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Bild vom Roll-In am 12. März 2026 in Bremen Foto: Petra Wontorra Bremen (kobinet) Am 12. März 2026 haben zahlreiche Assistenznehmer*innen gemeinsam mit Unterstützer*innen von SelbstBestimmt Leben Bremen mit einem "Roll-In" vor dem Fachdienst Teilhabe am Hansator 11 in Bremen gegen ungerechtfertigte Leistungskürzungen und überlange Bearbeitungszeiten protestiert. Mit Rollstühlen, Transparent und eindrücklichen Erfahrungsberichten machten die Teilnehmenden auf die schwierige Situation vieler behinderter Menschen aufmerksam, die auf persönliche Assistenz angewiesen sind. Immer häufiger kommt es zu Verzögerungen oder Kürzungen, die dazu führen, dass selbst grundlegende Unterstützung im Alltag ausbleibt.
Plakat von Manja Schultz zur Messe You Can in Leipzig Foto: Manja Schultz Leipzig (kobinet) Das unter anderem von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) betriebene Projekt Budget Kompetenz präsentiert sich derzeit mit einigen Projektpartnern auf der Messe der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen You Can in Leipzig und zeigt an ihrem Stand Alternativen mit dem Budget für Arbeit und dem Budget für Ausbildung auf. Mit dabei sind einige Akteur*innen vom Netzwerk behinderter Menschen, die statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten und geben ihre Erfahrungen weiter. Manja Schultz, die im Sommer 2025 mit Hilfe des Budget für Arbeit auf den ersten Arbeitsmarkt gewechselt ist, hat das Willkommensplakat für den Messestand des Projekts Budget Kompetenz gestaltet und ihre Geschichte veröffentlicht.
Roll-In bei der Sozialbehörde in Bremen Foto: Petra Wontorra Bremen (kobinet) Heute, am 12. März 2026, führt eine Gruppe von Assistenznehmer*innen mit ihren Rollstühlen ein "Roll-In" beim Fachdienst Teilhabe, Hansator 11, in Bremen, durch, um gegen ungerechtfertigte Leistungskürzungen und übermäßig lange Bearbeitungszeiten bei persönlicher Assistenz zu protestieren. In Bremen erhalten ca. 100 behinderte Menschen vom Amt für soziale Dienste Leistungen zur persönlichen Assistenz. Voraussetzung für diese Leistung ist in der Regel das Vorliegen des Pflegegrades 3 in der Pflegeversicherung. Die persönliche Assistenz soll diesem Personenkreis ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben sowie eine individuelle Lebensführung gewährleisten, wie es in einer Presseinformation von Selbstbestimmt Leben Bremen heißt.
Fragen sollen zu Antworten werden Foto: ht Leipzig (kobinet) "Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM) lädt Sie herzlich ein zu You can! – dem neuen Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben. Vom 11. bis 13. März 2026 trifft sich die Fachwelt jährlich in Leipzig, um Ideen auszutauschen, Impulse zu setzen und die Zukunft inklusiver Arbeit aktiv mitzugestalten." So heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung, die noch bis zum 13. März 2026 unter dem Motto "Zusammen Arbeit neu denken" in Leipzig stattfindet. Ein Blick auf die Ticketpreise, bei denen es keine Ermäßigung für behinderte Teilnehmende bzw. von Beschäftigten aus Werkstätten für behinderte Menschen gibt, zeigt jedoch, dass der Slogan You Can spätestens am Geldbeutel scheitern dürfte. Die Kosten eines 3-Tage-Tickets mit 225 Euro dürften das Budget vieler an der Inklusion interessierter behinderter Menschen weit übersteigen, beträgt das durchschnittliche Monatsentgelt in der Werkstatt für behinderte Menschen ca. 230 Euro im Monat. You Can oder You Can Not ist hier also die Frage, wenn in diesen Tagen in Leipzig beim Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben über "Zusammen Arbeit neu denken" diskutiert wird.
bbe-Tagung vom 6.3.2026 zur Elternassistenz Foto: bbe Hannover (kobinet) Am 6. März 2026 veranstaltete der Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe) einen bundesweiten Fachtag zum Thema "Chronisch (inkl. psychisch) erkrankte Eltern und ihre Kinder – Welche Entlastung bietet Elternassistenz für die gesamte Familie?" Eingeladen waren Vertreter*innen aus Fachverbänden, Wissenschaftler*innen sowie Mitarbeitende aus der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens und der Eingliederungshilfe. Gemeinsam mit Eltern mit Behinderungen diskutierten die Teilnehmenden, wie man mit einer bedarfsdeckenden Alltagsentlastung für die Eltern mit chronischer Erkrankung, psychischer oder Suchterkrankung die altersgerechte Entwicklung der Kinder sicherstellen kann, heißt es in einer Presseinformation des bbe.
Nancy Frind am Mikrofon Foto: privat Erfurt (kobinet) Der Einsatz für Gleichberechtigung, Inklusion und ein Leben ohne Gewalt bleibt eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe und nötiger denn je. Feministische Bewegungen stehen deshalb weiterhin vor der Aufgabe, laut, sichtbar und solidarisch zu bleiben. So die Einschätzung von Nancy Frind in ihrem Kommentar für die kobinet-nachrichten. Am 8. und 9. März 2026 standen bundesweit Aktionen rund um den Internationalen Frauentag und den feministischen Frauen*streik im Mittelpunkt. Dabei ging es um internationale, feministische und solidarische Zusammenarbeit für mehr Gleichberechtigung. Viele Initiativen und Aktivistinnen machten deutlich: Frauenrechte müssen weiterhin sichtbar eingefordert werden.