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Ein Los für das gute Gewissen Foto: Ralph Milewski BERLIN (kobinet) Eine aktuelle bundesweite Online-Befragung der Aktion Mensch zu den Wünschen und Erwartungen von Menschen mit Behinderung für 2026 zeigt, dass viele der Befragten mit Unsicherheit auf das neue Jahr blicken. Zwar geben 61 Prozent an, mit ihrem derzeitigen Leben zufrieden zu sein, gleichzeitig blicken jedoch nur 37 Prozent der Befragten optimistisch auf das aktuelle Jahr. Die Mehrheit äußert Sorgen oder Unsicherheiten – vor allem in Bezug auf die Themen Gesundheit, Pflege und soziale Sicherheit. Die Umfrage-Ergebnisse unterstreichen den politischen Handlungsbedarf, um Teilhabe und soziale Sicherheit zu gewährleisten.
Deutschlandradio Kultur Foto: Deutschlandradio Kultur Leipzig (kobinet) In der Sendung Fazit des deutschlandradio kultur wurde das Angebot und die Hintergründe des Deutschen Zentrum für barrierefreies Lesen vorgestellt. Darauf hat Sabine Lohner, die eine WhatsApp-Gruppe mit dem Titel "Bücherwurm" betreibt, in der regelmäßig Tipps für Hörbücher ausgetauscht werden. Hauptbestandteil des Zentrum für barrierefreies Lesen ist die Bereitstellung von Hörbüchern nicht nur für blinde und sehbehinderte Menschen, sondern mittlerweile auch für Menschen mit anderen Behinderungen, die Probleme beim Lesen haben.
Abgeordnetenhaus Berlin Foto: Peter Thieme Berlin (kobinet) Die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege hat auf die schriftliche Anfrage der Abgeordneten Catrin Wahlen (GRÜNE) vom 4. Dezember 2025 zum Thema "Triage-Regelungen des Infektionsschutzgesetzes für verfassungswidrig erklärt: Was plant der Berliner Senat?" geantwortet. Mittlerweile wurde diese auch ins Internet eingestellt. "Aus dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zieht der Senat die Schlussfolgerung, dass die Gesetzgebungskompetenz bei den Ländern liegt, und gemeinsam mit den übrigen Bundesländern möglichst einheitliche Regelungen für zukünftige Triage-Entscheidungen zu entwickeln sind", heißt es u.a.
Symbol Fragezeichen mit Schatten Foto: ht Hannover (kobinet) Noch immer ist politische Teilhabe für Menschen mit Behinderungen keine Selbstverständlichkeit in Deutschland. In der aktuellen Folge "Nachgefragt - Wie erreichen wir mehr politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen?" des h1 - Fernsehen aus Hannover diskutierte Moderator Christian Draheim mit Betroffenen über die Ursachen, aber auch darüber, was für eine gleichberechtigte Teilhabe erforderlich ist. Zudem berichtet Juliane Harms vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) über das Projekt "Empowerment zur Selbstvertretung", dass die politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen fördern soll. Mandy Müller vom Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab), Birger Höhn, Aktivist, Autor und Speaker, Lisa Beannitz, Studentin der Rechtswissenschaften und Lukas Hernicht, Botschafter für unterstützte Kommunikation, haben am Projekt teilgenommen und berichteten in der Sendung über ihre Erfahrungen. Die knapp einstündige Sendung wurde nun auf YouTube eingestellt.
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel Bremen (kobinet) "Menschenrechte in der Krise. Wie inklusiv ist die Klimapolitik in Bremen?" So lautet der Titel einer Veranstaltung, die am 20. Januar 2026 um 17.00 Uhr im Forum K in Bremen stattfindet und auf die das Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen aufmerksam macht. "Klimaschutz und Inklusion müssen von Anfang an zusammen gestaltet werden. Es ist Zeit, dass die Lebenswirklichkeit von behinderten Menschen gleichwertiger Bestandteil der Klimadebatte wird. Hierzu haben wir in Kooperation mit der KlimaWerkStadt Bremen Andrea Schöne als Gastrednerin eingeladen. Sie ist freie Journalistin, Moderatorin, Autorin und politische Bildnerin und spricht aus Erfahrung und ihren Recherchen über die Barrieren, die sie selbst erlebt hat, und darüber, wie eine inklusive Klimapolitik aussehen kann", heißt es in der Veranstaltungsankündigung.
Sören Pellmann - 2021-NEU Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag BERLIN (kobinet) Trotz wiederholter Abfragen in den vergangenen Jahren und zahlreicher Ankündigungen des Bundes bleibt das Tempo beim barrierefreien Umbau deutlich zu niedrig. Wenn die Deutsche Bahn weiterhin nur etwa 150 Bahnsteige pro Jahr barrierefrei umbaut, wird es noch Jahrzehnte dauern, bis echte Barrierefreiheit erreicht ist. Allein um die fehlenden Bahnsteighöhen auszugleichen - bundesweit fehlen noch 28 Prozent - wären bei diesem Tempo fast 20 Jahre nötig. Die UN-Behindertenrechtskonvention gilt in Deutschland seit 2009. Sören Pellmann, der Fraktionsvorsitzende der Bundestagspartei Partei DIE LINKE stellt in diesem Zusammenhang fest: "Dass wir zu Beginn des Jahres 2025 noch immer keine flächendeckende Barrierefreiheit erreicht haben, ist ein Armutszeugnis. Während Kommunen verpflichtet wurden, den Nahverkehr bis 2022 barrierefrei zu gestalten, bleibt der Bund beim Schienenverkehr deutlich hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück".