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Logo der Lebenshilfe Foto: Lebenshilfe BERLIN (kobinet) Seitdem eine interne Streichliste aus dem Kanzleramt bekannt geworden ist, verunsichert die Diskussion um mögliche Kürzungen der Eingliederungshilfe die Menschen mit Behinderung in ganz Deutschland. Vom Alltag in der eigenen Wohnung bis zur Schulbegleitung der Kinder – für viele Menschen mit Behinderung geht es um nicht weniger als die Frage, ob sie in Zukunft ihr selbstbestimmtes Leben weiterführen können. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert die Bundesregierung mit Bundeskanzler Friedrich Merz an der Spitze dazu auf, sich klar zur uneingeschränkten Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu bekennen, die inklusive Gesellschaft nicht zu spalten und keine Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe vorzunehmen. Bereits rund 100.000 Menschen haben sich einer entsprechenden Bundestags-Petition angeschlossen und können das weiterhin tun. Vor Abschluss der Zeichnungsfrist nach dem 25. Mai 2026 lädt die Bundesvereinigung Lebenshilfe zu einem digitalen Mediengespräch ein, um ihre Forderungen an die Bundesregierung vorzustellen. Interessenten können sich dazu per E-Mail anmelden.
Bastian Krösche kann nicht mehr nach Mallorca fliegen Foto: Mallorca für Alle PALMA (kobinet) Mallorca ist eine Insel – und für viele Menschen daher nur per Flugzeug erreichbar. Genau das wird für zahlreiche Nutzer moderner Elektrorollstühle jedoch zunehmend zum Problem. Der Nürnberger Medienunternehmer und Rollstuhlfahrer Bastian Krösche, der ebenso Initiator des Projekts "Mallorca für Alle" ist, das sich für barrierefreies Reisen auf und nach Mallorca einsetzt, wird deshalb am Dienstag an der Hauptversammlung der Lufthansa Group in Frankfurt teilnehmen – nicht nur als Betroffener, sondern auch als Aktionär des Unternehmens. Hintergrund sind interne Sicherheitsrichtlinien der Lufthansa Group, durch die seit Herbst 2025 viele moderne Elektrorollstühle mit fest verbauten Lithium-Akkus faktisch von der Beförderung ausgeschlossen werden. Betroffen sind insbesondere leistungsstarke Elektrorollstühle, wie sie von vielen Menschen mit schweren körperlichen Einschränkungen genutzt werden.
SOD Logo Saarland 2026 Foto: SOD Saarland SAARBRÜCKEN (kobinet) Mit der Sparkassen-Finanzgruppe gewinnt Special Olympics Deutschland (SOD) eine starke und engagierte Partnerin für die Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026. Als Premium Partner unterstützt sie das größte inklusive Multisport-Event Deutschlands. Mit diesem Engagement leistet die Sparkassen-Finanzgruppe einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Durchführung der Spiele und macht Inklusion konkret erlebbar. Neben dem finanziellen Engagement helfen auch viele Mitarbeitende als Volunteers bei Sportarten wie zum Beispiel Schwimmen oder Tennis. "Diese Partnerschaft hat Strahlkraft weit über den Sport hinaus. Die Sparkassen-Finanzgruppe zeigt, wie Inklusion konkret gelebt werden kann – sichtbar, verbindend und mitten in der Gesellschaft. Gemeinsam schaffen wir Aufmerksamkeit für die Stärken von Menschen mit geistiger Behinderung", sagt Christiane Krajewski, Präsidentin von Special Olympics Deutschland.
Flagge Bundesland Sachsen-Anhalt Foto: gemeinfrei MAGDEBURG (kobinet) Am 6. September 2026 wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Mit dem Ausgang dieser Wahlen könnte sich in diesem Bundesland sehr vieles verändern. Wir haben uns in der kobinet-Redaktion einmal die aktuellen Umfragen sowie die Wahlprogramme jener Parteien unter dem Stichwort "Inklusion" angesehen, welche dann im neuen Magdeburger Landtag vertreten sein könnten. Nach den Wahlumfragen vom 7. Mai 2026 könnte die "Alternative für Deutschland - AfD" 41 Prozent der Stimmen der Wählerinnen und Wähler erreichen. Das wären rund 20 Prozent mehr als zu den Wahlen im Jahr 2021. Mit 26 Prozent der Wählerstimmen könnte die CDU Sachsen-Anhalt den zweitgrößten Teil der Wählerstimmen bekommen und somit rund zehn Prozent der Wählerstimmen gegenüber dem Wahlergebnis von 2021 verlieren. Die Partei "DIE LINKE" und die SPD liegen nach aktueller Umfrage auf dem Niveau von 2021. Bei der aktuellen Wahlumfrage mit Blick auf die Wahlen im September 2026 haben sich zwölf Prozent der Wählerinnen und Wähler für DIE LINKE entschieden und sieben Prozent für die SPD. Weitere Parteien wären nach aktueller Wahlumfrage nicht mehr im Landtag von Sachsen-Anhalt vertreten.
Budget, Geldscheine Foto: Irina Tischer Kassel (kobinet) Die Diskussion über die Entlohnung in Werkstätten für behinderte Menschen ist spätestens nach der am 8. Mai 2026 ausgestrahlten Sendung des ZDF Magazin Royale mit Jan Böhmermann zur Ausbeutung behinderter Menschen in Werkstätten und zum Mindestlohn neu aufgeflammt. Wenig ist bisher über die Dynamik und den wirtschaftlichen Ertrag von ausgelagerten Arbeitsplätzen der Werkstätten für behinderte Menschen bekannt. Die behinderten Beschäftigten arbeiten hier zwar bei regulären Arbeitgebern, erhalten aber weiterhin nur das Werkstattentgelt und sind dort organisatorisch angebunden - und dies oft über viele Jahre hinweg. Die Agentur und der Verlag 53 Grad hat hierzu nun Informationen und einige Zahlen veröffentlicht. Zahlen der Elbe-Werkstätten aus dem Jahr 2022, wonach 33,6 Prozent der Werkstattbeschäftigten auf Außenarbeitsplätzen arbeiten, zeigen, dass diese Personen mehr als neun Zehntel zum Betriebsergebniss der Werkstatt beitragen.
Cover des IGEL-Podcast mit Jürgen Dusel Foto: IGEL-Media Bad Segeberg / Berlin (kobinet) "Verhindert die Politik echte Teilhabe? – Jürgen Dusel (Bundesbehindertenbeauftragter) im Gespräch", so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen hat der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, in Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch eine extra Podcast-Rubrik mit dem Titel "Verhindert die Politik echte Teilhabe?" gestartet. Zu Gast in der letzten Episode dieser Reihe ist Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Sascha Lang spricht mit Jürgen Dusel über eine Reihe aktueller behindertenpolitischer Fragen, die auch die Menschen bei den Protestaktionen der letzten Tage beschäftigen, so auch über die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz und die Vorschläge für Kürzungen von Leistungen für behinderte Menschen.