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Logo: Demokratie braucht Inklusion Foto: gemeinfrei BERLIN (kobinet) In dieser Umfrage geht es darum, wie digitale Teilhabe für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf besser gelingen kann, welche Erfahrungen zu diesem Thema aus der Praxis bereits gibt und welche Maßnahmen erforderlich, um bestehende Barrieren abzubauen. Ziel dieser Umfrage ist es, Erfahrungen, Anregungen und gute Praxisbeispiele zu sammeln, um daraus Impulse für die Weiterentwicklung der digitalen Teilhabe abzuleiten. Die Ergebnisse fließen in die Teilhabeempfehlungen des Bundesbehindertenbeauftragten ein. Zur Teilnahme eingeladen sind Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Fachkräfte, Interessenvertretungen, Verbände sowie alle, die ihre Erfahrungen und Perspektiven einbringen möchten. Die Umfrage ist bis Ende Juli geöffnet und unter diesen Links zu erreichen: Allgemeine Fassung / Fassung in Leichter Sprache.
Deutschland Lage Nordrhein-Westfalen Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland DÜSSELDORF (kobinet) Der Bericht zur sozialen Lage im Land wird einmal pro Legislaturperiode erstellt. Zuletzt war er in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2020 erschienen. Er nimmt die Themen Einkommen, Vermögen, Armut und Reichtum in den Blick. Der Bericht stellt für die Landesregierung eine wichtige Grundlage für ihre Sozial- und Arbeitsmarktpolitik dar. Basierend auf öffentlich zugänglichen Daten der amtlichen Statistik wie etwa dem Mikrozensus 2024, der Lohn- und Einkommensteuerstatistik sowie verschiedenen Sozialstatistiken kann er auf entstehende Problemlagen aufmerksam machen. Die Berichtszeiträume richten sich jeweils nach den zum Zeitpunkt der Berichtserstellung aktuell verfügbaren Daten. Für die meisten Statistiken lagen Daten für das Jahr 2024 vor. Der Sozialbericht steht im Internet unter diesem Linkzur Verfügung.
Ferda Ataman Foto: Sarah Eick Berlin (kobinet) Eigentlich wollte die Bundesregierung die Altersdiskriminierung abbauen, wovon im Gesetzentwurf zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes nicht viel zu sehen ist. Eine neue Studie zeigt dabei erneut die Dimension von Altersdiskriminierung in Deutschland auf. Wer mit 65 Jahren eine Kfz-Versicherung online abschließt, zahlt dafür nämlich signifikant mehr als mit 45 – und bekommt dabei weniger Tarife angeboten. Das zeigt eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ), die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gefördert wurde. "Dass ältere Menschen schlechtere Tarife und weniger Angebote bekommen, wenn sie eine Kfz-Versicherung online abschließen, ist für die Betroffenen schwer nachvollziehbar – sie empfinden diese Praxis als ungerechte Altersdiskriminierung", bewertet die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, die Ergebnisse.
Bild zum bifos-Video zur Peer Counseling Weiterbildung Foto: bifos Berlin (kobinet) Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) lädt für Freitag, den 17. Juli 2026, von 16:00 bis 17:00 Uhr zu einer kostenfreien Online-Infoveranstaltung zur nächsten Peer-Counseling-Weiterbildung ein, die im Jahr 2027 stattindet unf für die Anmeldung mittlerweile möglich ist. Interessierte erhalten Informationen zu Inhalten, Ablauf und der aktuellen Bewerbungsphase. Außerdem besteht die Möglichkeit, Fragen direkt an die Koordinatorin der Weiterbildung, Jenny Bießmann, zu stellen, heißt es in der Ankündigung der Oniine-Infoveranstaltung.
Cover des Buches "Frech + Frei: 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung" von Udo Sierck Foto: Verlag Assoziation A Hamburg Leipzig (kobinet) Das Deutsche Institut für barrierefreies Lesen hat das Buch von Udo Sierck mit dem Titel "Frech und Frei" als Hörbuch übernommen. Zudem steht steht das Buch auf der hotlist für die Wahl zum Buch des Jahres aus deutschsprachigen unabhängigen Verlagen. Dies teilte Udo Sierck den kobinet-nachrichten mit. Zudem werde an einer Version des Buches in einfacher Sprache gearbeitet.
Nancy Frind Foto: privat Berlin (kobinet) Am 6. und 7. Juli 2026 fanden die Inklusionstage in Berlin statt. Für Nancy Frind, die sich u.a. für die Nutzung des Budget für Arbeit als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen und die Rechte behinderter Frauen stark macht, waren es zwei bereichernde, inspirierende und impulsreiche Tage. Um an der Veranstaltung teilnehmen und ihrem ehrenamtlichen Engagement nachgehen zu können, hat sie bewusst Urlaub genommen. Vor Ort war ich gleich in mehreren Rollen vertreten: als Vertreterin des Landesverbandes Frauen mit Behinderung in Thüringen (LaFit) sowie als Mitwirkende im Projekt Budgetkompetenz, wie es im Rückblick auf die Inklusionstage von Nancy Frind heißt, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen.