Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

ADAC untersucht Barrierefreiheit im ÖPNV 22 Oct 2026 05:15:49

Eine Person mit einem mit Kleidug vollbepackten Einkaufswagenn besteigt eine Straßenbahn
Eine Person mit einem mit Kleidug vollbepackten Einkaufswagenn besteigt eine Straßenbahn
Foto: Pixabay/Asinno

MÜNCHEN (kobinet)

Einer der Kernsätze einer Untersuchung des Allgemeinen Deutschen Automobil Club (ADAC) lautet: "Der Einstieg in Bus und Straßenbahn ist für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen oft schwierig". In einer Studie des ADAC wurden hinsichtlich der Barrierefreiheit in zehn Städten 55 Haltestellen mit 159 Bus- und Straßenbahnsteige untersucht. Dabei zeigte sich, dass Barrierefreiheit zunehmend mitgedacht wird, aber auch der Einstieg die größte Barriere bleibt sowie Haltestellen für Blinde oft schwer auffindbar sind. Weitere Einzelheiten zu dieser Studie sind auf dieser Internetseite zu erfahren.

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Elke Gundel will Behindertenhilfe neue Perspektiven geben 22 Oct 2026 05:00:49

Frau mit kurzem Haar in heller Jacke und weißer Bluse, rechts daneben ein Mann mit lichtem Haar und mit Brille, im weißem Hemd und dunklem Jacket
Elke Gundel und Pfarrer Prof. Dr. Holger Böckel
Foto: Stiftungen kreuznacher diakonie/Andrea Djifroudi

BAD KREUZNACH (kobinet)

Die Behindertenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie stellt die Weichen neu: Zum 1. November übernimmt Elke Gundel die Leitung des Bereichs Behindertenhilfe und verstärkt die Geschäftsführung der Werkstätten kreuznacher diakonie gGmbH. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Leitungsposition in der Eingliederungshilfe will die studierte Volkswirtin Wirtschaftlichkeit und Sozialpolitik für Menschen mit Behinderungen verbinden. Frau Gundel hat zudem nah an der Politik gearbeitet und das Thema Sozialrecht in den verschiedenen Facetten ausgeleuchtet. Sie bringt großes Fachwissen, Energie und außerordentliche Expertise im Arbeitsrecht mit. Mit Neugier blickt Sie auf die Unterschiede zwischen Caritas und Diakonie. Ihr Anliegen ist es zuzuhören, etwas zu bewegen, Transparenz zu leben und für die Menschen nahbar zu sein.

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Co-Design macht deutlich: Neurodivergente junge Menschen brauchen klare und barrierearme Werkzeuge für Teilhabe 21 Oct 2026 12:44:43

Fotografie eines Arbeitstreffens in hellem Büro mit vier Personen an Tischen, Laptop, ausgedruckten Unterlagen, Stiften und Getränken. Eine Frau bearbeitet Unterlagen am Laptop, während die anderen Teilnehmenden Notizen machen; Pflanzen, Regale und große Fenster prägen den Raum.
Ideenwerkstatt in Erfurt: Hier entstehen erste Ansätze für die NeuroDem Toolbox und das Kartenspiel.
Foto: VSBI/Lisa Risch

Erfurt (kobinet)

Erste Ergebnisse der NeuroDem-Workshops fließen in Toolbox und Kartenspiel ein

Was brauchen neurodivergente junge Menschen, um sich am demokratischen Leben, an Interessenvertretung und an Entscheidungsprozessen zu beteiligen? Diese Frage wurden auch den Teilnehmenden der Co-Design-Workshops im Erasmus+-Projekt NeuroDem gestellt. Die Antwort: praktische, flexible und barrierearme Beteiligungsmöglichkeiten.

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Caritas, Klima-Allianz und ver.di fordern mehr ÖPNV-Investitionen aus Sondervermögen 21 Oct 2026 10:24:45

Ein Regionalzug auf Schienen unterwegs
Ein Regionalzug auf Schienen unterwegs
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet)

Anlässlich der Verkehrsministerkonferenz fordern die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Klima-Allianz Deutschland und der Deutsche Caritasverband die Landesverkehrsminister auf, deutlich mehr Mittel aus dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) zu investieren. Aktuelle Auswertungen des Bundesfinanzministeriums zeigen ein Ungleichgewicht: Von den 100 Milliarden Euro wurden bisher nur 506 Millionen Euro von den Ländern für Verkehrsinfrastruktur abgerufen. Während Stadtstaaten wie Berlin in den ÖPNV investieren, priorisieren Flächenstaaten vor allem den Straßenbau.

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Schutzplätze müssen für Frauen mit Behinderungen erreichbar sein 21 Oct 2026 10:09:36

Logo VdK Baden-Württenberg
Logo VdK Baden-Württenberg
Foto: VdK Baden-Württenberg

STUTTGART (kobinet)

Anlässlich der Beratung des Entwurfs des Gewalthilfeausführungsgesetzes (GewHAG) im Plenum des Landtages von Baden-Württemberg am 21. Oktober 2026 fordert der Sozialverband VdK Baden-Württemberg, die Erreichbarkeit von Schutzplätzen für alle Frauen sicherzustellen. Besonders Frauen mit geringen finanziellen Mitteln und Frauen mit Behinderungen müssten diese tatsächlich erreichen können, betont der Verband. "Der Ausbau der Schutz- und Beratungsangebote ist vor dem Hintergrund der strukturellen Lücken im Gewalthilfesystem in Baden-Württemberg ein notwendiger Schritt und ausdrücklich zu begrüßen", sagt Hans-Josef Hotz, Vorsitzender des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg.

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VdK kritisiert CDU-Plan zu abschlagsfreier Rente nach 45 Beitragsjahren 21 Oct 2026 08:26:17

Logo VdK Deutschland
Logo VdK Deutschland
Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet)

Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert den CDU-Vorschlag, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren künftig nur noch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzusehen, die tatsächlich 45 Jahre lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben. Medienberichten zufolge sollen Erziehungs- und Pflegezeiten dabei nicht mehr berücksichtigt werden.VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärt: "Der Vorschlag, Erziehungs- und Pflegezeiten nicht mehr anzurechnen, wäre ein sozialpolitischer Skandal ersten Ranges. Eine solche Regelung würde komplett zu Lasten von Frauen gehen – und zwar genau der Frauen, die Sorgearbeit leisten und die genau deshalb überproportional von Altersarmut betroffen sind. Wenn der Bundesregierung bei der Kompromissfindung nichts anderes einfällt, dann hat sie jeden Anspruch an den sozialen Ausgleich in diesem Land aufgegeben. Dann darf sie sich aber auch nicht mehr über sinkende Geburtenraten oder demografische Probleme wundern."

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