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Kobinet Nachrichten

Lebenshilfe warnt vor AfD-Zuwachs und fordert inklusive Gesellschaft 21 Sep 2026 08:19:33

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Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

BERLIN (kobinet)

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe zeigt sich besorgt über die deutlichen Stimmenzuwächse der AfD bei den Wahlen im September 2026. Ein zunehmender politischer Einfluss der Partei könnte nach Einschätzung des Verbands die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihren Familien beeinträchtigen. Der Verband appelliert daher an alle demokratischen Kräfte, sich klar zu Rechtsstaatlichkeit, Vielfalt und einer inklusiven Gesellschaft zu bekennen. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a. D., erklärt: "Die Politik der AfD steht für Ausgrenzung. Dem stellen wir ein klares Verständnis von Demokratie und Zusammenhalt entgegen: Jeder Mensch hat das Recht, selbstverständlich dazuzugehören und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Alle Menschen mit Unterstützungsbedarf und ihre Familien gehören in die Mitte unserer Gesellschaft – im Kindergarten, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen und Nachbarschaft. Sie können sich auf die Lebenshilfe verlassen. Wir stehen für Menschlichkeit und Vielfalt. Wir werden uns weiter für umfassende Teilhabe einsetzen." Mehr zur Haltung der Lebenshilfe gegenüber Ausgrenzung, Diskriminierung und Rechtsextremismus ist auf der Website des Verbands nachzulesen.

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Dialogforum Partizipation vor Ort: Teilhaben. Aushandeln. Verantwortung teilen in Dresden 21 Sep 2026 05:05:52

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Foto: Aktion Mensch e. V.

Dresden (kobinet)

"Dialogforum 'Partizipation vor Ort: Teilhaben. Aushandeln. Verantwortung teilen'", so lautet der Titel einer Veranstaltung zu der die Aktion Mensch im Rahmen ihrer Initiative Inklusion im Sozialraum für heute, den 21. September 2026, nach Dresden eingeladen hat und an der ca. 120 Menschen teilnehmen. "Echte Partizipation entsteht nicht von selbst — sie braucht Verständigung, Verantwortung und Menschen, die sie gemeinsam gestalten. Partizipation ist mehr als ein einzelnes Beteiligungsformat: Sie ist eine Voraussetzung für inklusive Sozialräume und zugleich mit hohen Erwartungen, unterschiedlichen Interessen und strukturellen Herausforderungen verbunden. Das Dialogforum bringt Führungs- und Fachkräfte, Selbstvertreter*innen aus kommunalen Strukturen sowie Gestalter*innen von Inklusion im Sozialraum zusammen. Es eröffnet fachliche Orientierung, macht Spannungsfelder partizipativer Praxis sichtbar und lädt ein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach wirksamer Teilhabe, nach der Gestaltung von Aushandlungsprozessen, nach Verantwortung, Entscheidung und Umsetzung — und nach dem Potenzial von Partizipation für gesellschaftliche Transformation und demokratischen Zusammenhalt", heißt es u.a. in der Ankündigung der Veranstaltung.

Link zu weiteren Informationen zur Inklusion im Sozialraum der Aktion Mensch

Link zur Ankündigung der Veranstaltung durch die Stadt Dresden

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Herren verpassen Medaille bei Rollstuhlbasketball-WM 21 Sep 2026 05:00:52

Zwei Rollstuhlbasketballer, davon einer im weißen Trikot mit dem Ball in der Hand, beim Spiel
Nico Dreimueller beim Rollstuhlbasketball
Foto: Steffie Wunderl

FRECHEN (kobinet)

Im Bronzefinale der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaften in Ottawa (Kanada) unterlagen die deutschen Herren Großbritannien mit 56:67 (18:23, 29:45, 41:53). Platz vier ist trotz der verpassten Medaille das beste Abschneiden eines deutschen Herrenteams seit den ersten Weltmeisterschaften 1973 in Brüssel. Die deutschen Damen beenden die WM nach einem Sieg im abschließenden Spiel gegen Japan auf dem siebten Platz.

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Leitlinien zur Prävention von Gewalt veröffentlicht: Menschen mit Behinderungen müssen sich sicher fühlen können 21 Sep 2026 03:40:51

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Bätzing_Lichtenthäler_Sabine_2026
Foto: MASFFJ Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet)

Menschen mit Behinderungen sind überdurchschnittlich häufig von Gewalt betroffen. Gleichzeitig fehlen in Angeboten der Eingliederungshilfe vielfach noch nachhaltige Gewaltschutzstrukturen. Um die Prävention von Gewalt zu stärken, hat das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend Rheinland-Pfalz unter Beauftragung des Institutes für empirische Soziologie (IfeS) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Leitlinien zur Prävention von Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen erarbeitet. Diese sind nun veröffentlicht. "Menschen in unserer Gesellschaft sollen sich sicher fühlen können. Dies gilt in besonderem Maß für diejenigen, die in ihrem Alltag auf die Unterstützung durch andere Menschen angewiesen sind", sagte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

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Was machen Verfahrenslots*innen in Hamburg? Jahresbericht 2025 veröffentlicht 21 Sep 2026 03:10:51

Hamburger Rathaus
Hamburger Rathaus
Foto: www.hamburg.de

Hamburg (kobinet)

Am 10. Juni 2021 ist das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) in Kraft getreten. Es stellt verbindliche Weichen für die Zusammenführung der Zuständigkeit der Leistungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe im SGB VIII. Für die Umsetzung dieses Prozesses sieht das KJSG einen Gesamtzeitraum von knapp sieben Jahren bis zum 01.01.2028 und drei grundsätzliche Stufen vor. Mit der zweiten Stufe des KJSG, die am 01.01.2024 in Kraft trat, wurde mit den Verfahrenslotsen nach § 10b SGB VIII ein neues Angebot für junge Menschen und deren Familien eingeführt. Was die Verfahrenslotsen genau machen, das ergibt sich u.a. aus dem Jahresbericht zur Tätigkeit der Hamburger Verfahrenslotsen im Jahr 2025. So erreichten im Berichtszeitraum 2025 die Verfahrenslotsinnen insgesamt 771 Anliegen, die sich unterschiedlich über die Bezirke verteilen.

Link zum Hamburger Jahresbericht für das Jahr 2025

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Was uns bewegt – Behinderte Frauen zwischen Alltag, Politik und Selbstvertretung 21 Sep 2026 02:40:50

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet)

"Was uns bewegt – Behinderte Frauen zwischen Alltag, Politik und Selbstvertretung", so lautet der Titel einer Veranstaltung, die am 30. September 2026 um 19:00 Uhr im freiRaum des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) stattfindet. "Die Bewegung behinderter Frauen gibt es in Deutschland nunmehr seit 45 Jahren. Viele Themen wie Gewalt gegen behinderte Frauen, (Zwangs-)Sterilisationen, Leben mit eigenen Kindern, der barrierefreie Zugang zur Gynäkologin oder zu Anlaufstellen für Frauen, beschäftigen uns bis heute – Einiges können wir feiern, aber vieles muss noch erreicht werden. Welche Themen bewegen behinderte Frauen und Mädchen heute? Wie können wir uns (vor Ort) einbringen, damit unsere Interessen gut vertreten werden? Martina Puschke und Beatrice Gómez Barroso von der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. geben einen Einblick in aktuelle politische Entwicklungen und schildern, was sie derzeit bewegt. Mit ihren Erfahrungen als 'alte Häsin' und jüngere Aktive freuen sie sich über einen Austausch mit den Teilnehmer*innen des Abends und auf viele Ideen, wie und wo jede selbst aktiv werden kann", heißt es u.a. in der Ankündigung der Veranstaltung des fab-Projekts 'Aktiv Teilhabe gestalten', das von der Aktion Mensch gefördert wird.

Link zu weiteren Infos und anderen Veranstaltungen des fab in Kassel

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