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Rehabilitation hilft Foto: Pixabay/PublicDomainPictures DORTMUND (kobinet) Vom 4. bis 6. Februar 2026 wurde Dortmund zum bundesweiten Treffpunkt für eine neue Kultur der Kindermedizin: Der Kongress FocusCP rehaKIND brachte in der Messe Dortmund bereits zum dritten Mal alle Akteurinnen und Akteure zusammen, die an der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen beteiligt sind – und vor allem jene, um die es geht: die Familien selbst. Drei Tage lang wurde diskutiert, gelernt, ausprobiert, zugehört und gemeinsam weitergedacht.
Logo der taz Foto: taz Berlin (kobinet) "Viele behinderte Menschen können es nicht mehr hören, wenn VerÂtreÂteÂr*inÂnen der Politik oder Verwaltung schwadronieren, wie wichtig der Abbau der Barrieren in den Köpfen ist. Spätestens seit dem Beschluss des Gesetzentwurfs zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) Anfang der Woche ist klar, wo die größten Barrieren in den Köpfen bestehen. Und vor allem, dass umfassende Barrierefreiheit derzeit von der Bundesregierung nicht gewollt ist." So fasst der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul seine Meinung zum Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) in einem Gastkommentar in der taz zusammen und betont: "Der Gesetzentwurf zur Änderung des BGG schützt Diskriminierer und nicht Diskriminierte. Dazu werden Unternehmen auch noch aus der Pflicht zur Barrierefreiheit entlassen."
Von Beginn an richtig lernen Foto: Alexandra_Koch In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen BERLIN (kobinet) Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat angekündigt, Zulassungen zu Integrationskursen für Asylsuchende, EU-Bürgern, Geflüchtete aus der Ukraine sowie Geduldete zu stoppen. Das wird durch den Paritätischen vehement kritisiert, denn dies bedeutet konkret, dass rund 130.000 potentielle Teilnehmende, die das BAMF für dieses Jahr erwartet, keinen Zugang zu den Angeboten haben werden. "Das ist eine katastrophale integrationspolitische Fehlentscheidung, die sofort zurückgenommen werden muss. Integrationskurse sind weit mehr als Deutschunterricht. Sie sind die Grundlage dafür, dass zugewanderte Menschen Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe und Arbeit erhalten. Wer ihnen diese Kurse verweigert, verbaut ihnen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben und drängt sie in den Niedriglohnsektor, unabhängig von ihren mitgebrachten Qualifikationen., erklärt Dr. Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes zu dieser Ankündigung.
Monoski-Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster auf der Piste Foto: Tom Weller / DBS FRECHEN (kobinet) Mit der drittgrößten deutschen Mannschaft in der Geschichte der Paralympischen Winterspiele wird sich das Team Deutschland Paralympics auf den Weg nach Mailand und Cortina 2026 machen – und bei den am 6. März beginnenden Spielen in so vielen Sportarten vertreten sein. Das Team besteht aus zehn Athletinnen sowie 28 Athleten. Exakt die Hälfte der Mannschaft feiert paralympische Premiere, darunter allein 13 Para Eishockeyspieler. Jörg Wedde ist mit 60 Jahren der älteste Athlet des Team D Paralympics. Der Jüngste kommt ebenfalls aus der Sportart Para Eishockey: Jano Bussmann feiert im Laufe der Paralympics seinen 19. Geburtstag – bei der letzten Teilnahme 2006 war er somit noch gar nicht geboren. Hinzu kommen sieben Guides. Erfahrenste Athletin ist Andrea Eskau, die seit 2008 an acht Paralympischen Spielen im Sommer und Winter teilgenommen hat – nur die Paralympics in Peking 2022 verpasste Eskau, die neben der Sportart Para Ski nordisch auch im Para Radsport aktiv ist. In Italien erlebt die 54-Jährige ihre neunten Paralympics. Mit Blick auf den Winter hat hingegen Andrea Rothfuss die Nase vorne: Die 14-fache paralympische Medaillengewinnerin geht bei den sechsten Winter-Paralympics in Serie an den Start, angefangen 2006 in Turin.
Verschiedenen Menschen mit leeren Blättern in ihren Händen Foto: Sigrid Arnade KI generiert Berlin (kobinet) "Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) sollte in Behindertenbenachteiligungsgesetz (BBG) umbenannt werden." Mit diesem kreativen Vorschlag reagiert das NETZWERK ARTIKEL 3 auf die weitere Verschlechterung des Gesetzentwurfs der Bundesregierung zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG). Schon im Entwurf vom November 2025 wurde privaten Unternehmen zugesichert, keinerlei Maßnahmen ergreifen zu müssen, um behinderten Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Mit dem jetzt vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf sind zudem Beweiserleichterungen entfallen und selbst staatliche Stellen müssen unabhängig vom tatsächlichen Schaden maximal 1.000 Euro Schadensersatz zahlen. "Trotz all der kritischen Stellungnahmen der Behindertenverbände zum Novemberentwurf sind die Grausamkeiten nicht etwa reduziert, sondern im Gegenteil noch potenziert worden," konstatiert Prof. Dr. Sigrid Arnade vom Vorstand des Netzwerks. "Die Verbände hätten statt durchgearbeiteter Stellungnahmen einfach leere weiße Blätter abgeben sollen – das Resultat wäre vermutlich dasselbe. Aber wir hätten Ressourcen sparen können".