Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Rolle rückwärts in Brandenburger Behindertenpolitik in Sachen Landesbehindertenbeauftragter 31 Aug 2026 06:11:41

Ottmar Miles-Paul
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Foto: Irina Tischer

Potsdam (kobinet)

"Die Zeiten, in denen es für viele verschiedene Themen verschiedenste Beauftragte gab, sind ausweislich des Koalitionsvertrags vorbei." Dieser Satz stammt nicht von einem AfD-Politiker, auch nicht von Friedrich Merz, der im Bundestagswahlkampf die Devise ausgab, die Zahl der Beauftragten massiv zu verkleinern. Nein, er stammt von Brandenburgs Sozialminister René Wilke von der SPD. Aus einem Bundesland, das einst mit der ausdrucksstarken Regine Hildebrandt an der Spitze des dortigen Sozialministeriums unter den ersten Bundesländern war, das mit der Benennung von Rainer Kluge als Landesbehindertenbeauftragten ein starkes Zeichen für die Selbstvertretung behinderter Menschen setzte. Nun wird in Brandenburg im Zeitgeist der behindertenpolitischen Rolle rückwärts die Geschichte neu geschrieben und die Selbstvertretung behinderter Menschen zurückgedrängt. Das Kabinett hat in seiner Sitzung vom 25. August 2026 auf Vorschlag des brandenburgischen Sozialministers René Wilke (SPD) den Seniorenbeauftragten Norman Asmus auch zum neuen Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen berufen. Dieser nimmt sein neues Amt künftig zusätzlich zu seiner bisherigen Funktion als Landesseniorenbeauftragter wahr. In einem Land, das wahrlich kein Vorreiter in der Behindertenpolitik ist, wird nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul nun die Behindertenpolitik anscheinend zur Nebensache.

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Tag der offenen Tür in der Asbacher Hütte 31 Aug 2026 05:15:49

Mann mit lächelndem Gesicht und Brille in dunklem, kuzärmeligem Hemd
Betriebsleiter Mathhiias Winau
Foto: Stiftungen kreuznacher diakonie/Andrea Djifroudi

ASBACHER HÜTTE (kobinet)

Auf der Asbacher Hütte, einem Teil der Werkstätten kreuznacher diakonie gGmbH, wird Vielfalt und Teilhabe auf vielen Ebenen gelebt. Dazu gehört auch einmal im Jahr ein Tag der offenen Tür, zu dem alle eingeladen werden, die Interesse an der Arbeit und dem Alltag in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen haben. Am Freitag, dem 4. September 2026, zeigen die Beschäftigten in der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr allen Besucherinnen und Besuchern, was die Einzigartigkeit dieses Betriebs ausmacht. Betriebsleiter Matthias Winau: "Bei uns greifen Naturschutz, Teilhabe, Handwerk und professionelle Industriemontage ineinander. Das Ganze in einem Arbeitsumfeld, das Stärken fördert, Sicherheit und Ruhe gibt, uns und unsere Beschäftigten stolz macht!" Wer hier auf dem bioland-zertifizierten Hüttenhof, in der Metzgerei, der Goldschmiede, dem Garten- und Landschaftsbau oder der Industriemontage arbeitet, hat nicht nur einen "Job". Berufliche Bildung und andere gemeinsame Aktivitäten wie etwa eine Tanzgruppe

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Wenn der Minijob fällt, darf die persönliche Assistenz nicht mitfallen 31 Aug 2026 05:11:49

Christian Bayerlein
Christian Bayerlein
Foto: BJOERN LUBETZKI

Koblenz (kobinet)

Die Alterssicherungskommission empfiehlt, den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs abzuschaffen. Die Bundesregierung will die Empfehlungen möglichst weitgehend umsetzen. Was nach besserer sozialer Absicherung klingt, kann für Menschen mit Behinderungen im Arbeitgebermodell jedoch zur Finanzierungslücke werden. Christian Bayerlein aus Koblenz beschäftigt seine Assistenzkräfte selbst und fordert, persönliche Assistenz bereits bei der Ausarbeitung der Reform ausdrücklich zu schützen. Im Folgenden veröffentlichen die kobinet-nachrichten seinen Kommentar:

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VdK kritisiert Rentendebatte als von Unkenntnis und fehlendem Konzept geprägt 31 Aug 2026 05:00:49

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet)

Der Sozialverband VdK kritisiert die aktuelle Rentendebatte als von "erschreckender Unkenntnis und einem fehlenden Gesamtkonzept" geprägt. Anlässlich der wiederholten Diskussionen über höhere Altersgrenzen und Härtefallregelungen betonte VdK-Präsidentin Verena Bentele, die Bundespolitik müsse sich stattdessen mit den Arbeitsmarktchancen und gesundheitlichen Belastungen älterer Beschäftigter auseinandersetzen. Die Alterssicherungskommission habe sich einseitig auf kurzfristige Einsparmöglichkeiten konzentriert, ohne die gesellschaftlichen Folgen höherer Altersgrenzen zu berücksichtigen.

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Katrin Gensecke will weitere fünf Jahre im Landtag von Sachsen-Anhalt für Inklusion streiten 31 Aug 2026 04:54:34

Katrin Gensecke
Katrin Gensecke
Foto: Katrin Gensecke

Magdeburg (kobinet)

Der Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt biegt mit großer bundesweiter Aufmerksamkeit in die letzte Woche ein, bevor am 6. September 2026 gewählt wird. Mit Katrin Gensecke ist eine der wenigen Landtagsabgeordneten mit Behinderung, die sich auch behindertenpolitisch engagiert, in einem Landesparlament vertreten und sie möchte diese Aufgabe gerne fünf weitere Jahre fortsetzen, um für Inklusion, Selbstvertretung und Teilhabe zu streiten. Wer mehr über Katrin Gensecke und ihr Wirken wissen will, kann sich in einem aktuellen Beitrag des Vorwärts, der Parteizeitung der SPD, über sie und ihr Wirken informieren. "Sport war ihr Leben, bis eine Krankheit alles veränderte. Heute ist Katrin Gensecke SPD-Landtagsabgeordnete in Sachsen-Anhalt und kämpft für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Landtagswahl am 6. September könnte dafür ganz entscheidend werden", heißt es in der Einführung des Beitrags.

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Willis 40-Grad-Plus-Hitzesommer-Glosse: Schriftverkehr durch die Straße von Hormus weiterhin verzerrt! 31 Aug 2026 04:01:48

Durchblick vs. Kurzsicht
Durchblick vs. Kurzsicht
Foto: Ralph Milewski

Staufen (kobinet)

Die Hoodies vom Verfassungsschutz haben heute früh das Kobi-Netz gehackt und dessen federführende KI-Autorenassistenten auf verfassungsfeindliche Schadsoftware hin durchsucht. Und fanden keine. Das Mindset des KI-Assistenten muss nicht ausgetauscht werden. – Anders könnte es sich beim selbsternannten Durchblicker-Kolumnisten Weis verhalten, vermutlich ebenfalls im Visier der Verfassungsschützer. Bislang haben ihn die gesichert verfassungskonformen Redaktionskollegen durch konsequente Dialogverweigerung und Debattenblockade noch erfolgreich einhegen können. Allerdings wie lange noch. Wenn so was total Verrücktes wie heute früh passiert und Kolumnist Weis als einziger darüber berichtet, dann stürzen sich alle auf die kobinet-Nachrichten und können gar nicht mehr aufhören zu lesen.

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