Wir nutzen Cookies und andere Technologien.
Diese Website nutzt Cookies und vergleichbare Funktionen wie Session IDs zur
Verarbeitung von Endgeräteinformationen und personenbezogenen Daten.
Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der statistischen Analyse/Messung,
der personalisierten Werbung sowie der Einbindung sozialer Medien. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und an
Dritte in Ländern in denen kein angemessenes Datenschutzniveau vorliegt z.B. die USA und von diesen verarbeitet. Ihre Einwilligung
ist stets freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und kann jederzeit abgelehnt oder widerrufen werden. So ist die hier
verwendete Session ID zur Nutzung des Warenkorbes und funktioneller Seiteninhalte notwendig während andere uns helfen unser Onlineangebot
zu verbessern und wirtschaftlich zu betreiben. Weitere Infos finden Sie unter dem Link Datenschutz rechts unten.
Anlässlich des Weltkindertags, der heute am 20. September 2026, begangen wird, fordert der Sozialverband VdK Nachbesserungen am Regierungsentwurf zur Reform der Kinder- und Jugendhilfe. Der Entwurf weiche vom Ziel ab, für alle Kinder mit und ohne Behinderung eine gemeinsame Anlaufstelle zu schaffen. Stattdessen sei eine neue Schulunterstützung für Kinder mit Behinderung nur für einen Teil der Betroffenen vorgesehen, was die bestehende Ungleichbehandlung verschärfe.
Artikelbild des VdK zum Protesttag zum Erhalt des Sozialstaates Foto: Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.
FRANKFURT am Main (kobinet)
An dem bundesweiten Aktionstag des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) gegen den Abbau des Sozialstaats am 26. September finden auch Demonstrationen und Kundgebungen in Frankfurt und Erfurt statt - unterstützt vom VdK Hessen-Thüringen. Die geplanten Reformen des Sozialsystems und die in dem Zusammenhang vorgesehenen Kürzungen von Sozialleistungen führen auch bei den Mitgliedern des VdK zu großen, zum Teil existenziellen Sorgen. In diesem Sinne tritt auch der VdK Hessen-Thüringen am 26. September bei den Protest-Veranstaltungen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Frankfurt und Erfurt für soziale Gerechtigkeit, eine verlässliche Gesundheitsversorgung, gute Pflege und eine auskömmliche Alterssicherung ein. Einzelheiten zu diesen Veranstaltungen der Aktionstage sind im Internet nachzulesen.
"Inklusion unter Druck", so lautet der Titel einer Ringvorlesung an der Alice Salomon Hochschule Berlin, die im Wintersemester 2026/2027 am 28. Oktober stattfindet und bei der alle Veranstaltungen in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht werden. "In vielen Ländern wird gerade die Uhr zurückgedreht, wenn es um die Rechte marginalisierter Menschen geht – darunter auch die von behinderten und chronisch kranken Menschen. Dabei geht es um keine kleine Minderheit: Fast acht Millionen Menschen, und damit rund zehn Prozent der deutschen Bevölkerung, haben eine Schwerbehinderung. Dennoch stellen rechte und konservative Kräfte menschenrechtlich verankerte Teilhabe infrage. Sozialleistungen und das selbstbestimmte Leben behinderter Menschen werden zu einem 'Luxus' erklärt, den 'wir' uns in Zeiten gesellschaftlicher Krisen nicht mehr leisten können. Zugleich wird Inklusion zunehmend umgedeutet zu einem Schlagwort für 'Förderung in Sonderinstitutionen'. Werkstätten und Förderschulen werden weiter ausgebaut. Die transformierende Kraft der Inklusion als Impulsgeber für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität gerät dabei aus dem Blick. Dabei wäre gerade jene Gesellschaft besonders krisenfest und resilient, die sich an Zielen der Inklusion wie Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und individueller Unterstützung für alle Mitglieder ausrichtet", heißt es u.a. in der Ankündigung.
Wahlurne aus welcher oben Wahlzettel herausschauen Foto: Pixabay/ArtRose
Schwerin / Berlin (kobinet)
Im Vorfeld der am 20. September 2026 stattfindenden Wahlen für die Landesparlamente in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zeichnen sich knappe Wahlergebnisse ab. In Mecklenburg-Vorpommern konnte die derzeitige Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die SPD kräftig auf die AfD aufholen, so dass sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bezüglich der Frage, wer zukünftig stärkste Fraktion im Landtag ist, abzeichnet. Die Grünen müssen dort um den Einzug in den Landtag bangen. In Berlin dürfte entscheidend sein, welche Mehrheiten zukünftig eine Regierungskoalition bilden können. Bei den letzten Umfragen liegt die LINKE vorne. So dürfte es wieder einmal eine Wahl sein, bei der jede Stimme zählt und der Wahlabend lang werden dürfte. Dass vor allem behinderte Menschen und ihre Angehörigen ihr Wahlrecht nutzen, die Demokratie stärken und sich mit ihrer Stimme Gehör verschaffen, hierzu haben verschiedene Organisationen aufgerufen, so hat beispielsweise die LIGA Selbstvertretung bereits vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einen Aufruf unter dem Motto "Geht wählen! Wählt demokratisch und für eine inklusive Gesellschaft!" gestartet.
Gemeinsam für mehr Barrierefreiheit im Tourismus: Die Akteure des Netzwerks „Barrierefrei im Lausitzer Seenland“ kamen beim Netzwerktreffen in der Energiefabrik Knappenrode zusammen, um die Gesamtzertifizierung des Lausitzer Seenlandes als barrierefreie Reiseregion nach „Reisen für Alle“ zu feiern und den weiteren gemeinsamen Weg zu gestalten. Foto: pics_by_fenja
KNAPPENRODE (kobinet)
Das Lausitzer Seenland hat seine Gesamtzertifizierung als barrierefreie Reiseregion nach dem bundesweiten Kennzeichnungssystem "Reisen für Alle" mit einem Netzwerktreffen in der Energiefabrik Knappenrode gefeiert. Rund 50 Vertreter aus Tourismus, Politik und Wirtschaft kamen zusammen, um die Entwicklung des barrierefreien Tourismus in der Region zu würdigen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam nach vorn zu blicken. Bereits im März 2026 war das Lausitzer Seenland offiziell als barrierefreie Reiseregion im Rahmen von "Reisen für Alle" ausgezeichnet worden. Mit der feierlichen Veranstaltung wurde dieser Meilenstein nun gemeinsam mit den zahlreichen beteiligten Partnern und zertifizierten Betrieben gewürdigt.
Auf der Bundesmitgliederversammlung des Verbands Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e. V. (VDAB) standen in Magdeburg die aktuellen Herausforderungen der professionellen Pflege sowie die politischen Weichenstellungen für die kommenden Jahre im Mittelpunkt. Diskutiert wurden insbesondere die geplanten Veränderungen durch das Pflegeneuordnungsgesetz sowie die wirtschaftlichen und personellen Rahmenbedingungen der Pflege. Der VDAB betonte, dass die professionelle Pflege weiterhin unter erheblichem Druck stehe. Politische Reformen, wirtschaftliche Unsicherheiten und der anhaltende Personalmangel stellten Pflegeunternehmen vor große Herausforderungen. Notwendige Veränderungen dürften nicht zulasten einer verlässlichen Versorgung und der wirtschaftlichen Stabilität der Einrichtungen gehen. "Die Pflege braucht eine Reform, die ihren Namen verdient. Wir dürfen nicht den Fehler machen, finanzielle Probleme einfach zu verschieben oder Leistungen zu begrenzen. Wer die Pflege langfristig sichern will, muss die Einrichtungen wirtschaftlich stärken, für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen und gleichzeitig den Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen ermöglichen", erklärte Stephan Baumann, Bundesvorsitzender des VDAB.