Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Mehr Transparenz: Erstmals Daten zur Erfüllung der Beschäftigungspflicht aller Unternehmen in Österreich veröffentlicht 24 Jul 2026 06:24:00

Fahne von Österreich
Fahne von Österreich
Foto: public domain

Wien (kobinet)

Was in Deutschland anscheinend nicht möglich ist und Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen sich seit längerem wünschen, scheint in Österreich ohne größere Probleme öglich zu sein. "Die Republik Österreich hat erstmals Daten veröffentlicht, die einen neuen Einblick in die Umsetzung des Behinderteneinstellungsgesetzes ermöglichen. Der Datensatz zeigt, welche Unternehmen beschäftigungspflichtig sind und ob und in welchem Ausmaß sie ihre gesetzliche Beschäftigungspflicht erfüllen", heißt es in einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS.

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Neue kostenlose Webinare und Sprechstunden für Kleinstunternehmen zur Umsetzung digitaler Barrierefreiheit 24 Jul 2026 06:17:17

Logo Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See
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Foto: Bundesfachstelle Barrierefreiheit bei der Knappschaft Bahn See

Berlin (kobinet)

Im Rahmen der Beratung zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) bietet die Bundesfachstelle "Barrierefreiheit" seit Juli 2026 kostenfreie Webinare und Sprechstunden für Kleinstunternehmen an. Kleinstunternehmen sind zwar gesetzlich nicht verpflichtet, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten.Doch verschafft digitale Barrierefreiheit Unternehmen mehr Reichweite, neue Kunden und höhere Wettbewerbsfähigkeit.

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Jürgen Dusel kritisiert Pläne für Attestpflicht ab erstem Krankheitstag 24 Jul 2026 04:05:56

Sharepic von Jürgen Dusel mit Kritik an Krankschreibung ab dem ersten Arbeitstag
260724_Dusel_Krankschreibung
Foto: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung

Berlin (kobinet)

"Für viele Diskussionen hat die Entscheidung des Koalitionsausschusses gesorgt, eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag einführen zu wollen. Bisher gilt die gesetzliche Regelung, dass Beschäftigte ab dem vierten Tag ihrer Arbeitsunfähigkeit eine Bescheinigung von einer Arztpraxis brauchen. Die neue Regelung ist noch nicht beschlossen, sondern vorerst eine Vereinbarung zwischen den Koalitionsfraktionen. Wie die Änderung im Gesetz genau gestaltet werden soll, ist noch offen. Jürgen Dusel sieht in dem Vorschlag eine zusätzliche Belastung für Menschen mit Behinderungen. Unabhängig davon, ob die Arbeitsunfähigkeit auf der Behinderung beruht oder nicht, erschweren Barrieren im Gesundheitssystem das Aufsuchen einer Arztpraxis. Zudem würden dadurch Arzttermine für wichtige Behandlungen fehlen." Darauf weist der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, in einem aktuellen Facebook-Post hin.

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VdK veröffentlicht Bewertung zum Dialogprozess Eingliederungshilfe 24 Jul 2026 03:25:55

Logo VdK Deutschland
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Foto: VdK Deutschland

Berlin (kobinet)

Der Sozialverband VdK Deutschland hat eine ausführliche Bewertung zu den Ergebnissen des Dialogprozesses Eingliederungshilfe aus seiner Sicht veröffentlicht. Die Analyse ist auf der Website des Verbands abrufbar. Die Bewertung des VdK beleuchtet die Ergebnisse dieses Prozesses und ordnet sie aus Sicht des Verbandes ein.

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Deutscher Preis für Audiostories wird 2026 nicht verliehen 24 Jul 2026 03:05:55

headphones, retro headphones, akg headphones
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Foto: kinkates In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berlin (kobinet)

Wie der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mitteilte, wird in diesem Jahr keine Verleihung des Deutschen Preises für Audiostories stattfinden. Hintergrund ist der Ausstieg der Film- und Medienstiftung NRW (FMS) aus der Trägerschaft des ehemaligen Hörspielpreises der Kriegsblinden. Nach mehr als 30 Jahren zieht sich die Stiftung zudem auch aus der Umsetzung des Preises zurück. Als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation ist der DBSV nicht in der Lage, die alleinige Trägerschaft zu übernehmen – der Verband kann die Veranstaltung ohne weitere Partner weder finanziell noch personell umsetzen.

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Neue Studie zu Wohngeldkürzungen, die vor allem Menschen in Rente, Familien mit Kindern und Geringverdienende treffen 23 Jul 2026 11:54:50

Logo Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.
Foto: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.

Berlin (kobinet)

Die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen beim Wohngeld würden vor allem Familien mit Kindern, Erwerbstätige mit niedrigen Einkommen und Rentner*innen mit kleinen Renten treffen. Das zeigt eine neue Kurzexpertise der Paritätischen Forschungsstelle. 70 Prozent der Bevölkerung im Wohngeld lebt in Haushalten mit Kindern. Nicht einmal vier Prozent der Wohngeld-Beziehenden sind arbeitslos. 22 Prozent sind hingegen erwerbstätig und 15 Prozent befinden sich im Ruhestand. Die größte Gruppe stellen mit 37,5 Prozent Kinder. Die geplanten Kürzungen beim Wohngeld treffen demzufolge vor allem Haushalte mit Kindern sowie Menschen mit niedrigen Erwerbseinkommen und bzw. niedrigen Renten.

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