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Am 20. September wählt Berlin. Für die Lebenshilfe Berlin ist klar: Berlin muss eine Stadt für alle sein. Deshalb begleitet der Verband die Wahl mit einer Kampagne für eine inklusive Stadtgesellschaft. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres rückt ein weiteres drängendes Thema in den Fokus: Noch immer werden viele Kinder und Jugendliche in Berlin gar nicht oder nur verkürzt beschult. Das darf nicht sein. Das Recht auf Bildung gilt für alle. Deshalb fordern wir: Kein Kind in Berlin darf ohne Beschulung bleiben! Auch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz beschäftigt die Mitglieder der Lebenshilfe. Sollte es in der vorliegenden Form umgesetzt werden, drohen erhebliche Einschnitte für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien. Warum wir die Pläne kritisch sehen und was jetzt wichtig ist, lesen Sie weiter unten. Viele weitere Informationen zu den Standpunkten zur Wahl in Berlin sowie hilfreiche Unterlagen zur Wahl gibt es auf dieser Internetseite.
Für die Wahlperiode 2026 bis 2031 sucht das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf engagierte Bürgerinnen und Bürger für den Beirat für Menschen mit Behinderungen. Interessierte können sich 31. Oktober 2026 bewerben. Als Mitglied im Beirat werden Bürgerinnen und Bürger zur zentralen Stimme für Menschen mit Behinderungen und beraten das Bezirksamt sowie die Bezirksverordnetenversammlung direkt bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen. Der Aufruf richtet sich ausdrücklich an alle: Menschen, die selbst eine Behinderung haben, ihre Angehörigen und Begleitpersonen, aber auch an Fachkräfte oder Ehrenamtliche aus der Selbsthilfe und sozialen Teilhabe. Ziel ist es, ein Gremium zu bilden, das die gesamte Bandbreite an Erfahrungen im Bezirk widerspiegelt und so eine umfassende Interessenvertretung ermöglicht, wie es in einer Presseinformation des Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf heißt.
260812_Nachgefragt_OBKandidaten_Hannover Foto: h1 Hannover - Christian Draheim
Hannover (kobinet)
In Niedersachsen finden am 13. September 2026 Kommunalwahlen statt. Gewählt wird unter anderem der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Beeinflusst durch die radikalen Sparmaßnahmen der Bundesregierung – insbesondere in der Sozialpolitik – rückt das Thema Inklusion bei dieser Wahl besonders in den Fokus. Um herauszufinden, wie die Spitzenkandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Hannover sowie die Spitzenkandidat*innen zur Wahl des bzw. der Regionspräsident*in sich in Sachen Inklusion positionieren, hatte der Arbeitskreis Inklusion vom Verein Janun Hannover zu einem Inklusionstalk in die Sendung "Nachgefragt" bei h1-Fernsehen eingeladen. Nun wurden die auf h1 ausgestrahlten Sendungen auf YouTube eingestellt, wie deren Moderator Christian Draheim den kobinet-nachrichten mitteilte.
Rüdesheim erhält eine neue, barrierefreie Bahnstation in zentralerer Lage. Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori hat sich am Mittwoch vor Ort über den Stand der Bauarbeiten informiert. In Höhe des Hafenparks entstehen derzeit zwei jeweils 210 Meter lange Bahnsteige. Die neue Station, deren Planung ursprünglich vom Land initiiert worden war, soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 in Betrieb gehen. "Ein attraktiver öffentlicher Verkehr beginnt mit einem guten Zugang zur Bahn. Die neue Station bringt den Zug näher an die Menschen, schafft Barrierefreiheit und verbessert die Verknüpfung mit Bus, Fahrrad und Auto. Das ist für die Menschen in Rüdesheim im Alltag eine deutliche Verbesserung und mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029 eine wichtige Investition in die Zukunft der gesamten Region", sagte Mansoori.
Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern in gelbem oder roten Dress laufen vorbei oder passieren mit Rollstuhl Foto: Kevin Voigt / DBS
FRECHEN (kobinet)
Die Initiative des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) geht vom 19. bis zum 26. September in die vierte Runde und möchte auf die vielfältigen Sportangebote für Menschen mit Behinderung aufmerksam machen sowie für neue Angebote werben. Mehr als 360 Angebote werden dieses Jahr Teil der SportWoche für Alle sein. Sportarten ausprobieren, eigene Stärken entdecken und diese gemeinsam im Sportverein weiterentwickeln – genau dafür steht die SportWoche für Alle. Die SportWoche für Alle zeigt die vielfältigen Möglichkeiten im gemeinsamen Sport für Menschen mit und ohne Behinderung auf. Zusammen mit seinen starken Partnern, der Stiftung Allianz für Kinder und McDonald's, macht der DBS auf die vielfältigen Sportangebote für Menschen mit Behinderung aufmerksam und wirbt gleichzeitig für neue. Wer die passende Aktion in der Nähe sucht, findet im Internet eine ausführliche Übersicht über alle Termine und Events.
"Eine medizinische Rehabilitation kann nur dann ihr Ziel erreichen, wenn sie in einer geeigneten Klinik stattfindet. Die Wahl der entsprechenden Klinik muss daher zur Erkrankung und zu den Bedürfnissen der Betroffenen passen." Darauf weist der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel in einem Facebook-Post hin und berichtet über einen aktuellen Fall aus der Schlichtungsstelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG): "Ein sehbehinderter Mann mit psychischer Erkrankung wandte sich an die Schlichtungsstelle BGG, nachdem ihm für seine bewilligte Rehabilitation eine Klinik für Alterserkrankungen (mit geriatrischem Schwerpunkt) zugewiesen worden war. Diese hielt er für seine Erkrankung für ungeeignet. Sein Widerspruch wurde zunächst mit der Begründung abgelehnt, dass die von ihm gewünschte spezialisierte Klinik eine zu lange Wartezeit habe. Im Schlichtungsverfahren wurde der Fall erneut geprüft. So konnte erreicht werden, dass der Antragsteller zeitnah eine Rehabilitation in einer auf seine Erkrankung spezialisierten und barrierefreien Klinik antreten konnte."