im Nachkriegsdeutschland eine außerordentliche Anziehungskraft besaß. Sie verkörperten das Land der "Freien und Gleichen", in dem ein exemplarisch geführter Kampf für Bürgerrechte möglich war. Das wirtschaftliche Prosperität und Massenwohlstand bot. Dessen liberale Kultur und freiheitlicher Lebensstil die weltweit ausstrahlende Jugend- und Popkultur der 1960er. Und nicht zuletzt das Amerika eines Demokratieversprechens, das nicht von vornherein oder zur Gänze ideologieverdächtig erschien.
Prof Dr. Theresia Degener Foto: omp Bochum (kobinet) Die gegenwärtigen Verhandlungen über eine Konvention zur Verhütung und Bestrafung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei den Vereinten Nationen lässt nach Informationen von Prof. Dr. Theresia Degener wieder einmal behinderte Menschen aussen vor. "Das wäre das dritte Mal in den letzten 100 Jahren, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit die behinderte Personen adressier(t)en ignoriert und damit rechtlich verschwiegen werden. Weder urteilten die Nürnberger Prozesse nach 1945 über T 4 als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, noch wurden behinderte Menschen in die Römischen Statuten, die den Internationalen Strafgerichtshof 1998 schufen, aufgenommen. Die nun von der Völkerrechtskommission entworfene Konvention soll bis spätestens 2029 verhandelt und verabschiedet werden. Es bleibt nicht viel Zeit, um die deutsche Regierung an ihre historische Verantwortung zu erinnern", berichtet Prof. Dr. Theresia Degener und verweist auf einen aktuellen Blogbeitag zum Thema.
Die Neue Norm Foto: BR München (kobinet) In der aktuellen Ausgabe Nummer 76 des Podcast Die Neue Norm geht es um das Thema Werkstätten für behinderte Menschen. In der Ankündigung des knapp einstündigen Podcasts heißt es u.a.: "In dieser Folge unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen über Werkstätten für behinderte Menschen – und darüber, warum dieses System dringend grundlegend verändert werden muss. Zu Gast ist Wolfgang Raczkowsky, ein Kollege bei den Sozialheld*innen, der über 30 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet hat und erzählt, wie er dorthin kam, welche Arbeit er dort gemacht hat, wie wenig Geld er verdiente und warum er während der Corona-Zeit schließlich kündigte."
Handball - ein Sport für ALLE Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) blickt am 4. Juli auf seinen 75. Geburtstag – und wie relevant das Wirken des an Mitgliedern größten Behindertensportverbands der Welt ist, zeigt neben der Begeisterung rund um Paralympische Spiele auch ein Blick auf eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bemerkenswert ist, dass Sportvereinen der größte Stellenwert beigemessen wird, wenn es um gesellschaftlichen Zusammenhalt geht – insbesondere von Menschen mit Behinderung. Das unterstreicht die Wichtigkeit des Engagements des DBS für Teilhabe und Inklusion auch über das Jubiläumsjahr hinaus.
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel Münster (kobinet) Am Mittwoch, den 8. Juli 2026, findet ab 14:00 Uhr im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Verbändeanhörung zum Thema "Geplante Kürzungen in der Eingliederungshilfe und anderen sozialen Bereichen" statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen mögliche Auswirkungen der geplanten Kürzungen auf Menschen mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche, Alleinerziehende sowie die Arbeit von Verbänden, Vereinen und sozialen Einrichtungen. Gemeinsam sollen Betroffenheiten sichtbar gemacht, Erfahrungen ausgetauscht sowie die Möglichkeiten der weiteren Vernetzung und Zusammenarbeit erörtert werden. Darauf haben Rolf Kohn und Sonja Crämer-Gembalczyk, Fraktionssprecher*innen der Fraktion Die Linke – Die PARTEI – Tierschutzpartei im im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hingewiesen. Auch eine Online-Teilnahme ist möglich.