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ins päpstliche Sendschreiben Foto: Hubertus Thomasius Staufen (kobinet) "Artificial Intelligence needs to be disarmed", so wörtlich der aus den USA stammende Papst Leo XIV aus seiner ersten "Enzyklika" zitierend, dem päpstlichen Lehr- und Sendschreiben. Das über die Katholische Kirche hinaus gerade weltweit ein großes Echo findet. Lautet die Kernaussage doch, die Künstliche Intelligenz und also die weltumspannende Supermacht unserer Tage müsse "entwaffnet" werden. – Entwaffnet? Soll das heißen, wir haben es mit einer bewaffneten KI zu tun? Nicht nur das, im Grunde sagt der Papst, die neue weltbeherrschende Supermacht, die KI selbst, die Künstliche Intelligenz ist eine Waffe. Diese Waffe ist auf die Menschheit gerichtet, sie ist entsichert und kann jederzeit losgehen.
Bundestag Besprechungsraum Foto: Irina Tischer Berlin (kobinet) Wenn der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zu seiner nächsten Sitzung am 8. Juni 2026 von 12:00 bis 14:00 Uhr zusammenkommt, steht dabei auch die von der Bundesvereinigung Lebenshilfe initiierte und von vielen Verbänden und über 100.000 Menschen unterstüzte Petition mit dem Titel "Inklusion und Teilhabe – Keine Kürzung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung" in öffentlicher Sitzung beraten. Ab 13:00 Uhr kann Ulla Schmidt als Petentin das Anliegen vorstellen und auf Fragen von Mitgliedern des Ausschusses antworten. An der Sitzung kann man sowohl vor Ort im Bundestag teilnehmen, sie wird aber auch über das Partamentsfernsehen und im Internet auf www.bundestag.de übertragen und in Deutsche Gebärdensprache übersetzt, wie es vonseiten des Deutschen Bundestages heißt.
Symbol Ausrufezeichen mit Schatten Foto: ht Tübingen (kobinet) In der Tübinger Provinzposse mit aktuellem Bezug zur Gleichstellungsgesetzgebung für behinderte Menschen in Deutschland ist nun nach Informationen der betroffenen Sportlerin und aus Medienberichten nach einer tagelangen öffentlichen Auseinandersetzung eine Einigung erzielt worden. "Die Stadt und die Para-Sportlerin Cary Hailfinger haben sich nun geeinigt, wie die Siegerehrung behindertengerecht wird. Eine Rampe, über die Hailfinger auf die Bühne kommen könnte, wird es nicht geben. Dafür wurde die Siegerehrung in die Tübinger Musikschule verlegt. Dort gibt es einen Hublift zur Bühne." Das Agieren des Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer mit der Verweigerung einer Rampe, so dass die Para-Sportlerin wie alle anderen auch auf der Bühne für ihr Wirken geehrt werden könnte, aufgrund der Kosten und des Wegfallens von Plätzen in der Halle, hat in den letzten Tagen für so manches Kopfschütteln gesorgt. Vor allem habe dieses Beispiel nach Ansicht der LIGA Selbstvertretung gezeigt, wie Versäumnisse bei der Durchführung barrierefreier Veranstaltungen schnell auf dem Rücken betroffener behinderter Menschen ausgetragen werden und welches Denken es in Sachen Barrierefreiheit in Deutschland immer noch gibt. Diese Diskussion falle zusammen mit einem aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung, in dem Unternehmen pauschal von der Verpflichtung zu Maßnahmen zur Barrierefreiheit und für angemessene Vorkehrungen aufgrund einer unverhältnismäßigen Belastung befreit werden sollen.
Aktion Mensch Foto: Aktion Mensch Bonn (kobinet) "Ab sofort gibt es alle Infos von inklusion.de, dem Familienratgeber und noch viel mehr auf LinkedIn und YouTube. Beim 'Wegweiser Inklusion' teilen wir jede Woche leicht verständliche Informationen rund um Barrierefreiheit, selbstbestimmtes Leben und den Alltag von Menschen mit Behinderung. Von Faktenchecks über hilfreiche Tipps bis hin zu Expert*innen-Interviews ist für jede*n was dabei: für Menschen mit Behinderung, für Angehörige und für Arbeitgeber*innen. Reinschauen lohnt sich!" So heißt es im aktuellen Newsletter der Aktion Mensch mit dem Verweis auf den neuen Kanal zum Wegweiser Inklusion.
Katrin Gensecke Foto: Katrin Gensecke Gersdorf (kobinet) Zum heutigen Internationalen Multiple-Sklerose-Tag am 30. Mai hat sich auch die Landtagsabgeordnete der SPD aus Sachsen-Anhalt zu Wort gemeldet. Katrin Gensecke, die vor kurzem in ihrem Amt als Co-Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SP'D, Selbst Aktiv, wieder gewählt wurde, lebt mit Multiple Sklerose und ihre über Facebook verbreitete Botschaft an diesem Tag ist klar: "Heute ist Welt MS-Tag. Nimm dein Leben selbst in die Hand! Ich bin stolz und zeige, es ist möglich! Als SPD- Landtagsabgeordnete in Sachsen-Anhalt meistere ich jeden Tag viele Herausforderungen und es funktioniert!"
Logo der Bundesagentur für Arbeit Foto: BA Nürnberg (kobinet) Derzeit wird viel darüber diskutiert, wie die Leistungen der Pflegeversicherung gekürzt bzw. wie Einsparungen erreicht werden können. Daher lohnt ein Blick auf den Bericht zur Arbeitsmarktsituation in Pflegeberufen für das Jahr 2025, der nun von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht wurde. Demnach waren zum Beispiel rund 1,8 Millionen Pflegekräfte 2025 in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. "Mit einem Plus von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Beschäftigungswachstum in der Pflege 2025 fortgesetzt, während die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland aufgrund der wirtschaftlichen Schwäche stagnierte. Pflegeberufe sind eine Frauendomäne: Ein Großteil der Beschäftigten ist weiblich – allerdings steigt der Anteil
männicher Pflegekräfte beständig. Teilzeitbeschäftigung ist weit verbreitet. Seit 2022 wird das Beschäftigungswachstum in der Pflege ausschließlich von Ausländerinnen und Ausländern getragen. Der Anteil der beschäftigten Pflegekräfte mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist auf 20 Prozent im Jahr 2025 gestiegen", heißt es u.a. in dem Bericht.