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Fragen sollen zu Antworten werden Foto: ht Leipzig (kobinet) "Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM) lädt Sie herzlich ein zu You can! – dem neuen Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben. Vom 11. bis 13. März 2026 trifft sich die Fachwelt jährlich in Leipzig, um Ideen auszutauschen, Impulse zu setzen und die Zukunft inklusiver Arbeit aktiv mitzugestalten." So heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung, die noch bis zum 13. März 2026 unter dem Motto "Zusammen Arbeit neu denken" in Leipzig stattfindet. Ein Blick auf die Ticketpreise, bei denen es keine Ermäßigung für behinderte Teilnehmende bzw. von Beschäftigten aus Werkstätten für behinderte Menschen gibt, zeigt jedoch, dass der Slogan You Can spätestens am Geldbeutel scheitern dürfte. Die Kosten eines 3-Tage-Tickets mit 225 Euro dürften das Budget vieler an der Inklusion interessierter behinderter Menschen weit übersteigen, beträgt das durchschnittliche Monatsentgelt in der Werkstatt für behinderte Menschen ca. 230 Euro im Monat. You Can oder You Can Not ist hier also die Frage, wenn in diesen Tagen in Leipzig beim Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben über "Zusammen Arbeit neu denken" diskutiert wird.
bbe-Tagung vom 6.3.2026 zur Elternassistenz Foto: bbe Hannover (kobinet) Am 6. März 2026 veranstaltete der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) einen bundesweiten Fachtag zum Thema "Chronisch (inkl. psychisch) erkrankte Eltern und ihre Kinder – Welche Entlastung bietet Elternassistenz für die gesamte Familie?" Eingeladen waren Vertreter*innen aus Fachverbänden, Wissenschaftler*innen sowie Mitarbeitende aus der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens und der Eingliederungshilfe. Gemeinsam mit Eltern mit Behinderungen diskutierten die Teilnehmenden, wie man mit einer bedarfsdeckenden Alltagsentlastung für die Eltern mit chronischer Erkrankung, psychischer oder Suchterkrankung die altersgerechte Entwicklung der Kinder sicherstellen kann, heißt es in einer Presseinformation des bbe.
Nancy Frind am Mikrofon Foto: privat Erfurt (kobinet) Der Einsatz für Gleichberechtigung, Inklusion und ein Leben ohne Gewalt bleibt eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe und nötiger denn je. Feministische Bewegungen stehen deshalb weiterhin vor der Aufgabe, laut, sichtbar und solidarisch zu bleiben. So die Einschätzung von Nancy Frind in ihrem Kommentar für die kobinet-nachrichten. Am 8. und 9. März 2026 standen bundesweit Aktionen rund um den Internationalen Frauentag und den feministischen Frauen*streik im Mittelpunkt. Dabei ging es um internationale, feministische und solidarische Zusammenarbeit für mehr Gleichberechtigung. Viele Initiativen und Aktivistinnen machten deutlich: Frauenrechte müssen weiterhin sichtbar eingefordert werden.
Dennis Sonne am Rednerpult im Landtag von NRW Foto: Dennis Sonne Düsseldorf (kobinet) Senior*innen und behinderte Menschen sollen in Notsituationen besser geschützt werden. Deshalb schafft das Land Nordrhein-Westfalen Verbesserungen in der Katastrophenhilfe. "Als Mensch der selbst mit Behinderungen lebt weiß ich, wie schnell man in Krisensituationen übersehen werden kann. Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat tragisch gezeigt, dass wir auch Menschen mit Behinderungen bei der Planung berücksichtigen müssen. Im Ahrtal sind auch zwölf Menschen mit Behinderung ums Leben gekommen. Und die Zukunft wird vermutlich weitere Krisen für unsere Gesellschaft bereithalten. Hier müssen wir auf alles vorbereitet sein. Deshalb war mir wichtig, dass wir ihre Belange jetzt ausdrücklich im Katastrophenschutzgesetz verankern", so äußerte sich der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete der Grünen, Dennis Sonne, angesichts der Novelle des Katastrophenschutzgesetzes in Nordrhein-Westfalen.
Assistenzhund wartet an Bahnsteig Foto: Berufsverband ProHunde Erfurt (kobinet) An Pfingsten 2026 trifft sich in Thüringen erstmals bundesweit Fachkompetenz aus Praxis, Wissenschaft und Recht rund um die Assistenzhundearbeit. Der Berufsverband ProHunde veranstaltet zu diesem Termin den ersten bundesweiten Assistenzhundekongress. Die zweitägige Veranstaltung findet in Erfurt statt und wird als Hybridkongress sowohl vor Ort als auch online angeboten. Assistenzhunde ermöglichen Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmteres Leben. Gleichzeitig steht die Assistenzhundearbeit in Deutschland derzeit vor erheblichen Herausforderungen. Neue rechtliche Rahmenbedingungen, unterschiedliche Ausbildungsstandards und Fragen der Qualitätssicherung beschäftigen Fachleute ebenso wie betroffene Menschen.
E-Scooter Foto: DBSV/Cornelia Weiß BERLIN (kobinet) Nach zwei Gesprächsterminen zwischen dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) und Senat wurde deutlich, dass beide Seiten das Ziel verfolgen, das ungeordnete Abstellen von E-Scootern auf Gehwegen zu beenden. Nach Vorstellungen des Senats sollen die Fahrzeuge in weiten Bereichen nur noch an festen Abstellflächen – sogenannten Mobilitätspunkten und Mobilitätsstationen – geparkt werden dürfen. Auch für den ABSV ist das eine akzeptable Lösung für freie und sichere Gehwege. Die Umstellung soll gebietsweise in sogenannten Clustern erfolgen. Sobald in einem solchen Gebiet die vorgesehenen Abstellflächen eingerichtet sind, wird das freie Abstellen durch das Einrichten von Parkverbotszonen unterbunden. E-Scooter können dann nur noch an den vorgesehenen Standorten entliehen und zurückgegeben werden. Damit ist das Freefloating in den betreffenden Gebieten (Clustern) beendet. So entsteht Schritt für Schritt eine geordnete Struktur. Offen ist derzeit noch der zeitliche Rahmen. Nach der bisherigen Strategie des Senats soll die vollständige Umstellung erst bis 2035 erfolgen – ein Zeitraum, der laut ABSV-Geschäftsführer Dr. Thomas Krämer "so nicht akzeptabel ist".