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Eine neue Website unter www.inklusive-hochschule-sachsen.de gibt einen Überblick über konkrete Maßnahmen zur inklusiven Hochschulentwicklung in Sachsen. Die Plattform stellt über 150 Projekte und Initiativen vor, die an sächsischen Hochschulen umgesetzt wurden, um Barrieren abzubauen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen zu verbessern. Die Beispiele umfassen bauliche und digitale Barrierefreiheit, technische Hilfsmittel, Beratungsangebote sowie Maßnahmen in Studium, Lehre, Sensibilisierung und strategischer Hochschulentwicklung.
"Meilenstein in der Debatte um Hamburgs Schulbegleitung: Erstmals empfing am 15. September 2026, Schulsenatorin Ksenija Bekeris die Petitionsstarterin Nicole Singh persönlich und nahm die mehr als 88.000 Unterschriften der Change.org-Petition 'Keine Kürzungen bei Schulbegleitung in Hamburg' entgegen. Begleitet wurde Singh von einem breiten Bündnis mit u.a. der GEW Hamburg, dem SoVD Hamburg und dem Kreiselternrat der Sonderschulen (KER SO). Im Anschluss fand ein fachlicher Austausch zwischen Bekeris, der Petitionsstarterin und Fachverbänden statt. Dabei las Singh emotionale Briefe betroffener Eltern vor, die an die Senatorin appellieren, die Kürzungen zurückzunehmen." So heißt es in einer von der Petitionsplattform Change.org verbreiteten Presseinformation.
Das Bildungszentrum Gartenstraße der Lebenshilfe Freising hat am 15. September neun Erstklässlerinnen und Erstklässler mit einer bewusst kurzen und ruhigen Feier willkommen geheißen. Die reduzierte Gestaltung ist Teil des pädagogischen Konzepts, um Kindern mit Unterstützungsbedarf den ersten Schultag als positives Erlebnis zu ermöglichen und sie nicht durch ein langes Programm zu überfordern. Gleichzeitig wurde eine Herausforderung deutlich: Von den neun Erstklässler hat derzeit nur ein Kind einen Platz in der heilpädagogischen Tagesstätte für die Betreuung nach dem Unterricht erhalten. Der erste Schultag zeigt damit nicht nur die Bedeutung von Gemeinschaft in der Schule, sondern auch den dringenden Bedarf an verlässlichen Betreuungsangeboten für Familien.
Der Wahl-O-Mat der Bundes- und Landeszentrale für politische Bildung ist nach seiner Selbstdefinition keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot über Wahlen und Politik. Er bietet 38 Thesen an, auf die die Nutzenden mit "stimme zu", "neutral" oder "stimme nicht zu", aber auch mit "These überspringen" reagieren können. Die 18. These lautet: "In Berlin sollen mehr Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt ("Förderschulen") für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung errichtet werden." Diese These führt nach Ansicht des Berliner Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen in die Irre. Durch ihre Formulierung würden die Nutzenden, denen die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen wichtig ist, dahin gelenkt, dieser These die Zustimmung zu erteilen. Dabei enthalte diese These zugleich als Kehrseite die Absage eines vollständigen Erhalts und weiteren Ausbaus der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Behinderung im Wege einer inklusiven Beschulung. Die jedoch sei nach Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention Aufgabe und Pflicht auch des Landes Berlin.
"Nach jahrelangen Verhandlungen hat der EU-Rat am 13. Juli 2026 den überarbeiteten Fluggastrechten zugestimmt. Für Reisende mit Behinderungen bringt dies einige wichtige Fortschritte, doch zentrale Forderungen der Behindertenbewegung bleiben unerfüllt." So heißt es in einem Bericht des österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS. Demnach sollen die aktualisierten Vorschriften 12 Monate und 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft treten.
"'Nichts über uns ohne uns!' heißt es ab 22. Oktober 2026 im Wien Museum. In der Ausstellung 'Down-Syndrom – Über uns, mit uns' kommen Betroffene selbst zu Wort und erzählen ihre eigenen Geschichten. Menschen mit Down-Syndrom geben persönliche Einblicke in ihren Alltag, ihre Schul- und Arbeitswelten, ihre Freundschaften, Hobbys und Träume." Darauf hat der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS aufmerksam gemacht.