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Plakat zum Workshop mit Barbara Vieweg Foto: fab Kassel (kobinet) Das Projekt Aktiv Teilhabe gestalten des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) bietet im Juni 2026 eine Reihe von Veranstaltungen an. Unter anderem steht am 20. Juni 2026 ein Workshop mit Barbara Vieweg vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit dem Titel "Einmischen, mitmischen und etwas verändern – Erfolgreich und mit Spaß" auf dem Programm. In weiteren Veranstaltungen geht geht es um das Engagement junger Menschen mit Behinderungen und die Möglichkeiten konkret vor Ort etwas zu verändern.
Cover des IGEL-Podcast zur SightCity 2026 Foto: IGEL-Media Bad Segeberg / Frankfurt (kobinet) "Die SightCity 2026 in der Analyse", so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dabei geht es um das jährliche Feedback Gespräch von Sascha Lang, dem Macher des IGEL-Podcast, mit Christian Stahlberg vom Podcast Sight Views des BBSB. "Die SightCity 2026 ist vorbei – doch die Diskussionen, Innovationen und Eindrücke wirken nach. In der Episode 331 des IGEL Podcasts nimmt euch Inklusator Sascha Lang gemeinsam mit Christian Stahlberg vom Sightviews Podcast noch einmal mitten hinein in die größte Hilfsmittelmesse für blinde und sehbehinderte Menschen", heißt es in der Ankündigung des Podcast.
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten Foto: ht Berlin (kobinet) Der Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen nimmt die im Jahr 2025 veröffentlichten Ergebnisse der Berliner Erhebung zu unregelmäßig beschulten Kindern mit Bestürzung und Nachdruck zur Kenntnis: 2.800 erfasste Fälle. Und eine ganze Legislaturperiode ohne strukturelle Verbesserung. Besonders alarmierend: Stand 2024 waren etwa 15 Prozent aller Kinder mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung oder Autismus von Nichtbeschulung oder verkürzter Beschulung betroffen, heißt es in einer Presseinformation des Landesbeirats.
PRO RETINA Deutschland Foto: PRO RETINA Deutschland Bonn (kobinet) Am 6. Juni ist Tag der Sehbehinderung. Aber was heißt es eigentlich, "sehbehindert" zu sein? Obwohl rund 7,5 Millionen Menschen in Deutschland mit einer Netzhauterkrankung leben, die zur Erblindung führen kann, ist das Wissen über das Leben von Menschen mit einer Seheinschränkung gering. Das möchte PRO RETINA Deutschland anlässlich des bundesweiten Aktionstags ändern.
Infozeichen Foto: Susanne Göbel Oldenburg in Holstein (kobinet) Der Kreis Ostholstein lobt 2026 erstmals einen Inklusionspreis aus. Mit der Auszeichnung werden Projekte, Initiativen und Persönlichkeiten gewürdigt, die sich in besonderer Weise für ein inklusives Miteinander einsetzen und Barrieren abbauen. Der Preis richtet sich an Akteurinnen und Akteure, deren Kernaufgabe nicht die Eingliederungshilfe ist. Ausgezeichnet werden beispielhafte Maßnahmen aus den Bereichen Freizeit, Kultur, Sport, Mobilität, Wohnen, Arbeit und Bildung, die Teilhabe fördern und auf andere Bereiche übertragbar sein können. Darauf hat Martina Scheel die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.
Nicht alles kann mit einem Verband geheilt werden Foto: teeveesee In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen KÖLN (kobinet) Menschen, die sich ehrenamtlich in der Gemeindepsychiatrie engagieren, leisten einen wichtigen Beitrag gegen Isolation, Ausgrenzung und Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt das Projekt "EhrGeP – Ehrenamt in der Gemeindepsychiatrie", dessen Ergebnisse jetzt vom Dachverband Gemeindepsychiatrie vorgestellt wurden. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts wurden bundesweit Leitungspersonen gemeindepsychiatrischer Organisationen sowie ehrenamtlich engagierte Menschen befragt. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Ehrenamtliches Engagement ist in der Gemeindepsychiatrie weiterhin weit verbreitet und wird von den Beteiligten überwiegend als sehr positiv erlebt. Besonders bemerkenswert ist: Die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen erfolgt nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Die befragten Einrichtungen betonen vielmehr den zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Nutzen. Ein umfangreicher Überblick über die Projektergebnisse steht auf der Website des Dachverbands Gemeindepsychiatrie zum Download bereit.