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Ottmar Miles-Paul Foto: Irina Tischer Kassel (kobinet) "Am Aschermittwoch ist alles vorbei", so heißt es in einem bekannten Karnevalslied, das darauf verweist, dass die närrische Zeit an diesem Tag ein Ende hat, so dass die Kostüme und das übriggebliebene Konfetti für die nächste Karnevalszeit eingepackt werden können. Was behinderten Menschen am Mittwoch vor Beginn der entscheidenden Phase des diesjährigen Karnevals als "vergiftetes Geschenk", wie Raul Krauthausen den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) bezeichnet, ins Nest gelegt bekamen, wirkt leider auch am Aschermittwoch und wahrscheinlich noch lange danach. Nämlich dahingehend, dass sich in Sachen Abbau von Barrieren in Deutschland auch zukünftig wenig ändern dürfte. Denn behinderte Menschen scheinen eine solch große Bürde für die Gesellschaft zu sein, wie dies Andreas Bethke vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) kritisch hinterfragt, dass Unternehmen vor jeglicher Verpflichtung zur Barrierefreiheit und angemessenen Vorkehrungen für die Teilhabe behinderter Menschen geschützt werden müssen. Am Aschermittwoch ist für behinderte Menschen ganz und gar nicht alles vorbei und es droht ein ewig währendes Katerfrühstück, wenn wir uns nicht engagieren, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar feststellt.
Verena Bentele Foto: VdK Bayern Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele hat die Prognose von Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), zur Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 21 Prozent wie folgt kommentiert: "Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre ein Ausdruck politischer Ideenlosigkeit. Sie wäre die einfachste Lösung für eine Regierung, die sich nicht traut, wirkungsvollere Reformen anzugehen und die wirklich relevanten Einnahmequellen zu erschließen." Der VdK schlägt demgegenüber vor, dass die finanziellen Mittel zur Aufstellung des Haushalts für die Jahre 2027 bis 2029 durch ein gerechteres Steuersystem erzielt werden.
Sharepic von Andreas Bethke: Sind Menschen mit Behinderungen eine Bürde für die Gesellschaft? Foto: DBSV Berlin (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) fordert ein Behindertengleichstellungsgesetz, das diesen Namen verdient. Deshalb übt der Verband massive Kritik an dem von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). "Der Privatwirtschaft wird nun zwar formell verboten, behinderte Menschen zu benachteiligen, aber davon können sich die Betroffenen nichts kaufen, denn nahezu jede Benachteiligung passt durch die gesetzlichen Schlupflöcher", stellt DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke ernüchtert fest. In einem auf Facebook verbreiteten Sharepic fragt sich Andreas Bethke angesichts der weitgehenden Ausnahmen für die Privatwirtschaft in Sachen Barrierefreiheit: "Sind Menschen mit Behinderungen eine Bürde für die Gesellschaft?"
begutachtet das ableistische Menschenbild (Teil 1) Foto: Hubertus Thomasius Staufen (kobinet) Es wäre schön, wenn das ableistische Menschenbild verschwände wie ein mit Fingern in den Sand gezeichnetes Gesicht am Ufer des Meeres (in Anlehnung an das von Michel Foucault geprägte philosophische Denkbild). Dass dies irgendwann mit dem ableistischen Menschenbild geschieht, darauf sollten wir nicht hoffen, die Erwartung wäre illusorisch. Nicht einmal seine moralische Verurteilung und eine weltweite menschenrechtliche Sanktionierung haben zu nennenswerten oder gar verlässlichen Anzeichen geführt, das ableistische Menschenbild könnte über kurz oder lang im Verschwinden begriffen sein. Im Gegenteil. Das nunmehr bereits jahrzehntelang auf der Welt etablierte neoliberale Wirtschafts- und Gesellschaftssystem hat Strukturen, Institutionen und Verhaltensweisen installiert, die – ungeachtet moralischer Ächtung, gesetzlichen Verbots und juristischer Belangbarkeit ableistischer Diskriminierung – auf ihre Weise dafür sorgen, dass sich das ableistische Menschenbild verfestigt und perpetuiert.
Bild vom Auftakt der ZERO Projekt Konferenz im österreichischen Parlament Foto: BIZEPS Wien (kobinet) "Am 17. Februar 2026 fand im Parlament die Auftaktveranstaltung zur Zero Project Conference 2026 statt. Die Zero Conference findet nun schon zum 15. Mal statt." Darauf hat Martin Ladstätter vom österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS aufmerksam gemacht.
Schwarz-weiss Porträt von Stephan Laux Foto: Ralph Milewski Villmar - Weyer (kobinet) Einige Leser*innen hatten vielleicht die vage Hoffnung, Stephan Laux hätte sich endgültig seiner Schreibhemmung ergeben. Tatsache ist, er ist seiner geheimen Hoffnung, einmal so berühmt zu werden wie Raúl Krauthausen oder Ottmar Miles Paul, einen großen Schritt näher gekommen.
Grund dafür ist die anstehende Kommunalwahl in Hessen. Quer durch alle Parteien hat man hier in behindertenpolitischen Themen ein enormes Potenzial entdeckt.