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Kinder in der von World Vision unterstützten Ernährungsklinik in Baidoa Foto: World Vision / Gwayi Patrick BERLIN (kobinet) Weltweit sind mindestens 240 Millionen Menschen dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Rund die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Die überlebensnotwendige Hilfe lässt sich nicht aufschieben. Unterlassene Hilfeleistung gefährdet heute Menschenleben. Zu der von der Bundesregierung geplanten Fortschreibung der Kürzungen im Bereich der humanitären Hilfe erklärt der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Hermann Gröhe: "Jetzt ist das Parlament gefordert! Kürzungen in der humanitären Hilfe sind verantwortungslos! Angesichts der wachsenden Zahl bewaffneter Konflikte und schwerster humanitärer Krisen in der Welt können wir zur von der Bundesregierung beabsichtigten Fortschreibung der massiven Kürzungen der letzten Jahre nicht schweigen! Deutschland muss angesichts der Not in vielen Teilen der Welt einen Beitrag zur humanitären Hilfe leisten, der seiner Wirtschaftskraft entspricht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Deshalb war es richtig, dass die Regierungsparteien in ihrem Koalitionsvertrag eine Stärkung der humanitären Hilfe zugesagt haben. Dieses Versprechen soll nun zum dritten Mal in Folge gebrochen werden - mit der Fortschreibung einer Kürzung von 53 Prozent seit 2025 gegenüber 2024."
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. HANNOVER (kobinet) Niedersachsens Arbeits- und Sozialminister Dr. Andreas Philippi hat einen Zehn-Punkte-Plan für das Land vorgelegt, mit dem mehr Menschen mit Behinderung einen Job auf dem regulären Arbeitsmarkt finden sollen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen begrüßt die Maßnahmen, mahnt aber auch an, die Pläne jetzt schnell umzusetzen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung stärker einzubeziehen und die Potenziale in Kleinbetrieben stärker zu nutzen. Beim Maßnahmenkatalog fehlen dem größten Sozialverband in Niedersachsen allerdings zwei Dinge: eine bessere Verzahnung mit den Werkstätten für Menschen mit Behinderung und eine stärkere Nutzung des Know-hows kleiner Unternehmen. "Hier ist die Beschäftigungsquote der Menschen mit Behinderung in den zurückliegenden Jahren um 33 Prozent gestiegen – und das ohne eine Verpflichtung. Hier gibt es also positive Erfahrungswerte, die wir dringend nutzen müssen", fordert der SoVD-Vorstand. Außerdem müssten Werkstätten für Menschen mit Behinderung einen besseren Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. "Die Übergangsquote ist bislang viel zu gering", sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: "Wichtig ist, dass die guten Vorschläge jetzt schnell angepackt werden und an manchen Stellen noch nachgebessert wird. Wir brauchen mehr Menschen mit Behinderung auf dem regulären Arbeitsmarkt."
Grafik zeigt Logo des mdr Foto: mdr BALLENSTEDT (kobinet) Auch in diesem Jahr kamen wieder rund 30.000 Hard-Rock-Fans in die Nähe von Ballenstedt zum Rockharz-Festival. Darunter waren auch wieder viele Menschen, die trotz Barrieren ihren Alltag meistern. Die Veranstalter des Festivals hatten jedoch mit Orientierungshilfen für sehbehinderte Musik-Fans und ausgelegten Transportbändern dafür gesorgt, dass Rock-Fans wie Gabor Schneider, der seit 16 Jahren im Rollstuhl sitzt und kürzlich geheiratet hatte, die Musik, die ihnen gefällt, möglichst unbegrenzt erleben und genießen können. In diesem Bericht der Sendung "Sachsen Anhalt Heute" ist darüber etwas mehr zu erfahren.
Daumen hoch für ein FSJ bei der Lebenshilfe Foto: Lebenshilfe Bayern - Yvonne Michailuk ERLANGEN (kobinet) Sich freiwillig im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) zu engagieren, ist eine tolle Chance vor allem für junge Menschen, sich nach der Schule persönlich und beruflich zu orientieren. Das neue Einsatzjahr startet ab September und noch sind in diesem Jahr Plätze frei!. Ein Freiwilligendienst bei der Lebenshilfe bedeutet, sich für Menschen mit Behinderungen einzusetzen. Freiwillige können den Kleinsten in Krippen helfen, Kinder und Jugendliche in Kitas fördern, Erwachsene beim Wohnen und Arbeiten unterstützen oder sich in Kultur- und Freizeittreffs engagieren. Es gibt Plätze in ganz Bayern. Viele Lebenshilfen haben mehrere Einsatzstellen in verschiedenen Einrichtungen. Die Kontaktdaten, ein Anfrage-Formular und viele weitere Infos gibt es im Internet Ein Freiwilligendienst beginnt in der Regel am 1. September eines Jahres und dauert sechs bis zwölf Monate. Teilnehmen können alle, die ihre Schulpflicht erfüllt haben. Für das FSJ gilt ein Alter von 16 bis 26 Jahre.
Ottmar Miles-Paul Foto: Irina Tischer Kassel (kobinet) Am 6. Dezember 2025 hatte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul angesichts der Buckelei von FIFA-Chef Gianni Infantino vor Donald Trump bei der Gruppenauslosung für die Fußballweltmeisterschaft der Männer mit der Verleihung des vor kurzem extra geschaffenen Friedenspreis des Fußball-Weltverbands FIFA an den US-Präsidenten verkündet: #NichtmeineWM. Auch wenn der ausgewiesene Fußball-Fan zwischenzeitlich etwas haderte, angesichts der zum Teil sehr spannenden WM-Spiele, seinen sicherlich nicht weltbewegenden, aber sich selbst verordneten, Nicht-Fußball-Schauen-Boykott aufrechtzuerhalten, sieht er sich nun gestärkt, diesen Boykott bis zum Ende durchzuziehen. Heute freut er sich aber erst einmal, dass die schamlose Dreistigkeit von Donald Trump und ähnlich gestrickter Menschen nicht immer zum Sieg führt. Der Rücknahme der Spielsperre für den US-amerikanischen Stürmer, die maßgeblich durch die Intervention von Donald Trump und das unsägliche Wirken des FIFA-Chefs Gianni Infantino bestimmt sein dürfte, setzte Belgien mit einem klaren 4:1 gegen die USA ein Ende. In seinem Kommentar freut sich Ottmar Miles-Paul, dass das von Donald Trump 2016 als schöne Stadt bezeichnete Belgien der von ihm unaufhörlich als größte und stärkste Winner-Nation gepriesenen USA das WM-Aus beschert hat.
Logo der Inklusionstage 2026 Foto: BMAS Berlin (kobinet) "Ausbildung und Arbeit für junge Menschen mit Behinderungen: barrierefrei • selbstbestimmt • zeitgemäß", so lautet das Thema der diesjährigen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales organisierten Inklusionstage am 6. und 7. Juli 2026 im Cafe Moskau in Berlin. Am letzten Tag der Veranstaltung finden heute viele Diskussionen und Vorträge in Arbeitsgruppen sowie eine Abschlussdiskussion zur Bilanz und zum Ausblick auf das Thema statt. Teile der Veranstaltung werden auch im Livestream übertragen.