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Wie gelingt jungen Menschen ein guter Übergang von der Schule in den Beruf? Und was braucht es, damit dieser Übergang auch für junge Menschen mit Behinderung selbstverständlich und erfolgreich verläuft?Diese Fragen möchte die Aktion Mensch gemeinsam mitExpert*innenaus Praxis, Forschung, Bildung, Unternehmen, Verbänden und Selbstvertretung diskutierenund gemeinsam an Lösungen arbeiten.Dazu lädt diese zumBarcamp mit dem Titel "Inklusion: Wege von derSchulein denBeruf" am 13. Oktober 2026 von10:00 –17:00 Uhrin die Geschäftsstelle der Aktion Mensch in der Heinemannstraße 36 in 53175 Bonnein.
In einem Urteil von Juni 2026 hat das Bundessozialgericht (BSG) festgestellt, dass im Schwerbehindertenrecht ein Anspruch auf die Feststellung der gesundheitlichen Voraussetzungen für das Merkzeichen G (erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr) bei starker Adipositas und weiteren Erkrankungen bestehen kann. Darauf macht Henry Spradau in seinem Bericht für die kobinet-nachrichten über die Entscheidung aufmerksam.
Rotes Fragezeichen auf einer Hand links, grünes Ausrufezeichen auf einer Hand rechts Foto: Pixabay/geralt
Hannover (kobinet)
In Niedersachsen finden am 13. September 2026 Kommunalwahlen statt. In der Landeshauptstadt Hannover wird unter anderem ein neuer Oberbürgermeister gewählt und die Region Hannover erhält einen neuen Regionspräsidenten oder eine neue Regionspräsidentin. Der Arbeitskreis Inklusion des Verein Janun Hannover hat deshalb die Kandidat*innen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD in die Talkrunde "Nachgefragt" eingeladen. Wer eine oder mehrere Fragen an die Kommunalpolitiker*innen hat, kann diese entweder in Form eines kurzen Videos oder in Schriftform bis zum 25. Juli 2026 an inklusionimkopf@gmail.com senden, wie der Moderator der Sendung, Christian Draheim, den kobinet-nachrichten mitteilte.
Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben Foto: Pixabay/2247188
Berlin (kobinet)
Viele behinderte Menschen spüren täglich den Druck der Anpassung und erleben Ausgrenzung, vor allem wenn sie nicht dem Maßstab der sogenannten Normalität entsprechen. Damit haben sie viele Parallelen mit Menschen, die Gewichtsdiskriminierung erfahren, gemeinsam, wenn sie nicht sogar selbst von Gewichtsdiskriminierung betroffen sind. Mit der Abnehmspritze hat sich dieser Druck verschärft, wie eine aktuelle Diskussion zeigt. "Abnehmspritzen wie Ozempic, Mounjaro & Co. boomen und versprechen einen schnellen Gewichtsverlust. Doch was bedeutet das für die Body-Positivity-Bewegung? Content Creatorin Alina Friedrichs hat mit der Spritze abgenommen und teilt ihre Erfahrungen auf Social Media. Natalie Rosenke, politische Aktivistin bei der 'Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung', sieht diese Entwicklung kritisch", heißt es in der Ankündigung der ZDF-Sendung UNBUBBLE, die am 15. Juli ausgestrahlt wurde.
Auch dann nicht, wenn der CDU-Parteikollege Jens Spahn und dessen Ehemann die Käufer sind und ihren Kindskauf öffentlich gebilligt und beglückwünscht sehen möchten. Segen für einen Tabubruch und Applaus für einen Rechtsverstoß.
Logo Liga Selbstvertretung Foto: Liga Selbstvertretung
Berlin (kobinet)
Im September 2026 finden in vier Bundesländern wichtige Wahlen statt, die erheblichen Einfluss auf die Zukunft unserer Demokratie und die Weiterentwicklung in Sachen Inklusion haben. Die LIGA Selbstvertretung, ein bundesweiter Zusammenschluss von Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen, ruft daher sieben Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Einzelpersonen und Verbände auf: "Werbt dafür, dass möglichst viele Menschen ihr Wahlrecht nutzen und Parteien wählen, die für eine inklusive Gesellschaft eintreten."