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Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Amnesty International: Deutschland kommt rechtlichen Verpflichtungen der UN-Behindertenrechtskonvention nicht ausreichend nach 12 Oct 2026 05:24:55

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Foto: ht

Berlin (kobinet)

Im Dezember 2026 wird die UN-­Behindertenrechtskonvention 20 Jahre alt, den am 13. Dezember 2006 wurde diese von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Ein Grund für Amnesty International einen genaueren Blick auf die Umsetzung der Menschenrechtskonvention in Deutschland zu werfen. In der Presseinformation von Amnesty International heißt es beispielsweise: "So wurden zwar bei der Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in das Schulsystem in Einzelfällen Fortschritte erzielt, doch bestehen sonderpädagogische Einrichtungen weiterhin fort. Besorgniserregend ist die Sparpolitik der Bundesländer, die sich insbesondere im sozialen Sektor niederschlägt: So konnten etwa in Berlin nur starke Proteste der Zivilgesellschaft die ersatzlose Streichung der Schulsozialarbeit verhindern. Offene Wohnformen wie etwa Wohngemeinschaften sollen die Inklusion verbessern, Heime sollen abgeschafft werden. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, in welcher Geschwindigkeit Heime zu 'totalen Institutionen' rückgebaut werden können, also zu Orten, in denen ein Kontakt zur Außenwelt kaum noch oder gar nicht mehr möglich war. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist jedoch noch immer knapp die Hälfte der Betroffenen stationär untergebracht. Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben wird in diesen sogenannten besonderen Wohnformen häufig verletzt: Bewoh­ner*in­nen berichten über fehlende Privatsphäre, mangelnde Mitbestimmung, fehlende Wahlmöglichkeiten bezüglich der Unterstützungspersonen und einen fehlenden Zugang zur Gemeinschaft, schreibt das Institut."

Link zur Presseinformation von Amnesty International

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40.000 Menschen wollen: ZsL Köln muss bleiben 12 Oct 2026 05:02:47

Bild zur Petition des ZsL Köln mit der Zahl 40.000
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Foto: ZsL Köln

Köln (kobinet)

Am 8. Oktober 2026 waren die Aktiven vom Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) am Alter Markt auf der Straße. Gemeinsam mit vielen anderen Menschen, die klar sagen: Bei sozialer Teilhabe darf nicht gekürzt werden! Und sie haben Rückenwind: Die Petition gegen die Streichung des ZsL Köln aus dem Stadtetat hat inzwischen 40.000 Unterschriften erreicht, wie es vonseiten des ZsL Köln auf Facebook heißt. "40.000 Menschen, die deutlich machen: Unabhängige Beratung, Selbstbestimmung und Teilhabe sind keine Luxusangebote. Sie sind unverzichtbar. Köln darf nicht bei denen sparen, die Unterstützung brauchen. Wir bleiben laut. Wir bleiben unbequem. Und wir kämpfen weiter für den Erhalt des ZsL! Danke an alle, die unterschrieben, geteilt, demonstriert und uns unterstützt haben. Ihr seid großartig! Die Petition läuft weiter. Noch nicht unterschrieben? Dann helft mit, unsere Stimme noch lauter zu machen", heißt es vonseiten des ZsL Köln auf Facebook.

Link zur Petition: https://www.change.org/zslköln

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Kraft der Paralympics wirkt bei TV-Zuschauenden besonders stark 12 Oct 2026 05:00:34

Zwei Sportler auf Rollstuhlrennrädern fahren mit hoher Geschwindigkeit in einem großen Stadium. Die hohe Geschwindigkeit wird durch eine verwischte Stadiumsilhouette anschaulich.
Die Kraft der Paralympics begeistert und überzeugt
Foto: Tom Weller / DBS

FRECHEN (kobinet)

Die Paralympischen Spiele leisten einen wichtigen Beitrag für mehr gesellschaftliche Teilhabe und können Einstellungen gegenüber Menschen mit Behinderungen positiv verändern – insbesondere bei Menschen, die die Wettbewerbe regelmäßig im Fernsehen verfolgen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) veröffentlichten Studie, die den Einfluss der Paralympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 auf Einstellungen gegenüber Menschen mit Behinderungen untersucht hat. Befragt wurden Menschen in acht Ländern, darunter Deutschland.

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Neue IGEL-Podcast-Reihe: Pflegende Eltern eine Stimme geben – im Gespräch mit Angelika Ayad 12 Oct 2026 03:20:33

Cover des IGEL-Podcast zu pflegenden Eltern mit Angelika Ayad
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Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet)

"Pflegende Eltern eine Stimme geben – im Gespräch mit Angelika Ayad", so lautet der Titel der mittlerweile 350. Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Für dieser Episode hat sich der IGEL-Podcast-Moderator Sascha Lang etwas besonderes ausgedacht. Er hat eine neue IGEL Podcast Jahresserie unter dem Motto "Wir pflegen – wer stärkt uns?" gestartet. Gemeinsam mit dem Verband pflegender Eltern werden dadurch Familien und ihre Lebenswirklichkeit in den Mittelpunkt gerückt. Zum Auftakt spricht Sascha Lang mit Angelika Ayad u.a. über die Ziele und Aufgaben des Verbands und vieles mehr.

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Barrierefreie E-Books: Die sechs Titel der Shortlist im Test – Verlage machen Fortschritte 12 Oct 2026 03:10:33

Reihen von Regalen voller Bücher
Reihen von Regalen voller Bücher
Foto: GregReese In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Marburg (kobinet)

Seit Sommer 2025 ist das "Barrierefreiheitsstärkungsgesetz" (BFSG) in Kraft. Es regelt, dass neue E-Books barrierefrei sein müssen. Die Mediengemeinschaft für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen (Medibus e. V.) hat deshalb die E-Books der für den Deutschen Buchpreis nominierten Titel auf ihre digitale Barrierefreiheit geprüft. In den vergangenen zwei Wochen wurden alle sechs Titel der Shortlist technisch untersucht und mit einem Screenreader praktisch getestet. Das Ergebnis ist erfreulich: Alle sechs E-Books sind grundsätzlich zugänglich und mit einem Screenreader nutzbar. Mehrere Titel weisen bereits eine gute bis sehr gute technische Barrierefreiheit auf und lassen sich auch in der praktischen Nutzung gut bedienen. Damit zeigen die Tests, dass digitale Barrierefreiheit bei E-Books bereits vielfach erfolgreich umgesetzt wird. Gleichzeitig haben die Prüfungen unterschiedliche Ansatzpunkte für Verbesserungen sichtbar gemacht. Dazu gehört unter anderem die semantische Struktur von Inhalten, der Umgang mit Schriftgrafiken und die Kennzeichnung fremdsprachiger Passagen, heißt es in einer Presseinformation von Medibus.

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rbb Bürgerrat diskutiert: Inklusion in Berlin und Brandenburg gescheitert? 12 Oct 2026 02:55:33

Logo: Die 12 rbb Bürgerrat
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Foto: rbb

Berlin (kobinet)

"Die 12 – rbb Bürgerrat: Inklusion in Berlin und Brandenburg gescheitert?" So lautet der Titel einer Sendung, die der rbb am 20. Oktober 2026 ab 20:15 Uhr ausstrahlt. "Inklusion, also Teilhabe von Menschen mit Behinderung, ist gesetzlich verankert und gesellschaftlich gewollt. Doch für viele Menschen mit Behinderung sieht die Realität anders aus: fehlende Barrierefreiheit, Hürden in Schule und Beruf und häufig mangelnde Unterstützung im Alltag. Zwölf Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderung diskutieren über Chancen, Defizite und die Frage: Ist Inklusion in Berlin und Brandenburg auf dem richtigen Weg oder gescheitert?" heißt es in der Ankündigung der Sendung des rbb Fernsehen. "Die 12 – rbb Bürgerrat" wird barrierefrei mit Untertiteln sowie mit einer Gebärdensprachdolmetschung ausgestrahlt.

Link zu weiteren Infos zum Sendeformat und bisherigen Sendebeiträgen

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