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Corona und die Assistenz

Corona und die Assistenz

Eindrückliche Ansprache der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vom 18. März 2020 (mit Gebärdendolmetscherin)

Uns erreichen Anfragen wegen der Arbeitgeberbescheinigung für Zeiten der Ausgangssperre. Im Internet gibt es keine einheitliche Formulare. Ein Anbieter will für ein PDF-Formular auch noch fast drei Euro. Wir haben ein Formular gemacht und hoffen, dass es den Anforderungen genügt. Falls nicht, bitten wir um entsprechende Mitteilung. Formular als .docx -, als .rtf - und als .pdf -  Dateí. Hoffen wir, dass es nie gebraucht wird. Aber es besteht die Vermutung, dass der Staat angesichts der Uneinsichtigkeit vieler Menschen zu diesem Mittel greifen muss. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie das Formular jetzt schon vorsorglich ausfüllen oder noch warten. Kobinet-Artikel vom 23.03.2020 hierzu mit einem Link zu dem entsprechenden Formular bei NITSA e.V.  

Dort, wo der behinderte Mensch selbst nicht agieren kann, ist vielleicht eine Eigenerklärung eine Lösung. Diese habe ich im Internet gefunden. Sie kann allerdings nur von FACEBOOK-Nutzer*innen heruntergeladen werden.

Kommt Ihre Assistenz aus dem (naheliegenden) Ausland, gibt es einen amtlichen Vordruck der Bundespolizei.

Regelungen (aus Thüringen) über die Notbetreuung in Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege: Folgende Kinder dürfen an der Notbetreuung in Schulen, Kindertageseinrichtungen und bei Kindertagespersonen teilnehmen: Kinder, bei denen ein Elternteil unmittelbar mit der Versorgung von kranken oder pflegebedürftigen Personen betraut ist.

Es liegt uns keineswegs daran, Panik zu erzeugen oder gar zu schüren aber die Entwicklung in Italien, Spanien und im Elsass geben keinen Anlass zur Beruhigung. Kommentar von Ottmar Miles-Paul in den Kobinet-Nachrichten vom 27.03.2020: Erschreckende Nachrichten - beängstigende Aussichten

Unter dem Titel "Corona-Krise und der real existierende Pflegealltag" veröffentlicht Ottmar Miles Paul am 30.03.2020 in den Kobinet-Nachrichten einen Artikel über einen gleichnamigen Beitrag von Claus Völker in den NachDenkSeiten.

Artikel in der Süddeutschen vom 30.03.2020: Corona-Pandemie:13 Millionen Menschen, einfach übersehen

In Zeiten wie diesen stellen sich sehr viel behinderte Arbeitgeber*innen die Frage, was geschieht, wenn sie selbst direkt oder indirekt betroffen sind. Wir haben darauf keine Antwort. Da jeder Einzelfall besonders zu betrachten ist, müssen auch individuelle Lösungen gesucht und vor allem auch gefunden werden. Im Rahmen unserer Möglichkeiten können wir beraten. Aber ob diese Beratung hilfreich ist, bleibt abzuwarten. Eine solche Situation mag sich niemand ausmalen. Daher ist es um so wichtiger, in Sachen Hygiene alles zu tun, um solche Gefahren abzuwenden. Mindestens nach jedem Außenkontakt und bei Dienstbeginn die Hände gründlich mit Seife waschen! AKSE e.V. (Aktiv und Selbstbestimmt), Berlin, hat hierzu einige Hinweise ins Internet gestellt.

Wer sehen will, wie sich die Pandemie entwickelt, kann dies auf eine Internetseite des Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University verfolgen. Nach nunmehr einer Woche haben wir die drei Werte in EXCEL-Diagramme gefasst. Die Süddeutsche Zeitung gibt ebenfalls sehr gute Übersichten zur Entwicklung.

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