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Kobinet Nachrichten

Nachbarschaftshilfe vereinfachen 05 Nov 2026 12:10:52

Logo Sozialverband VdK Saarland e. V.
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Foto: Sozialverband VdK Saarland e. V.

SAARBRÜCKEN (kobinet)

Der Sozialverband VdK Saarland fordert einen leichteren Zugang zur Nachbarschaftshilfe im Saarland. "Es ist realitätsfern, dass ein Nachbar zum Fensterputzen, Staub saugen oder Einkaufen ein Führungszeugnis vorlegen soll, das nicht älter als drei Monate ist, da die Pflegebedürftigen die Person in der Regel schon gut kennen. Die hohen Auflagen schrecken potenzielle Helfer ab", sagt die VdK-Landesvorsitzende Dagmar Heib. Zusammen mit dem Nachweis einer privaten Haftpflichtversicherung und der Hygieneschulung sind die Hürden für den Zugang zur Nachbarschaftshilfe einfach zu groß, wie auch die Zahlen belegen

Quelle

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen brauchen eine Entlastung 05 Nov 2026 12:08:13

Logo Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
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Foto: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

BERLIN (kobinet)

Rund 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt. Dabei unterstützt die professionelle ambulante Pflege und stabilisiert so das gesamte Pflegesystem in Deutschland. Die geplanten gesetzlichen Regelungen gefährden genau diese bewährten professionellen, ambulanten Versorgungsstrukturen. Besonders das neue Sozialraumbudget ist hier ein Problem, weil Pflegebedürftige dieses nicht mehr für wichtige Unterstützung durch die Pflegedienste, etwa zur Alltagshilfe und Begleitung im Haushalt nutzen dürfen. "Die Bundesregierung hat eine nachhaltige Pflegereform versprochen, liefert aber ein Sparpaket, das bewährte Pflegestrukturen gefährdet und die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen im Stich lässt", warnt Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland, anlässlich der ersten Lesung des Pflegeneuordnungsgesetzes im Bundestag. Hier brauche es dringend Korrekturen. "Pflegebedürftige und ihre Angehörigen brauchen eine Entlastung – keine Belastung", so Schuch.

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Pflege richtig reformieren heißt: Frauen mit Beeinträchtigungen und pflegende Frauen mitdenken 05 Nov 2026 12:05:13

Beatrice Gómez
Gómez_Beatrice
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet)

Nach der 1. Lesung zum Pflegeneuordnungsgesetz am 5. November 2026 im Bundestag warnt die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz vor Leistungskürzungen, neuen Zugangshürden und einer Verschärfung geschlechtsspezifischer Ungleichheit. Bei der Reform müssten sowohl Frauen mit Beeinträchtigungen, die Pflege benötigen als auch pflegende Frauen in den Blick genommen werden. Zudem müssten Pflege und Teilhabe zusammen gedacht werden. "Besonders kritisch sind die geplanten Änderungen für Menschen mit Pflegegrad 1", erläutert Beatrice Gómez, Referentin im Verein Weibernetz und führt aus: "Der bisherige Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro monatlich soll entfallen. Die vorgesehene intensivere Pflegebegleitung kann Orientierung bieten, ersetzt aber keine praktische Unterstützung im Alltag für Frauen, die auf niedrigschwellige Hilfen angewiesen sind."

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Rollstuhlnutzer zukünftig im US-Senat vertreten 05 Nov 2026 08:16:51

Josh Turek
Turek_Joshua
Foto: Iowa General Assembly

Kassel (kobinet)

Donald Trump hat sich besonders in den letzten beiden Jahren nach seiner erneuten Wahl zum US-Präsidenten mit seinem Feldzug gegen Diversität, Gleichstellung und Inklusion hervorgetan und vielen Initiativen in diesem Bereich und betroffenen Menschen durch Mittelkürzungen und seiner Hetze das Leben schwer gemacht. Nun wird es der US-Präsident nach der krachenden Niederlage der Republikaner bei den Midterm-Wahlen zum Kongress im neu gewählten Senat und im Repräsentantenhaus verstärkt mit Vertreter*innen genau dieser Gruppen zu tun haben. So beispielsweise im Senat mit Josh Turek, der im US-Bundesstaat IOWA in den Senat gewählt wurde. Joshua (Josh) Marc Turek ist laut Wikipedia "ein US-amerikanischer Rollstuhlbasketballer und Politiker der Demokraten aus Iowa. Er gewann als Behindertensportler zweimal die Goldmedaille und einmal eine Bronzemedaille bei den Paralympischen Spielen. Als Politiker ist er seit 2023 Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Iowa und kandidiert bei der Senatswahl 2026 für das Amt eines Senators der Vereinigten Staaten für Iowa." Und genau diese Kandidatur war erfolgreich, was hoffentlich der US-amerikanischen Behindertenbewegung, die derzeit massiv von Kürzungen im Gesundheitswesen und durch die Bedrohung der Rücknahme von Gleichstellungsregelungen und der Unterstützung in der Gemeinde statt in Institutionen unter Druck ist, Rückenwind in Washington geben.

Link zum Facebook-Eintrag von Josh Marc Turek

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VdK-Kritik zur Pflegereform: Weniger Entlastung für die Pflege zu Hause 05 Nov 2026 07:28:59

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Susie Knoll

Berlin (kobinet)

Im Vorfeld der heute am 5. November 2026 ab 9:00 Uhr im Bundestag erstmals stattfindenden Beratung über den Entwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) hat sich Verena Bentele vom Sozialverband VdK zu Wort gemeldet. Die geplanten Einsparungen gingen vor allem zulasten der Menschen, die zu Hause gepflegt werden, und ihrer Angehörigen, betonte die VdK-Präsidentin. "Statt die Finanzierung der Pflegeversicherung nachhaltig und gerecht zu sichern, spart die Bundesregierung ausgerechnet bei den Menschen, die täglich die Versorgung zu Hause organisieren und leisten. Besonders schwer wiegt die geplante Abschaffung der Verhinderungspflege als eigenständige Leistung."

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Projekte für gelebte Inklusion und Teilhabe mit nordrhein-westfälischem Inklusionspreis geehrt 05 Nov 2026 07:21:14

Landkarte Lage Nordrhein-Westfalen in Deutschland
Landkarte Lage Nordrhein-Westfalen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Düsseldorf (kobinet)

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am 4. November 2026 im Rahmen des Fachtages "Inklusion. Demokratie. Solidarität." in Düsseldorf insgesamt zehn Initiativen und Projekte mit dem Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Mehr als 285 Projekte haben sich auf den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Inklusionspreis beworben. Die Ehrung erhielten Projekte aus der Region Köln/Bonn, dem Kreis Soest, aus Münster, Lemgo, Rheine, Düsseldorf, Herne, Nettetal und Sonsbeck. Beim Fachtag mit Ministerpräsident Hendrik Wüst, Sozialminister Karl-Josef Laumann, Schulministerin Dorothee Feller und Claudia Middendorf, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten, ging es um die Bedeutung von Inklusion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Abbau von Barrieren.

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