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Inklusion Foto: Lebenshilfe Bayern BERLIN (kobinet) Jetzt ist die achte Auflage des Ratgebers "Recht auf Teilhabe" der Bundesvereinigung Lebenshilfe erschienen. Darin werden alle wichtigen sozialen Leistungen für Menschen mit Behinderung vorgestellt – praxisnah und auf dem neuesten Rechtsstand. Das 460 Seiten starke Buch im Format 17 mal 24 Zentimeter erläutert umfassend und verständlich zahlreiche gesetzliche Neuerungen etwa bei der Eingliederungshilfe, der Pflege und der Gesundheitsversorgung. Allen 17 Kapiteln sind Schaubilder vorangestellt, die verdeutlichen, welche Unterstützungsleistungen in welcher Lebensphase zur Verfügung stehen. Der Ratgeber richtet sich an Mitarbeitende von Beratungsstellen und Leistungserbringern, an rechtliche Betreuer*innen sowie an Eltern, Geschwister und andere Angehörige von Menschen mit Unterstützungsbedarf. Er trägt dazu bei, dass Menschen mit Behinderung und deren Familien ihre Rechte kennen und durchsetzen können. Gleichzeitig zeigt das Buch, welche Schritte notwendig sind, wenn Bescheide überprüft oder Rechte durchgesetzt werden müssen, und wo es Beratung gibt. Das "Recht auf Teilhabe" mit der ISBN-Nummer 978-3-88617-593-2 kann zum Preis von 36,80 Euro plus Versandkosten im Internet, per E-Mail oder unter Telefon 06421/491-123 bestellt werden.
Betreuungssituation braucht klaren Rahmen Foto: Adobe Stock BERLIN (kobinet) Der Geschäftsführer des Bundesverbands der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer (BdB) hat sich mit einem Brandbrief der BdB an Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig gewandt. Darin legt Geschäftsführer Dr. Harald Freter dar, dass der neue Heimbegriff weiterhin unklar ist und zum Teil zu erheblichen Einbußen bei Betreuerinnen und Betreuern führt. Anlass sind die negativen Folgen des seit Januar 2026 geltenden Heimbegriffs im Vormünder- und Betreurvergütungsgesetz (VBVG). Nach Auffassung des Verbands sorgt die Neuregelung nicht für mehr Klarheit, sondern für neue Rechtsunsicherheit und weitere finanzielle Nachteile für Berufsbetreuerinnen.
Cover der IGEL-Podcast-Reihe Hingehört mit Susie Mehler Foto: IGEL-Media Bad Segeberg (kobinet) "Wenn Teilhabe an Uhrzeiten scheitert - Ein Gespräch mit Susie Mehler", so lautet der Titel der ersten Folge von "HINGEHÖRT - Menschen erzählen Teilhabe", einer neuen Podcastreihe im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), die Sascha Lang nun veröffentlicht hat. Den Auftakt in der neuen Reihe macht Susi Mehler, pflegende Mutter, Podcasterin und eine starke Stimme für Familien mit Kindern mit Behinderung. In dieser Folge geht es u.a. um ein Thema, das oft unterschätzt wird: starre Betreuungszeiten, wie es in der Ankündigung des IGEL-Podcast vom 28. Juni 2026 heißt.
Traum für Freizeitkapitäne: Fünf Seen im Lausitzer Seenland verschmelzen über schiffbare Kanäle zu einem Wasserwanderparadies. Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland/ Steffen Rasche SENFTENBERG (kobinet) Heute verschmelzen im Lausitzer Seenland zwischen Berlin und Dresden fünf Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserwanderparadies – fast 60 Jahre nach Beginn der Flutung des ersten Sees! Für Urlauber und Wassersportler eröffnen sich damit jetzt völlig neue Möglichkeiten. Mit dem Boot ohne Umsetzen von See zu See durch das Herz des Lausitzer Seenlandes schippern: Wovon Motor- und Hausbootkapitäne, Wasserwanderer und Freizeitsegler seit vielen Jahren träumen, wird jetzt Realität. Mit dem heutigen tag werden dann die aus gefluteten Tagebauen entstandenen Seen Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See und Großräschener See über schiffbare Kanäle zu einem gemeinsamen Verbund. Die zusammenhängende Wasserfläche beträgt dann etwa 5.300 Hektar. Es ist ein Meilenstein für das Lausitzer Seenland.
Bärbel Bas und andere Gäste beim Verbandstag des DBSV 2026 Foto: DBSV Berlin (kobinet) Anlässlich des Verbandstages des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat Bärbel Bas am 26. Juni 2026 allen Tendenzen, behinderte Menschen und ihre Anliegen als eine Belastung für die Gesellschaft darzustellen, eine Absage erteilt. "Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und gleiche Chancen sind keine Interessen einzelner Gruppen. Sie sind der Maßstab dafür, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen", sagte die Bundessozialministerin in ihrem Statement vor Delegierten aus ganz Deutschland und geladenen Gästen des Verbandes. DBSV-Präsident Hans-Werner Lange begrüßte die klaren Worte der Ministerin als ein wichtiges Signal: "Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass Menschen mit Behinderungen zunehmend als Bürde für die Gesellschaft dargestellt werden – sei es in der Diskussion um die Eingliederungshilfe oder im Entwurf für das neue Behindertengleichstellungsgesetz, in dem alle nötigen baulichen Veränderungen und Änderungen von Gütern und Dienstleistungen pauschal als unverhältnismäßige Belastung für die Wirtschaft gelten. Dadurch werden Werte wie Menschenwürde, Gleichberechtigung und Solidarität infrage gestellt."
Verena Bentele Foto: VdK Bayern Berlin (kobinet) Bund und Länder planen massive Einschnitte beim Wohngeld: Laut einem Gesetzentwurf des Bundesbauministeriums sollen 2027 insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro eingespart werden, ab 2028 soll die jährliche Kürzung sogar auf über zwei Milliarden Euro steigen. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte dazu: "Bund und Länder wollen ausgerechnet bei Menschen sparen, die schon heute kaum ihre Miete bezahlen können. Was das Bauministerium hier vorlegt, ist eine der größten Sozialkürzungen der letzten Jahre. Und sie trifft diejenigen, die sich am wenigsten dagegen wehren können. Über die Hälfte der Wohngeldhaushalte sind Seniorinnen und Senioren mit kleinen Renten. 44 Prozent sind Familien, viele davon Alleinerziehende. Diese Menschen haben kein Polster, kein zweites Einkommen und keine Rücklagen – sie haben das Wohngeld. Nun sollen sie erhebliche Teile dieser Unterstützung verlieren."