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Am 23. August 2026 veranstaltet der SoVD-Landesverband Berlin-Brandenburg zusammen mit dem Ruderclub Rapid Berlin e. V. im Rahmen des SoVD-Aktionstages "tag des wir" die jährliche Inklusionsveranstaltung auf der Regattastrecke Grünau. Die Veranstaltung beginnt um 12.00 Uhr. Höhepunkt ist die 6. Inklusive Regatta, bei der Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung in gemischten Teams eine Strecke von 500 Metern zurücklegen. Die Regatta steht für gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion. Neben den Rennen gibt es ein buntes Rahmenprogramm und für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Heute in zwei Wochen, also am 6. September 2026 findet die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt. Dort, aber auch in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, wo am 20. September Wahlen zum Abgeordnetenhaus bzw. Landtagswahlen anstehen, blickt man mit Spannung darauf, wie die AfD abschneidet und vor allem, was dies konkret für unsere Demokratie bedeuten könnte. In einem Beitrag, der auf der Plattform Die Neue Norm mit dem Titel "5 Gründe, warum die Alternative für Deutschland (AfD) für Menschen mit Behinderungen gefährlich ist", beschreibt Florian Preußger von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in verständlicher Sprache, worum es geht.
Jennifer Sonntags Kolumne "Sie wünschen uns wieder den guten Tod" hat mich beschäftigt. Nicht, weil ich ihrer Warnung vor rechter Behindertenfeindlichkeit widersprechen würde. Im Gegenteil. Wer Menschen mit Behinderung nationalsozialistische Vernichtung nachruft, wer "Euthanasie ist die Lösung" auf einen Stein schreibt und ihn auf eine Einrichtung der Lebenshilfe wirft oder wieder mit Begriffen wie Eugenik hantiert, überschreitet Grenzen, die eine demokratische Gesellschaft niemals hinnehmen darf.
In Deutschland arbeiten immer mehr Menschen auch im Ruhestand: 2025 waren 14 Prozent der Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren erwerbstätig, 2024 lag ihr Anteil noch bei 13 Prozent. Auf die Zahlen des Statistischen Bundesamts, die das belegen, verweist der Sozialverband Hessen / Thüringen. Den neuen Daten zufolge arbeiteten 73 Prozent als abhängig Beschäftigte, knapp zwei Drittel (65 Prozent) davon waren in einem Mini- oder Ein-Euro-Job geringfügig tätig. Der größte Teil (40 Prozent) ging einer Beschäftigung bis zu 10 Stunden pro Woche nach, für 13 Prozent hatte die Arbeitswoche aber sogar mehr als 40 Stunden.
Bei der Übergabe der Badekappen an der Lindenschule Bautzen am 20.08.2026 Foto: Landkreis Bautzen
SENFTENBERG (kobinet)
Tourismusverband Lausitzer Seenland unterstützt Schwimmunterricht und hat 1.460 Badekappen für Förderschulen im Landkreis Bautzen übergeben. Die blaue Badekappe war das prägende Symbol der 5-Seen-Challenge zur Eröffnung des schiffbaren Seenverbundes im Lausitzer Seenland am 29. Juni 2026. Nun erhalten die Badekappen einen nachhaltigen Nutzen. Die blaue Badekappe war während der 5-Seen-Challenge zentrales Erkennungsmerkmal aller Teilnehmenden. Sie sorgte für eine bessere Sichtbarkeit im Wasser und erhöhte damit die Sicherheit während der Veranstaltung. Gleichzeitig wurde sie zum Symbol für Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Verbundenheit mit dem Lausitzer Seenland. Auch im Schulalltag bieten Badekappen zahlreiche Vorteile. Sie erleichtern Lehrkräften und Aufsichtspersonen die Orientierung im Wasser, da Kinder schneller erkannt und im Blick behalten werden können. Darüber hinaus tragen sie zum Wärmeschutz bei und schaffen durch einheitliche Regeln zusätzliche Struktur und Sicherheit. Mit der Übergabe der Badekappen setzt der Tourismusverband Lausitzer Seenland ein Zeichen für Schwimmförderung, Sicherheit und Teilhabe. Gleichzeitig lebt der Gedanke der 5-Seen-Challenge weiter: Menschen miteinander zu verbinden und die Begeisterung für das Lausitzer Seenland zu teilen.
Querung durchs Kopfsteinpflaster baut Barrieren ab Foto: Zeynep Ipek
HANNOVER (kobinet)
Am 6. September 2026 findet in Hannover eine Demonstration für Barrierefreiheit statt. Das Projekt "Babys für Barrierefreiheit" von Sick People e.V. lädt um 11.00 Uhr am Kröpcke zur Kundgebung ein. Mit dabei sind Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen, Rollatoren oder Laufrädern sowie alle, die sich für eine inklusive Gesellschaft engagieren.