Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Studie zeigt Potenzial des Ehrenamts in der Gemeindepsychiatrie 03 Jun 2026 05:00:02

Zeichnung eines oben geöffneten Kopfes bei dem ein Pflaster kreuzweise auf das Gehirn geklebt wurde
Nicht alles kann mit einem Verband geheilt werden
Foto: teeveesee In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

KÖLN (kobinet) Menschen, die sich ehrenamtlich in der Gemeindepsychiatrie engagieren, leisten einen wichtigen Beitrag gegen Isolation, Ausgrenzung und Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt das Projekt "EhrGeP – Ehrenamt in der Gemeindepsychiatrie", dessen Ergebnisse jetzt vom Dachverband Gemeindepsychiatrie vorgestellt wurden. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts wurden bundesweit Leitungspersonen gemeindepsychiatrischer Organisationen sowie ehrenamtlich engagierte Menschen befragt. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Ehrenamtliches Engagement ist in der Gemeindepsychiatrie weiterhin weit verbreitet und wird von den Beteiligten überwiegend als sehr positiv erlebt. Besonders bemerkenswert ist: Die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen erfolgt nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Die befragten Einrichtungen betonen vielmehr den zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Nutzen. Ein umfangreicher Überblick über die Projektergebnisse steht auf der Website des Dachverbands Gemeindepsychiatrie zum Download bereit.

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Jahresbericht zeigt Handlungsbedarf bei Diskriminierungsschutz auf 03 Jun 2026 04:40:22

Logo des advd
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Foto: advd

Berlin (kobinet) Der am 2. Juni 2026 veröffentlichte Jahresbericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) dokumentiert einen neuen Höchststand an Beratungsanfragen. Damit setzt sich ein Trend fort, der seit Jahren zu beobachten ist: Immer mehr Menschen wenden sich an die ADS, weil sie Diskriminierung erleben und Unterstützung suchen. Für den Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) ist diese Entwicklung ein deutliches Signal: Der Bedarf an Beratung und wirksamem Diskriminierungsschutz wächst kontinuierlich, während die zuständigen Strukturen seit Jahren nicht ausreichend gestärkt werden. "Immer mehr Menschen suchen Unterstützung bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und den zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen. Gleichzeitig wachsen ihre Mittel nicht im gleichen Maße mit. Diese Schere geht zunehmend auf Kosten der Betroffenen und der Berater*innen," erklärte Eva Andrades, Geschäftsführerin des advd und forderte entsprechende Verbesserungen bei der anstehenden Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.

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Pride Monat im Zeichen des Einsatzes für die Grundgesetzgergänzung 03 Jun 2026 04:00:03

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: omp

Berlin (kobinet) Am 1. Juni hat der Pride-Monat, in dem queeres Leben, Bedarfe und politische Forderungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen, a_spec und weiteren queeren Menschen (LSBTIAQ*) sichtbarer werden, begonnen. Dazu erklärt Andre Lehmann aus dem Bundesvorstand des LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt: "Für uns steht der Pride-Month dieses Jahr im Zeichen der längst überfälligen Ergänzung von Artikel 3 des Grundgesetzes. Bei den CSDs, die in den kommenden Wochen in ganz Deutschland stattfinden, haben wir die Gelegenheit, geschlossen diese Community-Forderung sichtbar zu machen. Gemeinsam mit queeren Organisationen vor Ort, auf Landes- und auf Bundesebene werden wir deutlich machen, dass wir uns nicht länger vertrösten lasssen. Ab jetzt können mit unserem Mailing-Tool alle aktiv werden und die Abgeordneten des eigenen Wahlkreises direkt auf unser Anliegen ansprechen."

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Bundesweiter Sehbehindertentag zum Thema Kochen mit Sehbehinderung 03 Jun 2026 03:30:05

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Kochen ist ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags. Trotzdem ist es gerade für viele ältere Menschen auf einmal mit dem Kochen vorbei – weil sie einen Sehverlust erfahren. Andere, die von Geburt an sehbehindert sind, fangen gar nicht erst mit dem Kochen an, weil es ihnen von wohlmeinenden Familienangehörigen abgenommen wird. Viele sehbehinderte und vor allem viele sehende Menschen können sich offenbar nicht vorstellen, Kochen mit einer Sehbehinderung funktioniert. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und seine Mitgliedsorganisationen machen deshalb anlässlich des Sehbehindertentages am 6. Juni 2026 mit Aktionen in ganz Deutschland darauf aufmerksam, dass Kochen sehr wohl auch mit einer Seheinschränkung möglich ist.

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Online-Veranstaltung: Wie können Nichtregierungsorganisationen ihre Auslandsarbeit inklusiver gestalten? 03 Jun 2026 03:10:05

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Logo des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev)
Foto: bezev

Essen (kobinet) "Wie können Nichtregierungsorganisationen Inklusion systematisch in ihrer Auslandsarbeit verankern?" Dieser Frage widmet sich das Online-Seminar "Wie können NGOs ihre Auslandsarbeit inklusiver gestalten?", das am 2. Juli 2026 von 14:00 bis 16:30 Uhr online stattfindet. Angesichts globaler Entwicklungen, die Menschenrechte, Diversität und Inklusion zunehmend unter Druck setzen, sind Menschen mit Behinderungen besonders betroffen. Mit der Amman-Berlin-Declaration und den Ergebnissen des Global Disability Summit 2025 wurden internationale politische Verpflichtungen zur Förderung von Inklusion bekräftigt, heißt es in der Ankündigung der Online-Veranstaltung, die vom Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt wird.

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Neues Förderprogramm für Teilhabe und Empowerment behinderter Menschen in Baden-Württemberg 03 Jun 2026 03:00:05

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
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Foto: Gemeinfrei, public domain

Stuttgart (kobinet) Das niederschwellige Förderprogramm "Inklusionstaler" soll mit einem Fördervolumen von 160.000 Euro in Baden-Württemberg landesweit die Teilhabe und das Empowerment von Menschen mit Behinderungen auf lokaler Ebene stärken. Dies gab Sozialminister Oliver Hildenbrand in Stuttgart bekannt. "Mit dem neuen Förderprogramm für Mikroprojekte möchten wir Menschen unterstützen, die sich vor Ort mit viel Engagement für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Ich freue mich sehr, dass wir damit konkrete Ideen und Projekte stärken können, die Inklusion im Alltag erlebbar machen", so Hildenbrand.

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