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Landkarte Lage Niedersachsen in Deutschland Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
Hannover (kobinet)
Zwischen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und den am 20. September 2026 anstehenden Wahlen der Landesparlamente in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin lieferte die Kommunalwahl in Niedersachsen vom 13. September einen weiteren wichtigen Stimmungstest. Und auch hier legte die AfD nach einer auf tagesschau.de veröffentlichten Hochrechnung zu, während die anderen Parteien, bis auf die LINKEN, Federn ließen. Der Hochrechnung zufolge kam die CDU mit -4,0 Prozent auf 27,7 Prozent der Stimmen. Die SPD verlor 5,5 Prozent und landete bei 24,5 Prozent, gefolgt von der AfD, die mit einem Zuwachs von 11,9 Prozent auf 16,5 Prozent kam. Die Grünen erzielten bei einem Minus von 2,3 Prozent der Stimmen 13,6 Prozent. Die LINKE erzielte einen Zuwachs von 3,1 Prozent und erreichte 5,0 Prozent, während die FDP 2,9 Prozent einbüßte und 3,6 Prozent der Wählerstimmen bekam.
Die steigende Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen hat die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen zum Anlass für eine Frage im Bundestag an die Bundesregierung genutzt. Mit der Antwort und dem Handeln der Bundesreigerung ist die Grünen-Abgeordnete nicht zufrieden, wie ihr Statement zur Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese, zeigt. Corinna Rüffer erklärte: "Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit einer Schwerbehinderung ist etwa dreimal so stark gestiegen wie die allgemeine Arbeitslosenzahl. Das macht doch deutlich, dass - wenn der Arbeitsmarkt stottert - als erstes die Menschen mit Schwerbehinderung gefeuert werden. Die Antwort der Bundesregierung und ihr Verweis auf den besonderen Kündigungsschutz bei Schwerbehinderung nimmt dies schlicht nicht zur Kenntnis. Bei diesem Grad an Realitätsverweigerung braucht man natürlich auch nicht politisch tätig zu werden, aber die betroffenen Menschen kann das nur kopfschüttelnd zurücklassen."
260915_Demo_Hamburg_WfR Foto: Werkstatträte Deutschland
Hamburg (kobinet)
"Es war einmal ein Land, in dem alle gut bezahlt werden. Bei uns ist das ein Märchen. Ein besseres Entgelt und ein inklusiver Arbeitsmarkt: versprochen von drei Bundesregierungen, geliefert von keiner. Dafür gehen wir auf die Straße. Und gegen die geplanten Kürzungen in der Eingliederungshilfe. Dienstag, 15. September, 10 bis 13 Uhr, Rathausmarkt Hamburg. Kommt dazu und teilt diesen Aufruf. #wirverdienenmehr", so heißt es in einem Facebook-Post von Werkstatträte Deutschland zur Ankündigung der Demonstration am 15. September 2026 in Hamburg.
"Die Sportfreunde Blau-Gelb Blista Marburg sind deutscher Meister im Blindenfußball 2026." Darauf hat die DFB Stiftung Sepp Herberger aufmerksam gemacht. Durch einen 3:0-Erfolg gegen den MTV Stuttgart beim Finalspieltag der Blindenfußball-Bundesliga auf dem Kennedyplatz in Essen haben sich die Marburger die Meisterschaft gesichert. Der Finalspieltag fand in diesem Jahr vor einer besonderen Kulisse im Rahmen der Fußball-Inklusionstage der DFB-Stiftung Sepp Herberger statt, heißt es in dem Bericht, auf den Rudi Ullrich die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.
Zum Entschluss des Bundesgesundheitsministers Carsten Linnemann, eine Pflegekommission einzurichten, hat sich die Präsidentin des Sozialverband VdK, Verena Bentele, zu Wort gemeldet: "Wieder soll eine Kommission richten, was die Politik allein nicht klären kann. Nichts gegen Kommissionen, aber nur, wenn neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch Verbandsvertreterinnen und -vertreter mit am Tisch sitzen. Die bisherigen Reformvorschläge in den Bereichen Gesundheits- und Rentenpolitik haben für erhebliche Verunsicherungen in der Bevölkerung gesorgt. Das darf im sensiblen und fragilen Bereich der Pflegepolitik nicht noch einmal passieren. Nach Jahren kurzlebiger Reformen und kleinteiliger Nachbesserungen braucht es endlich eine tragfähige und langfristige Lösung."