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Ideenwerkstatt in Erfurt: Hier entstehen erste Ansätze für die NeuroDem Toolbox und das Kartenspiel. Foto: VSBI/Lisa Risch
Erfurt (kobinet)
Erste Ergebnisse der NeuroDem-Workshops fließen in Toolbox und Kartenspiel ein
Was brauchen neurodivergente junge Menschen, um sich am demokratischen Leben, an Interessenvertretung und an Entscheidungsprozessen zu beteiligen? Diese Frage wurden auch den Teilnehmenden der Co-Design-Workshops im Erasmus+-Projekt NeuroDem gestellt. Die Antwort: praktische, flexible und barrierearme Beteiligungsmöglichkeiten.
Ein Regionalzug auf Schienen unterwegs Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Verkehrsministerkonferenz fordern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Klima-Allianz Deutschland und der Deutsche Caritasverband die Landesverkehrsminister auf, deutlich mehr Mittel aus dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) zu investieren. Aktuelle Auswertungen des Bundesfinanzministeriums zeigen ein Ungleichgewicht: Von den 100 Milliarden Euro wurden bisher nur 506 Millionen Euro von den Ländern für Verkehrsinfrastruktur abgerufen. Während Stadtstaaten wie Berlin in den ÖPNV investieren, priorisieren Flächenstaaten vor allem den Straßenbau.
Logo VdK Baden-Württenberg Foto: VdK Baden-Württenberg
STUTTGART (kobinet)
Anlässlich der Beratung des Entwurfs des Gewalthilfeausführungsgesetzes (GewHAG) im Plenum des Landtages von Baden-Württemberg am 21. Oktober 2026 fordert der Sozialverband VdK Baden-Württemberg, die Erreichbarkeit von Schutzplätzen für alle Frauen sicherzustellen. Besonders Frauen mit geringen finanziellen Mitteln und Frauen mit Behinderungen müssten diese tatsächlich erreichen können, betont der Verband. "Der Ausbau der Schutz- und Beratungsangebote ist vor dem Hintergrund der strukturellen Lücken im Gewalthilfesystem in Baden-Württemberg ein notwendiger Schritt und ausdrücklich zu begrüßen", sagt Hans-Josef Hotz, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg.
Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert den CDU-Vorschlag, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren künftig nur noch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzusehen, die tatsächlich 45 Jahre lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Medienberichten zufolge sollen Erziehungs- und Pflegezeiten dabei nicht mehr berücksichtigt werden.VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt: "Der Vorschlag, Erziehungs- und Pflegezeiten nicht mehr anzurechnen, wäre ein sozialpolitischer Skandal ersten Ranges. Eine solche Regelung würde komplett zu Lasten von Frauen gehen – und zwar genau der Frauen, die Sorgearbeit leisten und die genau deshalb überproportional von Altersarmut betroffen sind. Wenn der Bundesregierung bei der Kompromissfindung nichts anderes einfällt, dann hat sie jeden Anspruch an den sozialen Ausgleich in diesem Land aufgegeben. Dann darf sie sich aber auch nicht mehr über sinkende Geburtenraten oder demografische Probleme wundern."
Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert den CDU-Vorschlag, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren künftig nur noch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzusehen, die tatsächlich 45 Jahre lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Medienberichten zufolge sollen Erziehungs- und Pflegezeiten dabei nicht mehr berücksichtigt werden.VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt: "Der Vorschlag, Erziehungs- und Pflegezeiten nicht mehr anzurechnen, wäre ein sozialpolitischer Skandal ersten Ranges. Eine solche Regelung würde komplett zu Lasten von Frauen gehen – und zwar genau der Frauen, die Sorgearbeit leisten und die genau deshalb überproportional von Altersarmut betroffen sind. Wenn der Bundesregierung bei der Kompromissfindung nichts anderes einfällt, dann hat sie jeden Anspruch an den sozialen Ausgleich in diesem Land aufgegeben. Dann darf sie sich aber auch nicht mehr über sinkende Geburtenraten oder demografische Probleme wundern."
"Die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen ist in Österreich noch ausbaufähig. Das stellte Volksanwalt Bernhard Achitz am Montag, 19. Oktober in seiner Rede im Rahmen der Staatenprüfung des UN-Zivilrechtspakts in Genf fest. 'Der Wille der Menschen wird übergangen', kritisierte Achitz, und: 'Bei Entscheidungen in allen Lebensbereichen werden sie nicht ausreichend einbezogen.' Im Rahmen der Vereinten Nationen ist Österreich Vertragspartei des Menschenrechtsübereinkommens 'Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte (CCPR)', wirksam seit 1978. Der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (CESCR) führt derzeit eine Staatenprüfung durch, in die auch die Volksanwaltschaft und ihr Bericht berücksichtigt wird", heißt es in einem Beitrag des österreichischen Online-Nachrichtendienstes BIZEPS zur Staatenprüfung Österreichs.