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Die geschundene Zeit II


Die geschundene Zeit II

Die geschundene Zeit zieht als unmittelbare Folge geschundene Antragsteller hinter sich her. Deren gesteigerte Notlage nimmt eine Behörde nicht nur billigend in Kauf, um ihre eigene Zwecke, die Verhinderung oder Reduzierung gesetzlich verbriefter Rechte zu erreichen, durchzusetzen. Da dies im Auftrag und mit Siegel des Staates geschieht, sollten die handelnden Personen, auch ihre Vorgesetzten, in strafrechtliche Verantwortung genommen werden.

Uns erreichte folgende Mitteilung:

"Ich habe mir gerade auf eurer Seite die Geschichten aus Absurdistan durchgelesen, dazu muss man nix sagen. Aber ich möchte euch gern auch meine Geschichte erzählen.

Anfang Juni 2022 habe ich einen Antrag auf pers√∂nliches Budget gestellt und prompt (?) wurde f√ľr Freitag, den 06.10 2022 um 14 Uhr zum Bedarfsermittlungsgespr√§ch 1. Teil geladen. Zwei Wochen nach dem Termin, am 19.10 2022 bekam ich eine Mail, der Pflegegradbescheid, das Gutachten des Medizinischen Dienstes und der Bescheid √ľber die Erwerbsunf√§higkeitsrente fehlen, was mich zwar verwunderte, aber ok, dann sende ich die Dinge eben nochmal.

Am 25.10 2022 kam die Einladung zum Bedarfsermittlungsgespräch 2. Teil am Freitag,den 04.11 2022 um 11:00 Uhr, weil ich krank wurde, fiel der Termin aus.

Danach wurde f√ľr Mittwoch, den 07.12.2022 um 11 Uhr eine Videokonferenz anberaumt und durchgef√ľhrt.

Am 29.12 2022 kam ein Brief, man teilte mir mit, dass ich leistungsberechtigt f√ľr ein pers√∂nliches Budget bin, erz√§hlte mir, das ich damit die M√∂glichkeit h√§tte, in eigener Verantwortung die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu erm√∂glichen, aber ich m√ľsse mich bis zum 13.01 2023 r√ľckmelden und mitteilen, ob bei mir noch Interesse daran besteht, sollte ich mich nicht zur√ľck melden, geht man davon aus, das sich mein Antrag erledigt hat.(wurde hier eine √ľble Falle aufgerichtet?)

Ich telefonierte im Januar mit dem Amt und fragte, was das f√ľr Unfug ist und dass ich nat√ľrlich weiter Interesse habe.

Am 14.02 2023 kam wieder ein Brief mit allen ¬ß der Mitwirkungspflicht zugepflastert und wollte schon wieder, das ich mich diesmal bis zum 23.02 2023 r√ľckmelde und mitteile, ob ich noch Interesse an dem von mir beantragten pers√∂nlichem Budget habe.(Eine Falle reicht wohl nicht?)

Anfang M√§rz kam wieder ein Brief, ich kann kein genaues Datum nennen, da auf dem Brief selbst wieder der 14.02 2023 steht. Mit dem Brief erkl√§rt man mir nun, ich bin meiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen weil ich mich nicht zur√ľck gemeldet habe und nicht bekundet habe, das ich noch Interesse an dem von mir beantragten pers√∂nlichem Budget habe, war es dem Amt nicht m√∂glich den Sachverhalt abschlie√üend zu ermitteln."

An der bösartigen Absicht dieser Behörde ist nicht zu zweifeln.

(die fettgedruckten Teile wurden von ForseA hinzugef√ľgt)

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