Bundesverband
Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen e.V.


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Kobinet Nachrichten

Arbeit für Vollzeit aber Geld nur für Ehrenamt 14 Feb 2026 08:35:29

Eine Front bunter mehrgeschossiger Häuser dahinter zwei Kirchtürme
Markt der Lutherstadt Wittenberg mit Stadtkirche
Foto: H. Smikac

MAGDEBURG (kobinet) Bis vor kurzem war Barbara Kaiser Behindertenbeauftrage der Lutherstadt Wittenberg. Sie hat, wie sie in einem Bericht der mdr-Sendung "Sachsen Anhalt heute" erklärt. diesen Job geliebt. Aber nun hat sie ihn hingeworfen. Der Grund dafür: Eigentlich hätte sie als Behindertenbeauftragte Arbeit für einen Vollzeitjob, Geld gibt es jedoch, entsprechend dem Landesgleichstellungsgesetz von Sachsen-Anhalt, nur für ein Ehrenamt.  Der ganze mdr-Bericht ist unter diesem Link anzusehen.

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Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes: Halbe Schritte reichen nicht 14 Feb 2026 05:05:02

Dennis Sonne am Rednerpult im Landtag von NRW
Dennis Sonne am Rednerpult im Landtag von NRW
Foto: Dennis Sonne

Berlin / Düsseldorf (kobinet) Der am 11. Februar 2026 vorgestellte Entwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) stößt nicht nur auf Bundesebene auf deutliche Kritik. Der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Dennis Sonne (Bündnis 90/Die Grünen) bezeichnete die Pläne als "nicht ausreichend, um echte Gleichstellung im Alltag herzustellen". Zwar enthalte der Entwurf Verbesserungen für Bundesbehörden, doch bleibe er bei der entscheidenden Frage verbindlicher Verpflichtungen für die Privatwirtschaft hinter den Erwartungen zurück.

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Paritätischer: Vorgeschlagene Reform verschlechtert Situation behinderter Menschen 14 Feb 2026 05:00:01

Logo des Gesamtverband des Paritätischen
Logo des Gesamtverband des Paritätischen
Foto: Paritätischer Gesamtverband

Berlin (kobinet) Aus Anlass des Kabinettsbeschlusses zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes vom 11. Februar 2026 hat sich auch Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, wie folgt geäußert: "Dass die Bundesregierung nun endlich einen Gesetzentwurf zur Steigerung der Barrierefreiheit auch bei privaten Unternehmen vorlegt, ist ein längst überfälliger Schritt. Barrierefreier Zugang ins Kino, ins Hotel, in die Apotheke: Deutschland ist hier im internationalen Vergleich sehr schlecht aufgestellt. Gleichzeitig steigt in unserer alternden Gesellschaft die Zahl derjenigen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind. Bereits jetzt leben etwa 16 Prozent der Bevölkerung mit einer Behinderung. Doch der Entwurf bleibt weit hinter dem zurück, was nötig wäre."

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iXNet im Gespräch mit Christina Marx von der Aktion Mensch zur Inklusion 14 Feb 2026 04:10:04

Logo: iXNET
Logo: iXNET
Foto: iXNET

Berlin/Bonn (kobinet) In der aktuellen Folge des iXNet-Podcasts spricht Andreas Brüning mit Christina Marx, Sprecherin und Mitglied der Geschäftsleitung der Aktion Mensch, über Inklusion als gesellschaftliche Daueraufgabe. "Marx macht deutlich: Die zentralen Sorgen von Menschen mit Behinderung ähneln denen vieler anderer – Gesundheit, Wohnen und Arbeit. Doch Barrierefreiheit entscheidet darüber, ob Teilhabe gelingt oder verwehrt bleibt. Besonders kritisch blickt sie auf den Arbeitsmarkt. Trotz Fachkräftemangels sind tausende schwerbehinderte Akademikerinnen und Akademiker arbeitslos – nicht aus Mangel an Qualifikation, sondern wegen Vorbehalten und struktureller Hürden. Marx wirbt für mehr Offenheit, flexible Arbeitsmodelle und den Mut, Begegnungen zu ermöglichen", heißt es u.a. in der Ankündigung des Podcast.

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FocusCP rehaKIND 2026 hat alle Erwartungen übertroffen 13 Feb 2026 07:40:01

Menschen mit Rollstuhl und Verbänden  bei   Beratugnsgesprächen
Rehabilitation hilft
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

DORTMUND (kobinet) Vom 4. bis 6. Februar 2026 wurde Dortmund zum bundesweiten Treffpunkt für eine neue Kultur der Kindermedizin: Der Kongress FocusCP rehaKIND brachte in der Messe Dortmund bereits zum dritten Mal alle Akteurinnen und Akteure zusammen, die an der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen beteiligt sind – und vor allem jene, um  die es geht: die Familien selbst. Drei Tage lang wurde diskutiert, gelernt, ausprobiert, zugehört und gemeinsam weitergedacht.

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Kniefall vor der Wirtschaft: Diskriminierer statt Diskriminierte werden geschützt 13 Feb 2026 07:25:37

Logo der taz
Logo der taz
Foto: taz

Berlin (kobinet) "Viele behinderte Menschen können es nicht mehr hören, wenn Ver­tre­te­r*in­nen der Politik oder Verwaltung schwadronieren, wie wichtig der Abbau der Barrieren in den Köpfen ist. Spätestens seit dem Beschluss des Gesetzentwurfs zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) Anfang der Woche ist klar, wo die größten Barrieren in den Köpfen bestehen. Und vor allem, dass umfassende Barrierefreiheit derzeit von der Bundesregierung nicht gewollt ist." So fasst der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Ottmar Miles-Paul seine Meinung zum Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) in einem Gastkommentar in der taz zusammen und betont: "Der Gesetzentwurf zur Änderung des BGG schützt Diskriminierer und nicht Diskriminierte. Dazu werden Unternehmen auch noch aus der Pflicht zur Barrierefreiheit entlassen."

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