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Logo der Bundesagentur für Arbeit Foto: BA Nürnberg (kobinet) Das neue Jahr startet mit einer hohen Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Dezember 2025 184.654 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 7.530 mehr als noch vor einem Jahr. Im Vergleich zum November 2025 als noch 184.235 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet waren, stieg die Zahl im Dezember 2025 um 419 Personen an. Die Negativentwicklung der letzten Jahre wird besonders deutlich, wenn man in die Vor-Corona-Zeit zurückblickt. Im Dezember 2019 hatte die Agentur 152.975 schwerbehinderte Arbeitslose gemeldet, über 30.000 weniger als sechs Jahre später.
Geld, das einem zusteht Foto: Pixabay/peter-facebook Berlin (kobinet) Zum Beginn des neuen Jahres gibt es gute Nachrichten für Empfängerinnen und Empfänger von Blindengeld im Saarland und in Schleswig-Holstein. Eine bereits 2024 beschlossene Erhöhung des Blindengeldes im Saarland (dort Teilhabegeld genannt) tritt im Januar 2026 in Kraft. Der Nachteilsausgleich steigt jeweils um 10 Euro monatlich. Volljährige blinde Menschen erhalten nun 460 Euro, minderjährige blinde Menschen 327 Euro. Für taubblinde Menschen betragen die Leistungen 685 Euro (für Volljährige) bzw. 486 Euro (für Minderjährige) pro Monat. Dies teilte der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband in seinem aktuellen Newsletter dbsv-direkt mit.
Leere Geldbörse Foto: undefined BERLIN (kobinet) Wie aus dem aktuellen Siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervorgeht waren im Jahr 2024 rund zwei Millionen Männer und rund 1,2 Millionen Frauen von einer hohen Überschuldungsintensität betroffen. Das sind zusammen rund 4,6 Prozent aller Erwachsenen. Anzahl und Anteil der überschuldeten Personen sind seit Jahren rückläufig. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, wie die Bundesregierung einräumt, dass der aktuelle Rückgang auch auf eine Verkürzung der Speicherfristen für Restschuldbefreiungen von bisher drei Jahren auf nun sechs Monate zurückzuführen ist. "Ohne diesen statistischen Sondereffekt ist die Anzahl der Überschuldungsfälle im Jahr 2023 erstmals seit 2019 wieder leicht angestiegen", wie die Regierung die Zahlen konkretisiert.
Zertifikatsübergabe der Kleinen Wirtebriefes beim Ausbildungsbotschaftertag der DEHOGA Bayern und IHK München. Foto: Zukunft Trotz Handicap e.V. MÜNCHEN (kobinet) Innerhalb eines Jahres haben sich junge Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung für den Start im Hotel- und Gaststättengewerbe qualifiziert. Sie haben beim Verein "Zukunft trotz Handicap" einen Zertifikatslehrgang abgeschlossen Damit öffnen sich nun für sie die Türen die Arbeitswelt. Der Verein initiiert dazu in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern und der Bayern Tourist GmbH den Kleinen Wirte- und Hotelbrief. Gemeinsames Ziel der beteiligten Partner ist die konsequente Integration von Menschen mit Behinderung im Berufsumfeld der Hotellerie und Gastronomie.
Cover des Romans Ich will Raus von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber Foto: Olivia Vieweg Kassel (kobinet) Anfang Januar 2026 hat Ottmar Miles-Paul seinen zweiten Roman veröffentlicht und am 14. Januar, wird dieser im Rahmen einer Lesung im Dunkeln mit seiner Leseassistentin Sabine Lohner in seiner Heimatstadt Kassel um 18:00 Uhr in den Räumen des Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) in der Samuel-Beckett-Anlage 6 in 34119 Kassel vorgestellt. Was sich hinter dem vielsagenden Roman-Titel "Ich will raus: Von der Exklusion zur Inklusion" verbirgt, was Ottmar Miles-Paul angetrieben hat, seinen zweiten Roman zu schreiben und natürlich, worum es in dem Reportage-Roman geht, darüber sprach kobinet-Redakteur Hartmut Smikac mit Ottmar Miles-Paul.
Dunkelheit Foto: ISL Hadamar (kobinet) "Hadamar – Etwa 90 Kilometer nordöstlich von Frankfurt am Main zeugt die ehemalige Landesheilanstalt – heute die Gedenkstätte Hadamar – vom düstersten Kapitel der deutschen Geschichte. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden an diesem Ort fast 15.000 Menschen systematisch ermordet." So leitet die Journalistin Anna Kirschner ihren Beitrag ein, den sie in der Frankfurter Rundschau unter der Überschrift "Fast 15.000 Menschen ermordet: Dieser Ort in Hessen hat eine furchtbare Geschichte" veröffentlicht hat und damit an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte und der 1906 eröffneten Landesheilanstalt erinnert.