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Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin stellt aus seinem Bestand an Rampen einige dieser Schrägen für Vereine, Kiez-Initiativen oder soziale Einrichtungen in Friedrichshain-Kreuzberg zur Verfügung. Dabei handelt es sich um 60 kleine Rampen, welche bereits einsatzbereit mit Scharnieren ausgestattet sind, sowie um 60 große Rampen, die für die Nutzung der Scharniere noch etwas nachgearbeitet werden müssten. Nachfragen von Berliner Vereinen und Projekten sind über diese Adresse möglich.
Behinderung ist nach wie vor eine "vernachlässigte soziale Determinante der Gesundheit". Mit diesem Zitat beginnt der erste Beitrag von vier Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in der August-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts, das diesmal unter dem Leitthema Behinderung und gesellschaftliche Teilhabe steht. In dem Beitrag wird sichtbar, dass es im Vergleich der beiden Recherchezeitpunkte 2016 und 2026 eine große Zahl von Datenquellen mit bevölkerungsbezogenen, regelmäßig erhobenen Indikatoren zu Beeinträchtigung, Behinderung und Teilhabe gibt. Das Potenzial für Auswertungen und Berichterstattung ist nach wie vor nicht vollständig ausgeschöpft. Weiterhin besteht also die Notwendigkeit, die Teilnahme an Studien barrierearm oder sogar barrierefrei zu gestalten.
Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat heute am 28. Juli 2026 die Nachfolge der amtierenden Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Ellen Kubica, beschlossen: Katja Lüke wird das Amt ab dem 1. September 2026 übernehmen. Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler erklärte anlässlich der Ernennung von Katja Lüke: "Die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Inklusion selbstverständlich gelebt wird. Die oder der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Ich gratuliere Katja Lüke herzlich zu ihrer Ernennung und wünsche ihr für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg. Ellen Kubica danke ich für ihr langjähriges und engagiertes Wirken. Gemeinsam konnten wir in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte auf dem Weg zu einem inklusiveren Rheinland-Pfalz erzielen."
Unter der Leitung von Robert Spahr, Sozialarbeiter und Erziehungswissenschaftler im Integrativen Kindergarten Moosburg (InKiMo) der Lebenshilfe Freising, sowie mit Unterstützung von Sophia Otte, Berufspraktikantin im Anerkennungsjahr, kamen vom 30. Januar bis 1. Mai 2026 regelmäßig fünf bis neun Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren mit und ohne Behinderung im Freisinger Bildungszentrum Gartenstraße zusammen. Dort musizierten sie gemeinsam mit eigens von Spahr entwickelten barrierearmen Musikinstrumenten. Ziel des Projekts war es, Teilhabe und gemeinsames kreatives Erleben unabhängig von individuellen Voraussetzungen zu ermöglichen. Bereits im Vorfeld des Projekts wurden die barrierearmen Musikinstrumente entwickelt und gebaut. Sie sind speziell darauf ausgelegt, möglichst vielen Kindern einen einfachen Zugang zum Musizieren zu ermöglichen. Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz. "Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Inklusion gelingen kann, wenn kreative Ideen, fachliches Know-how und passende Rahmenbedingungen zusammenkommen", erklärt Thomas Winter, fachlicher Leiter der Lebenshilfe Freising.
Der SoVD ist mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey der Frage nachgegangen, wie familienfreundlich Niedersachsen ist. Das Urteil der SoVD-Befragung ist vernichtend: Über 54 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es zu wenig Kita-Plätze und zu wenig Betreuungsmöglichkeiten für Schulkinder gibt. "Auch wenn Betroffene in Niedersachsen einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben, sieht die Realität für Eltern oft anders aus. In vielen Kommunen gibt es nicht ausreichend Personal und darunter leidet auch die Verlässlichkeit der Betreuung", erläutert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Dies mache auch eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung deutlich: "Nicht mal 20 Prozent der Kitas haben den empfohlenen Personalschlüssel. Die Landesregierung muss sich endlich dem Fachkräftemangel stellen." Die Ergebnisse und die SoVD-Forderungen sind auf dieser Internetseite nachzulesen.
Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen: Bis Ende Juni 2026 gab es in Niedersachsen bereits 510 Hitzetote – und die nächsten heißen Tage stehen bereits bevor. Besonders leiden ältere Menschen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb von Land, Kommunen und Pflegeheimbetreiber*innen, die Klimatisierung von Räumen zur obersten Priorität zu machen und langfristig verbindlich und strukturiert in den Hitzeschutz zu investieren. Alle haben noch die Bilder von evakuierten Pflegeheimen während der letzten Hitzewelle vor Augen. Nun sollen ab dem 29. Juli die Temperaturen wieder weit über 30 Grad klettern. Aus Sicht des SoVD in Niedersachsen ist jedoch trotz der teils dramatischen Zustände in Pflegeheimen und Krankenhäusern bislang nichts passiert. "Es scheint, als würden die Verantwortlichen die Folgen vergessen, sobald es sich etwas abgekühlt hat. Dabei muss jetzt endlich gehandelt werden, damit die Zahl der Hitzetoten nicht weiter steigt", fordert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen.